was kommt?
Bewußtseinsdesign im Namen der Exzellenz
http://www.rewi.hu-berlin.de/AKJ/zeitu... /index.htm
Auch wenn der Grundtenor nicht neu ist (siehe z.B. unter
http://www.nachdenkseiten.de/?cat=17
die sehr guten Analysen von Lemke und Zeuner):
der verlinkte Artikel liefert einige sehr interessante Hintergrundinformationen und eine beunruhigende (weil plausible), soziologisch-ästhetische Interpretation der "Hochschulautonomie" als Teilaspekt der Ökonomisierung aller Gesellschaftbereiche. (Interessant z.B., die Formulierung von BM Hahn, es sei "kriegsentscheidend", Spitzenwissenschaftler nach A zu holen, im Lichte dieser Interpretation zu betrachten).
Die Sprache von Frau Ritz ist für meinen Geschmack eine kleine Spur zu p.k. und linksagitatorisch, aber dies ist eher eine Geschmacksfrage. Der Relevanz des Inhalts tut dies keinen Abbruch.
vielleicht sollte sich der standard überlegen, ob's wirklich sinn macht, auch das eingangs-statement zu bewerten. ich mein, o.k., dieses hier enthielt ja einen in anderen chats nicht so üblichen weihnachtsbezug, da kann ich grüne/rote stricherl ja noch verstehen, aber wenn mal wer bloß mit "guten tag, freu mich auf ihre fragen" beginnt und allein dafür grüne/rote striche bekommt, dann ist das weder witzig noch sonstwas...
frech ist er schon, der gockel - hat herumstudiert, ohne was bezahlen zu müssen, und brüstet sich jetzt, dass er daneben "gearbeitet" hat; was tun denn die heutigen studenten - fliegen denen gebratene tauben in den mund und die studienbeiträge gleich dazu?
ich finde es ganz einfach ekelhaft, dass leute, die von den früheren sozialen errungenschaften profitiert haben, es der heutigen jugend nicht mehr gönnen.
"Ich habe aufgrund der Dauer meines Studierens auch keinen Anspruch auf ein Stipendium gehabt und immer daneben gearbeitet."
aha, und weil ich nebenbei arbeiten mußte, soll es den studierenden von heute nicht besser gehen als mir damals? das ist christliches denken, herr hahn?
da geht's mir anders, weil ich die studiengebühren in ihrer derzeitigen form nicht aus bildungsideologischen, sondern aus sozialen gründen ablehne. und solang ein studium für niemanden am finanziellen scheitern würde, hätte ich rein prinzipiell auch nichts gegen studiengebühren. deswegen wäre mir die kombination grundsicherung UND beibehaltung der studiengebühren lieber als eine rückkehr zur situation vor 2001, als zwar die soziale verschärfung durch die studiengebühren noch nicht da war, sehr wohl aber bereits das bestehende beihilfenmodell, das, wie ich eben meine, sozial unfair ist.
aber kann man das wirklich nicht nachvollziehen, dass der Staat nicht bereits ist, "Ewigstudierenden" (bitte nicht falsch verstehen, ich beneide jeden, der sich das leisten kann) bis ans Ende ihrer Tage FB zu bezahlen? Ich mein, wo fängt man an, wo hört man auf?
vgl. auch ein posting von mir irgendwo weiter unten: familienbeihilfe weg (da studierende schon erwachsen genug), studienbeihilfen weg (da das derzeitige system unfair, da zu sehr auf höhe des elterneinkommens ausgerichtet), stattdessen eine grundsicherung für alle studierenden. eben nicht ewig lang, also kein grundeinkommen, sondern an einen gewissen studienerfolg geknüpft.
NUR: daß manche länger studieren als andere, hat VERSCHIEDENE gründe. die einen müssen nebenbei arbeiten, andere haben ein kind, andere sind halt nicht die "ich lern immer bloß für die prüfung, damit ich in mindeststudiendauer abschließe"-typen, sondern wollen auch was vom gelernten haben. und es gibt eben AUCH faule studentInnen. die sind nicht in einen topf zu werfen
seh ich 100% gleich, mich hat nur gewundert, warum da offensichtlich Leute versuchen, so "stur" an der FB festhalten zu wollen?! Ich mein, mal ganz ehrlich, bei wie vielen StudentInnen macht die FB den Unterschied aus, ob man nebenbei arbeiten muss oder nicht?!? Eben, deshalb müsste ein komplett neues System her, das wie von Ihnen geschrieben, mehrere Faktoren berücksichtigt ...
Wie vorhin schon angedeutet: Bitte künftig nur mehr EINE FRAGE pro Anfrage seitens des Pöbels. Es zeigt sich hier nämlich ganz klar, dass die Beantwortende Person mit zwei voneinander unabhängigen Fragen überfordert ist und verständlicherweise verdrossen das Handtuch wirft.
Okay, für die Langsamen unter uns:
Überfrage: Modell zum abarbeiten der Studiengebühren.
1. Teilfrage: Müssen ausländische Studierende doppelt soviele Stunden abarbeiten, weil sie ja doppelte Studiengebühren zahlen.
2. Teilfrage: Ist man bei diesem Modell auch versichert?
Ist ein bischen knifflig, ich weiss.
Aber vielen Dank für das Beantworten der Frage. War wohl ein wenig zu unangenehm, nicht wahr? Typischer ÖVPler halt.
Das Nichtbeantworten sagt aber schon genug aus. Danke, Herr Hahn.
