Österreichs Next Top-Forscher

2. Jänner 2008, 14:48
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Science-Casting "FameLab" sucht "Neues Gesicht der Wissenschaft"

Angefangen hat es mit (Möchtegern-)Popstars, dann kamen die Dancing Stars - jetzt haben auch Wissenschafter die Möglichkeit, ihre Talente vor Publikum preiszugeben.

Nach der Premiere von "FameLab" im April dieses Jahres, werden nun neue Kandidaten für die nächste Staffel des internationalen Wettbewerbs für Wissenschaftskommunikation gesucht. Eingeladen sind junge Wissenschafter zwischen 21 und 35 Jahren (Diplomanden bis Post-Docs) mit Schwerpunkt in den Natur- und Technikwissenschaften, die bereit sind, ihre Forschungstätigkeit möglichst eindrucksvoll und überzeugend vor Jury und Publikum darzustellen. Aber auch Wissenschafter aus den Kultur- und Geisteswissenschaften sind eingeladen, wenn sie sich mit den Wechselwirkungen von Gesellschaft und Technologie auseinandersetzen, wird von Seiten der Organisation "science2public", die den Wettbewerb in Österreich abwickelt, betont.

"FameLab" wurde ursprünglich in Großbritannien als TV-Casting-Show konzipiert, um junge Wissenschafter zu ermutigen, ihre Labors und Universitätsinstitute zu verlassen und ihren Enthusiasmus - medienwirksam - an eine breite Öffentlichkeit weiterzugeben, mittlerweile beteiligen sich mehrere Länder.

Bei drei Vorentscheidungen in Graz, Linz und Wien, die im April 2008 stattfinden, können die Jungforscher in einer dreiminütigen Präsentation ihre neuesten Forschungsergebnisse präsentieren. Entscheidend sind Verständlichkeit, Charisma und Authentizität, Hilfsmittel sind keine erlaubt. Nach einem Training der zehn Finalisten wird am 26. April in Wien Österreichs "Neues Gesicht der Wissenschaft" gekürt. Der Gewinner, dem dieses Gesicht gehört, darf dann zum Cheltenham Science Festival fahren und sich den Finalisten acht weiterer Länder stellen. (kri/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 24. - 26. 12. 2007)

  • Robert Krickl (2. von links), Mineraloge an der Universität war "FameLab"-Gewinner 2007.
    foto: martin fuchs

    Robert Krickl (2. von links), Mineraloge an der Universität war "FameLab"-Gewinner 2007.

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