Die Einführung der Mindestsicherung in Österreich, die immer wiederkehrenden Debatten um ein Grundeinkommen in Deutschland sind Ausdruck eines wachsenden Bewusstseins für soziale Ungerechtigkeiten. Nur: Das wird nicht reichen, um die gefühlte "Gerechtigkeitslücke" (Spiegel, 51/07) zu schließen.
Denn während sich die Topverdiener fette Gagen gönnen, kämpfen die "unten" gegen die Verelendung - und das begründete Gefühl, oft nicht mal eine Chance zu haben: So landen Migrantenkinder überdurchschnittlich oft in Haupt- und Sonderschulen und schaffen es unterdurchschnittlich selten an die Universitäten. Da schrammen Alleinerzieherinnen häufig an der Armutsgrenze, und Menschen mit Gesundheits-Handicap werden zum Sozialfall.
Gleichzeitig streifen Manager erfolgsunabhängig zig Millionen Euro ein; vermelden Firmen wie BMW Rekordabsätze und Rekordgewinne, um gleich darauf die Streichung tausender Stellen bekanntzugeben. Für die Verantwortlichen hat das null Konsequenzen. Die Gesellschaft muss die "freigesetzten" Leiharbeiter dann auffangen, bankrotte Banken mit Staatsgarantien sanieren und Langzeitarbeitslose reintegrieren.
Nicht nur Europas Linksparteien beklagen diese Zustände. Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel wetterte vor kurzem gegen unanständig hohe Managergagen, und der luxemburgische Premier Jean-Claude Juncker drohte jüngst in der Euro-Gruppe mit einer Gesetzesinitiative gegen überhöhte Managergehälter. Offenbar sind es längst nicht nur die Armen, die sich durch die Gerechtigkeitslücke zunehmend verhöhnt fühlen. (Petra Stuiber/DER STANDARD-Printausgabe, 24./25./26.12.2007)
Adamovich hatte in einem Krone-Interview spekuliert, das Leben in Priklopils Gefangenschaft könnte für Natascha Kampusch "allemal besser gewesen sein als das, was sie davor erlebt hat"
Von politischer Verantwortung und Augenmaß keine Spur - wie immer bei Asyl- und Einwanderungsfragen
Bei den Wiener Linien meint man, jede Kritik könne nur von (politischen) Feinden gesteuert sein
Lieber die absolute Macht so lang wie möglich auskosten, statt sich vorzeitig aufzuregen
Wie lange dauert es eigentlich, 300 alte Straßenbahnen mit Rückspiegeln auszustatten?
Die SPÖ nimmt sich beim Ausländer-Thema selbst nicht ernst - das hat fatale Folgen
Die ÖVP erhitzt sich an Claudia Schmied - Echte Schulprobleme sind ihr dagegen egal
Im Fall Kampusch gibt es noch viel aufzuklären - besser ohne mediale Provokationen
Die finanziellen Argumente der Justizministerin für werden dem Ernst der Angelegenheit nicht gerecht
verhoehnt waer nicht das richtige wort...
ich glaub naemlich nicht, dass eine kuerzere lebenserwartung aufgrund politischer nichterfuellung nicht beweisbar und einklagbar ist, allerdings nicht durch eine statistik, deren hauptaufgabe darin liegt politikergehaelter zu maximieren.
Der erfolgsUNabhängige Gehalt der Manager steigt ständig (lt. Artikel)?
Ja?
Gibts da irgend eine Statistik, dass ausgerechnet die variablen Gehaltsbestandteile sinken?
Oder schreibt die Autorin das halt, weil "eh alle Chefs so oarg san"?
Die deutsche Automobilindustrie baut Stellen ab, und der Vorstand der Deutschen Bank hat vor xy Jahren eine riesen Abfertigung bekommen.
Gibt es ein österreichisches Unternehmen, das Stellen abbaut, um den Gewinn zu steigern?
Welches genau?
Welcher österreichische Manager hat mal eine 8stellige Abfertigung bekommen?
Wurscht, weil eh alle Konzerne verbrecher sind?
Unten gibts noch 180 Postings, die großteils nur noch Slogans ohne Inhalt sind.
Kommen wir so wirklich weiter?