Ich habe Ihr Posting sehr gut gefunden, bis Sie sich bemüßigt gefühlt haben, den Nebensatz "typischer ÖVPler einzubauen"
Finde ich immer dann besonders schmackhaft, wenn das die selben Leute tun, die bei Phrasen wie
- typischer Neger
- typischer Türke
- typischer Schwuler
- typischer Bauer
- typischer Prolet
- typischer sonstwas
(zurecht) Sturm laufen
Schade drum, denn kritische Geister - so finde ich - braucht eine Demokratie.
Eine "richtige" Partei, die erklärt, das andere Parteien "typischen Blödsinn" reden, braucht eine Demokratie - so finde ich - nicht.
Sorry, aber Sie bestätigen hier genau das, was er zurecht kritisiert.
Dieses Land ist Gott sei Dank eine Demokratie.
Eine Demokratie lebt davon, dass es verschiedene Parteien mit verschiedenen Ansichten gibt.
Wenn es nur die Ansichten gibt, die Sie halt nicht für "so blöd" halten, dann ist es eine Diktatur.
Ich wünsche Ihnen, in einer Diktatur zu leben, dann lernen Sie vielleicht demokratische Parteien mit "so blöden Ansichten" zu schätzen...
Genau das ist es.
Ich verwehre mich zutiefst dagegen Leute auf Grund unveränderlichere Kriterien zu beurteilen (Hautfarbe, Herkunftsland, was auch immer)
Aber wenn jemand Mitglied einer politischen Partei ist, dann habe ich natürlich ein gewisse Einstellung dazu.
Ich lasse mich aber immer wieder gerne überraschen. Wirklich.
Hahn tut dies allerdings nicht.
ja sicher muss er nicht. aber er braucht eine partei als fürsprecher. heißt in der praxis er muss schon ziemlich enge bande zu einer partei haben. klar ich kann etwas werden u dann nachher austreten.
bei heifi ruht sie, aber ohne spö wäre er nicht dort, genauso wie ferrero-waldner nicht dort ohne övp gewesen wäre, hätte sie gewonnen.
Wo habe ich das angedeutet?
Nein, er kann ja ÖVPler sein, das verbiete ich ihm ja nicht. Und auch die ÖVP möchte, kann und will ich nicht verbieten.
Aber sie werden dann halt damit leben müssen (und können), dass ich eine gewisse Grundeinstellung ihnen gegenüber hab. (und ich lasse mich durchaus überraschen was einzelne Personen angeht, aber die Grundeinstellung ist natürlich: christlich, neoliberal, konsrevativ)
Genauso wie ich Vorurteile gegen Nazis hab, auch wenn sie einer alten Omi über die Straße helfen. Oder gegenüber Republikanern. Gegenüber Al Kaida oder sonstwen der politisch Farbe bekennt. Ist ihr gutes Recht, aber sie brauchen meinen Segen dazu nicht und ich darf eine negative Grundeinstellungen ihnen gegenüber haben.
liberalismus war nie eine konservative sache, konservative parteien haben ihn möglicherweise in ihr portfolio aufgenommen, aber der liberalismus ist ganz und gar nicht dem konservatismus entsprungen.
die amerikanische verfassung ist stark vom liberalismus geprägt u von herren wie montesquieu, locke beeinflusst. wir erinnern uns - die usa haben sich vom monarchistischen europa losgesagt - also wenn das konservativ ist, ist der mölzer ein kommunist. adam smith u john stuart mill - alles andere als konservative.
Aber mit Ende des Adels ist das Bürgertum ganz klar in die Rolle des Staatserhalts, des Strukturerhalts sprich in die absolute Rolle des Kapitalisten gerutscht. (die haben sie sich vorher mit dem Adel zumindest geteilt)
Und Strukturen mit denen man gewinnt verändert man nicht. Das Bürgertum ist also spätestens mit Ende des 1. WK die große konservative Macht. (mit dem Klerus, bei den CS kulminiert beides)
Der Neoliberalismus ist so alt nicht. Seit Reagan & Thatcher hat er sich brutalst durchgesetzt. (und Schuld ist die Wiener Schule der ÖK.)
Getragen vom Bürgertum. Neoliberal und Konservativ gehören sehr wohl zusammen. Die endtgültive Vereinigung findet es bei den Neocons. Und dahin steuern die meisten bürgerlichen Parteien Europas.
Oder haben Sie auch das nicht gemeint?
Ich kann zumindest klar stellen, was ich gemeint habe:
In einer Demokratie gibt es verschiedene demokratische Parteinen. Wenn nicht, ist es keine Demokratie (selbst wenn man sie so nennt, siehe Russland).
Die ÖVP ist eine dieser demokratischen Parteien, und es ist Ihr absolutes Recht, eine andere zu wählen, das ist ja der Clou an einer Demokratie.
Es ist aber auch der Clou an einer Demokratie, dass die anderen die ÖVP wählen dürfen, selbst wenn Ihnen das nicht gefällt.
Wenn Sie nämlich die ÖVP genau so bewerten wie Terrororganisationen oder Diktatoren, dann läuft das ja darauf hinaus, dass eben nur eine - die von Ihnen für richtig empfundene - Partei geben darf.
Das ist dann Demokratie?
ist doch die beste Ausrede überhaupt, oder nicht? Denn, wer kann es ihm schon "verübeln", nicht jede Situation an allen österr. Unis zu kennen? Sprich, er kann ja nicht wissen, ob die Frage und die genannten Zahlen richtig waren ... Es hinerlässt natürlich einen üblen Beigeschmack, aber im Endeffekt hatte er ja, außer einem Eingeständnis (und dazu müssen Sie einen Politiker erst mal bringen), keine andere Wahl ... Was nicht heißen soll, dass ich seine Antwort begrüßen würde ...
