FreeRunner: Freies Mobiltelefon für die Massen

16. Jänner 2008, 10:22
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OpenMoko stellt erstes Consumer-Produkt vor - Vollständig Open Source basiert und anpassbar - Samt 3D-Grafik und Touchscreen

Sein erstes Produkt für den Massenmarkt will OpenMoko in Kürze auf der Consumer Electronics Show (CES) präsentieren. Das Besondere daran: Der "Neo Freerunner" setzt auf einen vollständig offenen Ansatz. Während andere Hersteller ihre Ressourcen darin investieren, die BenutzerInnen davon abzuhalten die Software zu verändern, wird dies von OpenMoko aktiv befördert.

Basis

Die Softwarebasis bildet dabei ein speziell angepasstes Linux-System mit einer eigenen Oberfläche, der Code steht unter einer freien Lizenz und kann offen eingesehen und verändert werden. Ebenfalls enthalten ist eine eigene Java Virtual Machine, die vom deutschen Hersteller Tarent gestellt wird.

Vorgeschichte

Der Freerunner ist der Nachfolger des Neo 1973, das vor einigen Monaten präsentiert wurde, sich aber explizit nur an EntwicklerInnen gerichtet hat. Sowohl Hard- als auch Software haben in der Zwischenzeit ein ordentliches Update erfahren, so wird nun etwa eine mit 500 MHz betriebene CPU eingesetzt, die im Neo 1973 musste sich noch mit 266 Mhz zufrieden geben.

Hardware

Auch soll ein eigener 2D/3D-Grafikchip hinzugekommen sein, der unter anderem aufwendigere Interface-Effekte ermöglichen soll. Die Bedienung des Mobiltelefons erfolgt über einen Touchscreen.

Support

Weitere Eckdaten des Neo Freerunner sind die eingebaute 802.11 b/g WLAN-Unterstützung, sowie integrierte Lagesensoren. Für die weltweite Unterstützung von Handy-Netzen soll es zwei verschiedene Varianten geben, eine 850 und eine 900 MHZ Tri-Band-Ausführung. (apo)

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    grafik: hersteller
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