Das gerechtistische Manifest
1. Schluss mit jeder Ungerechtigkeit!
2. Nur gerechtes Eigentum schützen, jedes ungerechte Eigentum sofort enteignen!
3. Arbeitsplätze für alle Gerechten, Strafarbeit für alle Ungerechten!
4. Die soziale Pflicht zum sozial sein in die Verfassung! Streichung aller ungerechten Paragraphen!
5. Gerechte Fabriken subventionieren, ungerechte Fabriken verstaatlichen!
6. Alle ungerechten Aspekte des Kapitalismus (z.B. Profite) abschaffen! Nur die gerechten (z.B. Wohlstand) erlauben!
7. Lebenslänglich für Unsolidarität!
8. Keine ungerechten Kürzungen mehr, Erhöhungaller gerechten Staatsausgaben!
9. Gerechtigkeit als Pflichtfach an der Schule
10. Nie wieder ungerechte Politik
Kampf dem Neoliberalismus!
http://neo.libera
Tja, was nützt das alles, wenn die Kassen leer sind.
Kann ich mich irgendwie schlecht erinnern, oder war da viel, viel weniger Diskussion, als es um die Pensionskürzung, pardon, -Reform ging?
Kann ich mich irgendwie schlecht erinnern, es war weniger Diskussion, als es um "mehr Privat - weniger Staat" ging, was früher ja einiges an Erträgen für Vater Staat gebracht hat?
Und voriges Jahr, war da weniger Armut?
Oder paßt sowas gerade zur Weihnachtsstimmung?
Die Kassen sind leer. Und gerade die, die sich jetzt darüber aufregen, daß es "neue" Armut gibt, haben wahrscheinlich brav mitargumentiert, um sie zu schaffen.
Mir ging schon anno Vranitzky das G´impfte auf, wenn ich den Aktienonkel vom ORF sah.
Hat sich nicht geändert.
kann sich ja überhaupt nicht füllen, muß ja selbstverständlich immer gähnend leer sein. Solange Unsummen im unersättlichen Apparat versickern, wird für das tatsächlich Wesentliche nie Geld da sein, viel zu schwach dazu ist nämlich seine Lobby. Solange noch dazu absurd unsinnige Gesetzte die Ökonomie erbarmungslos strangulieren wird auch die Wertschöpfung, die einzig wirkliche Grundlage für eine sinnvolle Güterverteilung, ein Mauerblümchendasein weit entfernt vom hohen Potential fristen. Tu felix Austria, schlafe weiter!
die kunst der sklavenhaltung - wenn brot und spiele nicht mehr reichen (... finanziert werden können weil das wirtschaftswachstum nicht mehr ausreicht die renditeforderungen/zinsforderungen abzudecken) wird wenn nötig ballast abgeworfen ... und um unruhen durch die abgeworfen von vornherein abfangen zu können ein überwachungssystem gegen das eigene volk aufgebaut ... (welch glück "terroristen" helfen diese schritte zu rechtfertigen ---
leute es ist an der zeit wieder mal oliver twist zu lesen ... um einen blick auf das system der systeme zu werfen ... was hätte doch ludwig der 14. nicht alles gegeben hätte er nur unser wunderbares system gehabt ---
..nur ist inzwischen das Sozialsystem ausgehöhlt bzw. die ehemaligen Staasressourcen von Allgemein nach Reich umverteilt worden.. also ein typischer Heuschreckenzyklus: gefressen wird was da ist, übrig bleibt die Wüste, also eine Kultur-bzw. Intelligenzleistung eines Heuschrecken würdig, mehr kann man nicht verlangen, der Markt regelt alles und: "gehts der Wirschaft gut, gehts allen gut.." stimmt zwar nicht, aber die Konservativen predigen es, viele galuben es und das ist doch das Wichtigste
solange der Zugang Bildung vom wirtschaftlichen Status der Eltern abhängt, können jene die "arm geboren" wurden eben nicht - sich eine entsprechende Bildung aneignen
und "was konkurrenzfähiges" anbieten ??
nicht nur Qualität entscheidet, sondern zuvor "Startkapital" - wer hat der hat!