Wenn ich in meinem Job die wichtigsten 200 Fakten nicht im Hinterkopf hab, dann bin ich gefeuert. Und die Personal- bzw. Studienbetreuungssituation an den 52 Fakultäten die's in Österreich gibt hat man als Minister nach 1 Jahr Amtszeit im Hinterkopf zu haben, sein's mir nicht bös. Als Legastheniker kann man ka Führungsposition einnehmen, und nachdem der Hahn ned so ausschaut als ob er einer wär dürckt er sich wohl bloß herum, indem er sagt "Ich weeeiiisss nicht..". Das ist arm und lächerlich.
Naja: Bisher hatten Studienabbrecher teils zehn Semester studiert, aber immer noch keinen Titel ...
... aber wir haben zu wenig Akademiker ..
... also schenken wir einfach jedem Studienabbrecher ein Bacc, das beschönt die Absolventenzahlen und wir haben viele neue "Akademiker" als Hausfrau oder Schuhverkäufer.
Die Darstellung, man müsse mit dem Humboldtschen Ideal brechen ist eine Ausrede.
Womit will Herr Hahn brechen ?
=>
"Die Universität soll ein Ort sein, an dem autonome Individuen und Weltbürger hervorgebracht werden oder genauer gesagt, sich selbst hervorbringen"
Ja, das glaube ich, daß die ÖVP das abstellen will.
Ein Satz von außerordentlicher Qualität, wie er sonst wohl nur noch in ZK-Sitzungen der kommunistischen Partei Chinas zu hören ist.
Frage an den sicherlich der Logik mächtigen Philosophen Hahn: Was aber passiert, wenn wir Humboldt gar nicht neu definieren wollen (weils irgendwie ein bisschen doof wär, die Leut nach unserem Befinden und nicht nach deren Maßgabe zu definieren)? Eben: Wir müssen gar nix.
Weiß den titel nicht, habs hergeborgt, jedenfalls grundtenor ist, dass bei der abwendung vom humboldtschen Ideal, die wissenschaft nur mehr eine magd der wirtschaft ist (so wie sie im mittelalter eine magd der kirche war) und dass das dem wissenschaftlichen fortschritt ganz und gar NICHT förderlich ist.
Die Ängste in Ehren, aber wieviele der Absolventen haben sich denn der Wissenschaft verschrieben? Die meisten wollen ohnenhin nur den tollen (Obermagd-)Job mit den vielen Dollars. Also warum nicht gleich ehrlich darauf versuchen hinzuarbeiten. Vollständig klappst sowieso nie (siehe Kenninet Moginet unten).
diesen Schluss "verringerte Studiendauer = Entlastung der Infrastruktur und des Personals" hat er wohl aus der Wirtschaft abgeleitet "verringerte Produktionszeiten (pro Einheit) bedeuten weniger Infrastruktur- und Personalkosten pro Einheit". Dabei vergisst er aber, dass das im Studienbereich nicht anwend bar ist ... Äpfel und Birnen Herr Hahn oder können Sie uns diesen Schluss genauer erläutern? Ich würd' nämlich sogar das Gegenteil behaupten. Sinkt die Studiendauer pro Student, heißt das eigentlich nur, dass innerhalb eines "Studentenzyklus" die Anzahl der Studenten pro Seminar steigt! Oder liege ich da wirklich so falsch? Und da die Anzahl der Studenten jährlich steigt, ist auch langfristig kein positiver Effekt zu erkennen?!?
denn wenn man mal am Maximum der Produktionskapazität angelangt ist, gibt's nur mehr wenige Auswege.
a) "slicker processes", aber wann wurde im öffentl. Dienst jemals was effizienter gemacht?
b) Schaffung neuer Produktionsmöglichkeiten (sprich -stätten)
Ich würde sagen, dass viele unserer Unis an ihrem Maximum angekommen sind. So viel zu diesem Thema ...
1) die "Verweildauer" hat sich (v.a. in einigen Studiengängen) nur bzw. vor allem deshalb verringert, weil viele "Scheinstudenten" (die aber ohnehin keine Plätze in den Hörsälen wegnehmen) jetzt nicht mehr dort sind
2) Die Kapazität in vielen Studiengängen und Unis lässt es gar nicht zu, dass jeder inskripierte Student in der Mindeststudiendauer fertig wird. Diese Tatsache, sowie der Trend immer mehrer Studenten (Hahn hat's ja selbst angemerkt) zeigt ganz deutlich, dass man an einem "Kapazitätsmaximum" angelangt ist. Daher haben (hatten) die Studiengebühren keinen besondern "erleichternden" Einfluss auf die "Logistik" und das Personal.
denn wenn sich Herr Hahn ein bisschen in der Realität umsehen würde, dann sähe er recht schnell, dass viele (nicht alle, aber viele) StudentInnen gar nicht in der Mindeststudiendauer abschließen können, da sie gar nicht an genügend Kurse pro Semester rankommen, v.a. in einigen Studiengängen. Da ist man halt am "Kapazitätsmaximum" (wenn wir schon so gern "wirtscahfteln" ;-)) angelangt und da hilft auch die zusätzliche "Motivation" (hihi, wie lächerlich) der Studiengebühren auch nix ...
Will er uns gerade erklären, durch die Studiengebühr würden Personen wie der/ie FragestellerIn Seminarplätze bekommen? Wo ist der Zusammenhang? Wer zahlen muss, macht nur mehr die LVs, die er/sie unbedingt machen _muss_ und keine zusätzlichen? Das soll gut sein? Oder gibt's in Wahrheit keinen Zusammenhang zwischen Studiengebühren und LV- Plätzen?
würde ich sie ja sogar noch irgendwie verstehen, aber dass sich der entsprechende Resortminister damit abfindet, ist schon traurig ... Praktisch äußert er sich hierbei rein finanziell und "rät" schon fast vom "Doppelstudium" ab. Traurig, traurig. Aber wenigstens hat er mal ehrlich geantwortet, ist auch schon was
Lieber Hr. BM!
