
Was erkennen Sie?
Was allerdings nicht heißt, dass sich die benachbarten "Bim"-Anzeigen nun disziplinierter verhalten würden – ganz im Gegenteil. War es unsere Vermutung, dass die Uhr angesichts der abweichlerischen Tendenzen der Bim-Anzeigen verzweifelte, so können ihr diese inzwischen schon wieder egal sein. Denn das ist noch gar nichts gegen die jüngsten Zeitsprünge des digitalen Bim-Orakels.
Das Phänomen war uns das erste Mal Anfang Dezember aufgefallen, bei der Station der Linien 1, 2 und D. Da stand man guten Mutes am Schottentor und erwartete den nächsten "D"-Wagen gemäß der Anzeige in drei Minuten. Doch mit einem Mal begann auf der Anzeigetafel ein Symbol wild zu blinken – etwas, das damals noch ungefähr so aussah: ý. Und die Zeitanzeige hüpfte, synchron blinkend, auf "35".
Besorgtes Rätselraten war die Folge. Was in aller Welt könnte eine Straßenbahn, die nur noch drei Minuten entfernt war, mehr als eine halbe Stunde lang aufhalten? Ein Stromausfall? Ein Unfall? Ein Erdbeben?
Plötzlich war dieser Zeitsprung wieder vorbei. Kein Blinken, kein Symbol – und der nächste "D"-Wagen sollte in zwei Minuten kommen. Doch plötzlich wieder: Das blinkende "ý" und "34". Fehlte nur noch der aus der Rocky Horror Show dazu passende Song: "Let’s do the time warp again!"
Aliens reiten auf Diamanten
Das war kein singuläres Ereignis – und dank ausgefeilter Programmierkunst konnte das Symbol inzwischen deutlich verbessert werden. Anstelle des "ý" blinkt zum "Time Warp" nun ein auf einem Diamanten reitendes Alien. So glaubte man. Bis einer der grübelnden Wartenden plötzlich erkannte: "Des is a Rollstuhl!" Und mit unvergleichlich feinfühligem Wiener Humor setzte der Pensionist gleich nach: "Des heißt, der näxte Krüppel kummt in aner halben Stund?" Tatsächlich wird aber die nächste behindertenfreundliche Niederflur-Bim angezeigt. Und die Botschaft ist klar: "Du wartest auf einen Ulf? Vergiss es!" (Roman David-Freihsl, DER STANDARD - Printausgabe, 5./6. Jänner 2008)
Den neuen Durchgang auf dem Westbahnhof gilt es erst einmal zu überwinden
Will man das Kioto-Ziel erreichen, muss es oberstes Ziel sein, dass die Stadt ökologisch funktioniert
Der Wirtschaftsbund wirbt mit Mitgliedern des Wirtschaftsverbandes
Manche Dinge begleiten einen das Leben lang..
"Wo hört die Natur auf, und wo fängt die Kultur an?" Vielleicht gar bei der Bildung?
aber mir ist das zum ersten mal Ende Advent aufgefallen und ich dachte, es soll einen etwas dicklichen Engel mit Flügerln und Heiligenschein darstellen und sei ein Versuch der Wiener Linien Vorweihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen :-))
von einer anzeige, die in relativ kurzen abständen die unterschiedlichen garnituren anzeigt ist offenbar die mehrzahl der pisaintelligenzler überfordert. auch dieser artikel zeigt, wie aus einer mücke ein problem gemacht werden kann, dass eigentlich gar nicht da ist. zum glück ist die weihnachts saure gurken zeit vorbei. in der hoffnung auf bessere themen......
andereseits finde ich die akkordeon-zeit der wr linien (zieht sich unvorher- und unnachvollziehbar zusammen oder auseinander) recht unterhaltsam und oft auch positiv: wer an einer kalten zugigen bim-haltestelle beobachtet hat, wie aus 7 minuten ohne übergang 3 wurden und der zug dann sofort einfuhr, wird wissen, wovon ich spreche.
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