es stimmt einfach nicht, daß es vom Status der Eltern abhängt ob man höhere Bildung erlangt und dadurch bessere Chancen im Leben. Es ist eine Beleidigung und Respektlosigkeit jenen Tausenden gegenüber, die trotz fehlender elterlicher Unterstützung z.B. die Matura im zweiten Bildungsweg nachgemacht und dann studiert haben. In meiner eigener Maturaklasse sind von 16 Absolventen 3 Juristen, 4 Wirtschafter, 1 Arzt, 3 Lehrer, 1 Offizier geworden, oder haben mit der Matura bessere Stelluingen in Ihren Betrieben bekommen. Keiner von uns möchte diese Jahre missen, denn wir haben die großteils aus eigener Kraft geschafft.
und dazu auf andere zeigen zu können, und sich noch eine runde besser zu fühlen.....
die qualität der leistung erklärt nur tw die unterschiedliche bezahlung... ein gutteil wird durch das soziale netzwerk, durch kontakte, und durch kapital bewirkt!
Darum ist es umso wichtiger beständig an seinen sozialen Kontakten (und damit dem Netzwerk) zu arbeiten und Kapital aufzubauen (durch sparen und investieren).
Auch das ist ein Teil der zusätzlichen Anstrengung, die diejenigen für den Aufstieg brauchen, die nicht haben.
Was ich sagen will ist: Wer nicht hat, der hat natürlich einen Startnachteil. Er/Sie kann es aber trotzdem schaffen.
für den teil der untersten schicht sicher nicht....
1/3 der unter der armutsgrenze lebenden Öer sind alleinerzieher, ein weiteres drittel großfamilien, deren kinder bekommen vom anfang an weniger chance auf eine schulisch entsprechende ausbildung...., und werden so schnell wie möglich in die lehre geschickt... und bei kleinarbeiten und unterbezahlten jobs ist weder die finanzielle noch der zeitliche spanne ausreichend um noch zeit zum *weiterbilden*, soziales netzwerken und co zu finden...
für die leut, die in der nähe der schwelle leben, mag der anspruch stimmen, für viele ist es glatter hohn und fern der realität.
werden hier die Falschen angeprangert.
In Wahrheit gehts so: Ein mittelständischer Gutverdiener folgt dem Rat seiner Bank und investiert in Aktien, natürlich nur in blue chips, zB BMW, gierend nach Wertsteigerung und Dividende, was Profitsteigerung und das wiederum Kostenminimierung (heißt im System: Entlassung und Ausbeutung des "Human Capitals) bedingt, wofür es Leute (Topmanager) braucht, die bereit sind ihre Seele zu verkaufen.
Und eines Tages kostet dieser shareholder value Teufelskreis dann den Herren Aktionären ihre eigenen Jobs. Und sie schimpfen auf die bösen Manager. Anstatt ihre eigene Verantwortung zu erkennen.
Ah so, na ja dann, weil, wenns von Politikerinnen propagiert wird, dann müssens ja, ist genauso, als wenn man ihnen eine Pi*tole ansetzt, gell?!!!!
Und: Na no na, wird von den Vasallen des Untergangssystems zu Börsespiele animiert! Die wollen ja an der Macht bleiben.
... oder doch nicht? Das kann man sich auch fragen, wenn man einem freien Wirtschaftsystem grundsätzlich ganz positiv gegenübersteht ...
Eine gerechte Verteilung, die durchaus auch* an der Leistung jeder/jedes Einzelnen orientiert sein soll, ist den Handelnden in der Wirtschaft aber kein Anliegen. Sie würden sagen, das ist nicht ihre Aufgabe. Das stimmt. Aber wessen Aufgabe ist es dann?
*Wie wäre es mit einem Blick auf das soziale Gefüge? Soll uns sozialer Friede etwas wert sein?
freie marktwirtschaft
freie marktwirtschaft plus zwang durch planung ist
kommunismus
frei marktwirtschaft plus wachstumszwang durch zins und renditeanspäche ist
kapitalismus
frei ist die markwirtschaft nur dann wenn sie weder von dem einen noch dem anderen unter zwang gesetzt wird ....
wer kostet uns geld?
die ienfachen kleinen beamten, dei was hackeln, und in der kndenbetreuung sind, sind nicht so das problem... wie so oft sind es auch hier die bestverdiener mit ihren mehrfachjobs, die sie gar nicht ausfüllen müssen, aber trotzdem voll bezahlt bekommen!
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