Mich schockiert IHRE Antwort! Ab wie vielen betroffenen Personen denke sie ist ein Gesetz bzw. eine Reparatur gerechtfertigt? Ich bin selbst betroffener dieser unglücklichen Rechtslage und bin keiner jener Studenten die die Studiengebühren abschaffen wollen. Ich habe einen 40h Job, Familie und studiere nebenbei in 2 Richtungen. Also erklären sie mir BITTE ab wann ich es WERT bin ein Gesetz zu richten?
Grüß Gott!
In meinem Studiengang an der FH-Wien sind 37 Studierende, von denen studieren 5 auch an der Uni wien. Damit müssten wir alleine 10% aller Doppelstudenten stellen.
Es tut mir Leid, Herr BM, aber das erscheint mir unwahrscheinlich.
Beschwerdemanagement?
exzellente antwort.
ein funktionierender und funktioneller stundenplan wäre wahrscheinlich ausreichend gewesen.
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Bewußtseinsdesign im Namen der Exzellenz
Wie man durch die Umstrukturierung der Universitäten das gesellschaftspolitische Bewußtsein der nächsten Generationen plant
Über die gesellschaftspolitischen Ziele der Bertelsmann-Stiftung
Schönes kapitalistisches Denken.
Aber an einer Uni völlig unangebracht. (wie sonst auch, aber das führt zu weit)
Ich will nicht besser behandelt werden, weil ich soundsoviel Studiengebühren bezahle (Die Forderungen dahingehen stützen sich immer auf die These seitens der Regierung, dass ja jetzt soviel mehr Ressourcen zur Verfügung stehen) und meine Eltern zudem noch soundsoviel tausend Euro "spenden". (was in der Realität bei meinen Eltern ohnehin völlig unmöglich wäre).
Ich möchte gut behandelt werden, weil ich mich entschlossen habe Humboldts Ideal der umfassenden Bildung anzustreben und ehrlich hoffe mit diesem Wissen anderen Menschen irgendwann weiterzuhelfen. (ob direkt oder indirekt)
Es ist irrelevant, ob die Bildungsanbieter direkt (über Gebüren) oder indirekt (über das Gesamtbudget als Steuern) bezahlt werden.
Relevant ist, dass sie bezahlt werden, und jedenfalls in einem marktwirtschaftlichen System Bezahltung eine angemessene Gegenleistung erfordert.
Mir ist unklar, weshalb Sie das ablehnen?
Aus Prinzip und Reflex?
Aber die Implikationen, die damit verbunden wären?
Wenn ich mich in die Rolle der Kundin begebe und die Universität in die Rolles der Unternehmerin stelle, dann kann ich natürlich hingehen und für mein Geld eine ordentliche Leistung, für die ich schließlich bezahlt habe, verlangen.
Wenn ich dieses Spiel mitspiele, gebe ich sämtliches demokratische Mitbestimmungsrecht an Universitäten auf. Das ist ja eine der Grundpfeiler des Neoliberalismus: Demokratie ist nicht wünschenswert, weil es zu lang braucht, zuviele Leute an einem Prozess beteiligt sind und vor allem solche die nicht alles der Wirtschaft unterordnen wollen.
Deswegen verwehere ich mich. Ich bin nicht Kundin sondern Teil der Universität.
Meiner Ansicht nach besteht jedoch Ihr Denkfehler darin, dass Sie implizieren, derzeit würde die Uni nichts kosten, und man könnte (anders als Anbieter und Kunde) "ein Teil von ihr sein".
Nun ist aber auch eine Uni ohne Studiengebüren kein Schachklub, Sportverein oder Kaffekränzchen, wo man halt formlos oder engagiert Teil davon ist.
Die Professoren und Assistenten werden bezahlt, und wollen bezahlt werden.
Das kostet Ihnen und mir und allen anderen sowieso Geld, ob man dafür ist, oder nicht.
Für dieses Geld würde aber ich zumindest gerne eine anständige Gegenleistung sehen.
So ist es gemeint, nicht "pro-Studiengebüren" :-)
Schönes kapitalistisches Denken.
Aber an einer Uni völlig unangebracht. (wie sonst auch, aber das führt zu weit)
Ich will nicht besser behandelt werden, weil ich soundsoviel Studiengebühren bezahle (Die Forderungen dahingehen stützen sich immer auf die These seitens der Regierung, dass ja jetzt soviel mehr Ressourcen zur Verfügung stehen) und meine Eltern zudem noch soundsoviel tausend Euro "spenden". (was in der Realität bei meinen Eltern ohnehin völlig unmöglich wäre).
Ich möchte gut behandelt werden, weil ich mich entschlossen habe Humboldts Ideal der umfassenden Bildung anzustreben und ehrlich hoffe mit diesem Wissen anderen Menschen irgendwann weiterzuhelfen.
Deswegen bin ich überglücklich, dass die deutsche Sprache aus sovielen unterschiedlichen Adjektiven besteht. Ganz bewusst setzte ich, im obrigen Satz, das Wort "altehrwürdig", da es einen Zustand, einen gewisse Ruf, ein Ansehen, eben spezifisches Kapital vermittelt. (wenn man das über Institutionen wie Universitäten sagen kann. Bourdieu möge mir ansonsten die Verwendung seiner Begrifflichkeiten verzeihen)
"Konservativ" ist hingegen in Österreich klar ideologisch, religiös und parteilich belastet und hat demnach in meinen Ohren seine sehr negative Konnotation. Hingegen ist "altehrwürdig" zumindest neutral bis positiv.
daß eine zwar wohlklingende, semantisch jedoch hohle Phrase verwendet wurde, welche die sehr klare, aber bei den meisten Betroffenen äußerst unpopuläre Grundaussage ("Universitäten sind Unternehmen") etwas verschleiern und behübschen soll.
