AMD: DirectX-10.1-Grafikkarten auch für Notebooks

17. Jänner 2008, 11:33
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Nvidia mit entsprechender Unterstützung erst im Herbst - Neue ATI Mobility Radeon bereits erhältlich

AMD hat zwei neue Grafikkarten-Serien für Notebooks auf der laufenden Customer Electronics Show (CES) vorgestellt. Die Modelle der Serien ATI Mobility Radeon HD 3400 und ATI Mobility Radeon HD 3600 bieten PCI-Express-2.0-Support und sind die ersten Notebook-Grafikkarten, die DirectX auch in der Version 10.1 unterstützen. Damit soll auch mobilen Usern High-Definition- und 3D-Grafik in bester Qualität eröffnet werden.

Vorsprung

Damit ist AMD wie bei Desktop-Grafikkarten der Konkurrenz voraus. "In unserem Produkt-Portfolio sind noch keine Grafikkarten mit DirectX-10.1-Unterstützung enthalten, da DirectX 10.1 bisher weder von Microsoft noch von Spieleherstellern wirklich genutzt wird", gibt sich Nvidia-Sprecher Jens Neuschäfer gegenüber pressetext jedoch gelassen. Tatsächlich hatte es noch gegen Ende 2007 kritische Stimmen aus der Spieleindustrie zu DirectX 10.1 gegeben.

Spiele-Notebook

AMD jedenfalls geht davon aus, dass die neuen Grafikkarten unter anderem durch neue Beleuchtungseffekte und Render-Techniken Realismus und Qualität bei 3D-Spielen auf Notebooks verbessern werden. Bei Notebooks mit geeignetem Display sollen auch HD-Videos selbst bei einer Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixel in bester Qualität dargestellt werden. Wie die im November erschienenen Desktop-Grafikkarten sollen auch die Notebook-Modelle dabei besonders energieeffizient sein. Die Grafikkarten-Modelle sind auf AMDs Notebook-Plattform "Puma" abgestimmt, die auf der CES vorgestellt wird. Erscheinen soll "Puma" im zweiten Quartal 2008, in Verbindung mit der Plattform sollen sich die neuen Grafikkarten optimal entfalten.

Bereits verdaut

Die Grafikkarten der Serien ATI Mobility Radeon HD 3400 und ATI Mobility Radeon HD 3600 werden bereits in einigen Notebooks von ASUS ausgeliefert, weitere Hersteller sollen im ersten Halbjahr 2008 folgen. Grafikkarten mit DirectX-10.1-Unterstützung sowohl für den Desktop- als auch den Notebook-Bereich werden noch etwas auf sich warten lassen. Neuschäfer zufolge werde dies ein Feature der nächsten, wahrscheinlich im Herbst erscheinenden Karten-Generation sein. (pte)

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