Studienbeihilfen werden nach dem Einkommen der Eltern meiner Lebensgefährtin bemessen, diese leben jedoch nicht mit uns im gemeinsamen Haushalt und leisten auch keine finanzielle Unterstützung. Trotzdem wird die Studienbeihilfe nach deren Einkommen bemessen und damit in meinem Fall abgelehnt.
Mein Einkommen wird nicht in Betracht gezogen, obwohl ich ihren Lebensunterhalt und ihr Studium finanziere. Sogesehen war die Antwort vom Herrn Minister leider das übliche blabla und vollkommen realitätsfremd!!!
der immer wieder unterschlagen wird. die miteinbeziehung des einkommens von eltern, mit denen man/frau nicht mehr unter einem dach wohnt, bringt viele studierende in extreme soziale notsituationen (die sogar die so mancher sozialhilfebezieherInnen übertrifft). deswegen kann die antwort meiner meinung nach nur eine art grundsicherungsmodell (zumindest für studierende in mindeststudienzeit plus ein paar toleranzsemester, ausnahmen für studierende mit kind usw.) sein und nicht das derzeitige stipendienmodell. da fallen viele um beihilfen, die sie bräuchten. ging auch meiner ex-freundin so.
den diese dann notfalls mühevoll gerichtlich erstreiten müßten...
und dann wundert man sich, daß studierende so lang bei ihren eltern wohnen? wenn der staat durch ein derartiges stipendiensystem das wohnen bei den eltern geradezu fördert?
wo wär das problem (außer, ein ideologisches offenbar), studien- und familienbeihilfen für studierende abzuschaffen und durch ein grundsicherungsmodell zu ersetzen? oder will der staat studierende nicht zu eigenständigen menschen machen, sondern bloß darauf reduzieren, kinder ihrer eltern zu sein? mit mitte 20???
also eigentlich sollte es dem staat wurscht sein, wo studierende wohnen und studierende auch dafür nicht den staat in die pflicht nehmen.
ich glaube auch nicht, dass es die Aufgabe des Staates ist, Studierende zu eigenständigen Menschen zu machen. Dann könnte man genauso gut sagen, du bekommst kein Geld fürs studieren. Nimm halt einen Kredit auf, finanzier dir deine Ausbildung und zahls mit dem Akademikergehalt, dass du einmal verdienst wieder zurück. Das wär auch eine Form der Eigenverantwortung.
genau da liegt ja das Problem: Nachwuchswissenschafter brauchen keine Stipendien. Die brauchen Stellen und Perspektiven. Stellen und Perspektiven. Ich verstehe nicht, was es da noch zu diskutieren gibt. Tenure-track Stellen sind das einzig vernünftige, alles andere ist Humbug. Das sind keine Studenten mehr. Das Problem in diesem Bereich ist, dass selbst Leute mit summa cum laude Promotion, ein ansehnlichem Track Record, nternationalier Bekanntheit und starkem Willen, in der Akademia zu bleiben, kein Angebot an Österreichs Unis erhalten, weil schlicht keine Stellen da sind im starren Korsett.
P.S.: Da spreche ich nicht von mir.
Nur zum Vergleich: durch den Wegfall der Vermögensgrenze bei Inanspruchnahme von Pflegeleistungen entstünden von der Allgemeinheit zu tragende Kosten im 3stelligen Millionenbereich jährlich: für ein reiches Land wie A wäre es lt. Minister Bartenstein "eine Schande", wenn es sich diesen Betrag (sprich: Geschenk an Wohlhabende) nicht leisten könnte: siehe http://derstandard.at/?id=3130153
Und wenn sich A einen zweistelligen Mio-Betrag für die Schaffung eines dienstrechtlichen Minimalstandards für seine Wissenschaftler nicht leisten will, ist dies keine Schande? (Siehe hierzu auch http://derstandard.at/?id=3024301)
Soviel zum Wert der "Exzellenz in der Wissensgesellschaft"-Festreden-Prosa unserer Minister-"Elite".
finanzmarktbeaufsichtigen die AMIS derart schleißig, daß wir 200 Mio. Pyramidenspielschaden aus dem Budgetsäckel begleichen müssen. Bravo. Da sind Dumpfbacken unterwegs, und die Investitionen in unsere Zukunft verzocken wir lieber.
Es geht nicht um entweder-oder.
Es geht darum, die Höhe einer wichtigen, jedoch aus politischen Gründen permanent aufgeschobenen Bagatell-Investition in die Zukunft der österr. Wissenschaft in Relation zu stellen zu einem deutlich höheren Betrag, welchen sich unser Land lt. Wirtschaftsminister Bartenstein ganz selbstverständlich leisten kann, ohne allzu viel Aufhebens darum machen zu müssen.
Es geht also um Verlogenheit, Eigennutz und schamlose Klientele-Wirtschaft unter dem Mäntelchen der staatstragenden Verwantwortung.
Und eine Bedrohung für unsere Demokratie sehe ich weniger von den Studenten ausgehen als von der offenen Verhöhnung und Aushebelung des parlamentarischen Systems (Asylgerichtshofabstimmung) durch die große Koalition.
Wenn's 70 Mio. jährlich mehr ausgeben wollen, brauchens einen Plan, wo Sie 70 Mio. jährlich einsparen wollen.
Die Pflege-Alternative kam von Ihnen, gerne lass ich mich auch über andere Vorschläge informieren.
Aber einfach sagen, ich will 70 Mio. hier, 100 Mio. da und 500 Mio. für diesesundjenes investieren - OHNE zu sagen, wo das Geld herkommen soll...
... naja, das werden Sie ja auch nicht wollen, schätze ich
Zunächst einmal können Sie diese Summe als Investition in die Zukunft Österreichs betrachten.
Nicht einverstanden? Nun gut, hier einige mögliche Finanzierungsquellen:
- Nichtankauf von Kampfbombern
- Nichtbau von verkehrspolitisch fragwürdigen Tunnel-Verbindungen
- Aussetzen des UOG02 und des damit verbundenenen administrativ-bürokratischen Rattenschwanzes
- Adäquate Besteuerung von Kapital-Einkommen und Vermögen
- Antizyklische Wirtschaftspolitik: Ankurbeln statt Abwürgen der Inlandsnachfrage -> vermehrtes Steueraufkommen
So, jetzt muß ich aber Schluß machen und wieder etwas arbeiten (um den Wirtschaftsstandort Österreich wettbewerbsfähig zu halten).
Ich verbleibe, stets Ihr sehr ergebener,
Kreter
Man muss Ihnen zu Gute halten, dass Sie (im Gegensatz zu so manchen rote-Balken-Geber) wenigstens verstehen, dass man auch irgend ein Finanzierungskonzept braucht, und es nicht ausreicht, einfach eine Forderung zu stellen, die der Papa-Staat dann gefälligst zu erfüllen hat. (Mit dem Geld der anderen, nicht mit dem eigenen versteht sich).
Meine einzige Frage dazu:
Was wird denn nun alles aus dem Verzicht auf Waffensysteme finanziert?
Nicht bösartig gemeint, aber mir scheint so ziemlich jedes "linke" Finanzierungskonzept für alles und jedes darin zu bestehen, dass man sagt "keine Abfangjäger, keine Waffen, kein Bundesheer"...
... nur brauch ich das Bundesheer auch nicht unbedingt, aber unbeschränkt viel Geld ist das auch nicht...
da kann ich nur Grasser zitieren: 140 Mo sind eine Bagatelle. Zum Beispiel könnte man durch eine Wiedereinführung der Erbschaftssteuer (oder ein Behalten der Schenkungssteuer) diese Beträge lukrieren. Zufällig ist das auch die gleiche Größenordnung, wie Gugging. Aber ich gebe Ihnen Recht, es ist eine Frage der Prioritäten. Und die liegt nun mal nicht bei den Unis.
im bild 1 adventkranz, 2 gläser, 3 flaschen - denn Hahn versteht nicht, was er versteht. sicher kennt er auch nicht die verursachenden drahtzieher in der Bertelsmann-Stiftung und im CHE, noch seinen verbindungsmann, den kurator ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Bert... n-Stiftung
Eigentlich sollte auch eine Bewertung der gestellten Fragen oder ein Infragestellen der Fragesteller möglich sein.
Was soll der Sinn der Frage sein? Da ich auch keinen anderen erkenne würde, als die Annahme des Streiksymphatisanten, das wäre französisches Unikum, ist die die Replik verständlich und auch logisch.
Der Verfassungsgerichtshof hat die Erbschaftssteuer KEINESWEGS deshalb aufgehoben, weil eine "Doppelbesteuerung" unzulässig wäre - dann müsste die Mehrwertssteuer ja auch sofort fallen (abgesehen davon sind der Erblasser - der bereits versteuert hat - und der Erbe - der versteuern müsste - ja verschiedene Personen, so dass ohnehin keine "Doppelbesteuerung" vorliegt).
Die Erbschaftssteuer wurde wegen der krassen Ungleichbehandlung von Immobilienvermögen (Besteuerung nach dem - viel zu niedrigen - Einheitswert) und Geldvermögen (Besteuerung nach dem tatsächlichen Wert) aufgehoben. Wäre leicht zu reparieren gewesen.
Diese Ausrede ist einfach mehr als lächerlich.
Demnach müsste nämlich auch die Mehrwertssteuer wegfallen, denn mein auf meinen Lohn (mit dem ich konsumiere) wurde ja bereits eine Steuer erhoben.
Außerdem: "Die Zahl der Prüfungsinaktiven, das System aber Belastenden" - wer sind die bitte?
Wie kann jemand im Semester keine Prüfungen machen und trotzdem das System belasten? So ein jemand bekommt erstens keine Beihilfen und sitzt zweitens so gut wie nie auf der Uni um wem anderen einen Platz wegzunehmen.
Scheinheilige Bagage!
Lieber Herr Hahn, der VFGH hat die Erbschaftssteuer gekippt, weil Leute ungleich behandlet wurden und er hat explizit dazu gesagt, dass eine Erbschaftsteuer kein Problem ist.
Des Weiteren werde ich ab so fort keine Steuern mehr zahlen und die UST zurückverlangen weil für dieses Geld bereits zickfach Steuern draufgeschlagen wurden. Und eines möchte ich Ihnen erklären: Das letze Hemd hat keine Taschen. Wie wollen Sie steuern zahlen wenn Sie tot sind?
PS: Wie haben Sie eigentlich ihr Studium geschafft?
Der VfGH hat nichts von einer unerlaubten Doppelbesteuerung gesagt, sondern hat die veralteten und damit falschen Einheitswerte kritisiert. (Man zahlt derzeit für das gleiche Vermögen unterschiedlich viel Steuer, und das ist auch wirklich zu ändern!)
Seit der Einführung der Studiengebühren sind die Studierendenzahlen gestiegen..... ABER VOR der Einfühurng waren es noch mehr Studierende!!!!
Herr Mininister, bitte bleiben Sie den Fakten!
(Seit... ist ja wirklich zweideutig). Durch die Studiengebühren haben jede Menge STudis ihr Studium abgebrochen!!! Wie viele davon wirklich noch fertig studiert hätten, wissen wir natürlich nicht.
wer wirklich studieren will - der schafft es bei den derzeitigen gebühren locker.
wessen eltern zu wenig geld haben - erhält ein stipendium.
aber klar - einfach irgendein brotstudium wählen ohne arbeiten gehen zu wollen wird natürlich jetzt etwas ungemütlicher.
Wie das? Was bringen mir Studiengebühren als Student? Bitte um Aufklärung. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Unis durch die Gebühren keinen Cent mehr haben(Wurde adequat gekürzt im Budget).
Oder muss ich jetzt weniger Steuern zahlen?
Ich muss in einer kürzeren Zeit mehr verdienen. Außerdem bekomme ich mehr weil ich ausgebildet bin und obendrein entstehen durch meine Produktivität neue Arbeitsplätze(Techniker sollen ja gut sein für die Wirtschaft - Was auch immer "Wirtschaft" sein mag". Dafür werde ich allerdings im Moment massivst bestraft. Oben drein muss ich Gebühren zahlen.
Ich hätte ja kein Problem mit dem System, wenn man nicht schon mit recht niedrigen Einkommen recht schnell mit 50% strafbesteuert wird.
gebe ihnen ganz recht - die lohnsteuer ist eine katastrophe und müsste fairerweise im ggzug gesenkt werden.
was ich mit meinem posting sagen wollte war, die kosten werden durch die gebühr verlagert vom transfereinkommen direkt zum leistungsbezieher student. klar, wenn sich bis zur vollen entfaltung ihres beitragspotential nichts am lohnssteuersystem ändert, zahlen sie doppelt - das ist ein großer haken.
ABER was man auch bedenken muss, ist, dass nicht alle studenten tatsächlich später einmal viele steuern rückführen. man braucht zuerst einmal absolventen u diese müssen auch am markt verwertbar sein.
welcher ständestaat genau? ich dachte wir haben in österreich regelmäßig wahlen. lebe ich in einer matrix?
die mehrwertsteuer wird vom unternehmen abgeführt. (klar kommt der konsument hier für höhere preise auf. aber er zahlt letztlich ja auch die einkommenssteuer der angestellten, usw ... ist halt ein kreislauf).
Haben Sie verstanden was der Poster bzw. Hahn gesprochen hat?
Mal davon abgesehen sage ich zu der Demokratie in Österreich nur: Asylgerichtshof, IP-Adressen, Handyüberwachung, Verlängerung der Legislaturperiode, Taxifahrerverordnung ist Teil unserer Verfassung, Verfassung kann nach belieben vom Parlament geändert werden, Mehrere Rügen durch den EMRG, usw. usw. usw.
das hat aber mit ständestaat nichts zu tun.
es gibt auch sonst nirgendwo eine perfekte demokratie.
und dass man einen handystandort(! von gespräch ist keine rede) ohne gerichtsbeschluß überwachen kann, ist zwar bedenklich, aber deswegen macht es österreich nicht weniger demokratisch.
Österreich und Demokratie jaja...
Und es reicht schon der Standort. Stellen Sie sich mal vor: Bank wird ausgeraubt und Sie waren in der Nähe. Beweisen Sie einmal, dass Sie es nicht waren. Viel Spaß. So Sachen wie Asylgerichtshof, Taxifahrerverfassung, 5 Jahre Legislaturperiode einfach erhöhen, Verfassung ändern wie man gerade Lust darauf hat usw. ist natürlich kein Problem.
Das Österreich regelmäßig vom EMRG gerügt wird auch kein Problem. Die Partein machen was sie wollen.
sondern es muss bewiesen werden, dass man es war. bei einem banküberfall sind viele leute in der nähe und selten wird wer zu unrecht verdächtigt. die täter fliehen nämlich meistens. und man findet bei ihnen beute. und masken. und einen fluchtwagen. usw.
die verfassung kann in den meisten staaten durch 2/3 mehrheit geändert werden. auch in D. dort gibts nichtmal volksabstimmungen.
und der emrg rügt bei weitem nicht nur österreich.
Sie waren ja da laut Handyortung. Außerdem hat Sie da eine alte Oma gesehen usw.
Deutschland... was für ein Vergleich. Obwohl da sind die Politker im Bundestag nicht ganz so verblödet wie unsere.
Und der Stalin hat auch viel mehr Menschen auf dem Gewissen. Das legitimiert alles.
dann die tolle funktionierende demokratie wo wir uns alle orientieren sollten? usa? nordkorea? aphganistan?
und das mit dem banküberfall ist schlicht schwachsinnig. "da gewesen sein" ist kein beweis. es gibt keinen solchen fall, und es gibt keine solche ermittlung, und es gibt kein solches verfahren. bringens doch ein konkretes beispiel. irgendwas in den raum stellen und nicht belegen kann sogar ein 4jähriger.
außerdem braucht man zur handyortung ne konkrete nummer.
die problematik ergibt sich hier eher aus technischen problemen des IMSI-catchers. aber davon haben sie scheinbar keine ahnung sondern wollen bloß ein bisschen auf österreich schimpfen. da schwimmens hier im forum eh schön brav im strom mit.
ich hätte gerne noch nähere erläuterungen zu folgenden themen gehabt:
1) inwieweit inaktive studenten das system belasten?
2) scheint herr bm hahn das wachstum der studentenzahl auf die einführung der studiengebühren zurückführen zu wollen. ich denke doch dass das eine sehr gewagte vermutung ist. ich persönliche führe diesen umstand eher auf einen wachsenden konkurrenzdruck unter schulabgängern am arbeitsmarkt zurück (druck zur höherqualifizierung).
3) stellt sich mir die frage ob das uni-budget seit 1995 real tatsächlich gewachsen ist. durch die ausgliederung der universitäten sind so weit ich weiß doch erhebliche mehrkosten entstanden inwieweit wurden diese berücksichtigt?
Sie wissen aber schon, dass man sich da fast nichts spart.
Statt 10 Euro 9 Euro Eintritt.
Für 8 Monate 100 Euro(Aber auch nur mit Familienbeihilfe)
Sonst 230 oder was man jetzt aktuell zahlt.
Jahreskarte kostet im Moment 450.
450/12=37,5
230/8=28
wow
Dabei sind die Öffis so ziemlich das einzige an Vergünstigungen die den Staat Geld kosten.
Und was für eine Argumentation ist das bitte? Wenns um den Konsummissbrauch geht kann man ja gleich das billige Semesterticket abschaffen und dafür keine Studiengebühren. Ich wäre sofort dabei.
es geht nicht darum was SIE persönlich sparen, sondern was es dem STAAT KOSTET diese vergünstigungen zu gewähren und da macht es die anzahl aus, nicht die paar cent, die der hr blaher persönlich spart.
ubahnfahren ist in wien für studenten mit entsprechendem hauptwohnsitz GRATIS.
dh. dass ohne gebühr jeder, der matura hat u das hauptwohnsitzkriterium in anspruch nehmen kann GRATIS mit der ubahn fahren kann. doch mehr als ein klacks für die ohnehin defizitären wienerlinien.
ubahn ist WIEN nicht Staat. Und welchen Hauptwohnsitz braucht man, daß Ubahnfahren nix kostet ? das Semesterticket (4 Monate) kostet 117,- (inzwischen wohl auch um 10% teurer) - 4 Semester zum Preis von 3 - da ist nicht viel geschenkt - und vom Staat kommt dieses Geschenk NICHT
Lesen Sie eigentlich was ich schreibe?
Fakt ist, dass dem Staat(bzw. dem Land) der Spaß gerade Mal die vergünstigte Fahrkarte kostet.
Einmal davon abgesehen, ist diese Gratisaktion einmalig. Aber wenn Sie wollen, dürfen Sie mir nächstes Semester 54 Euro für mein Gratisticket mit Wiener Hauptwohnsitz überweisen.
Und noch einmal: Semesterticket weg und dafür keine Studiengebühren. Wäre sowieso gerechter. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
dann halt vergünstigungen weg, aber das wird den studenten auch nicht passen.
vergünstigungen sind zudem nur ein teil. gebühren wirken auch gg karteileichen, die ein paar mal hier, ein paar mal dort oder auch nur halbherzig studieren.
muss jemand zahlen, überlegt er sichs dreimal ob er einen diplomarbeitsplatz blockiert.
diese vergünstigungen wie eine günstige u-bahn karte bzw. ein verbilligter museumseintritt belasten allerdings nicht das unversitätsbudget.
und natürlich verhindert die studiengebühr ein studium nicht generell, aber eine erschwernis ist sie allemal. immerhin handelt es sich um eine mehrbelastung von ca.60€ pro monat (2*ca.350€ / 12 monate). rechnet man noch die kosten für unterkunft, nahrung und lernmaterial hinzu, kommt ein ansehnlicher betrag zustande.
Und der Rest der Welt braucht keine Nahrung, etc...
Brauchen Studenten keine Kleidung? Ja doch. Was können wir noch alles in die Notwendigkeiten der Mehrbelasteten hineinrechnen: Ein Mobiltelefon, vielleicht ein Auto mit Garage oder Parkpickerl(, da alle so schnöde die Einsparung bei den Netzkarten ablehnen),...sehr ansehnlicher Betrag!
nona ist es eine erschwernis - aber offenbar keine, die einen zuwachs an studenten verhindert! - u genau darum geht es.
klar wird das universitätsbuget belastet wenn jemand nicht ernsthaft studiert, sondern nur halbherzig - ein bisserl da, ein bisserl dort. wenn er nichts in anspruch nimmt müsste er schon gänzlich inaktiv sein.
u wie gesagt das haushaltsbugdet wird jedenfalls durch diverse ermäßigungen u zuschüsse belastet u schlussendlich kommt alles aus demselben topf - daher ist eine gebühr schon sinnvoll.
WIESO WOLLEN SIE DEN ZUWACHS AN STUDENTEN VERHINDERN ?
Wollen Sie unser Land, das bildungsmäßig sowieso schon halb im A. ist, nun ganz hineinstopfen ? Sie wissen schon, daß Bildung von heute die Wirtschaftsleistung von morgen ist ? zumindest die exportierbare Wirtschaftsleistung, also Pizzastandln im Inland mal ausgenommen. Wollen Sie das ruinieren ? Wer soll Ihnen dann noch eine Pizza abkaufen, Sie Pizzamann ?
die zahl der studenten wächst!
warum kommen sie auf die idee, dass ich einen zuwachs verhindern will? die zahl der studenten wächst!
bildung ist eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste aufgabe der politik u unserer zukunft - überhaupt keine frage.
die qualität der bildung hängt aber nicht von der anzahl der absolventen ab, sondern von der dahinterstehenden ausbildung - das aber nur so nebenbei für alle akademikerquotenfetischisten.
Spanisch gibts an der WU auch neben Russisch, Englisch, Tschechisch und Französisch
wegen dieser Sprachen braucht nicht ausgewandert werden.
Selbst wenn ich jedoch noch an allen anderen UNIs alle Studienrichtungen inskribiere und dennoch nur zb BWL an der WU aktiv belege bin ich tw ein sogenannter Prüfungsinaktiver und benötige auch trotzdem nur die Ressourcen einer einzigen Studienrichtung. Ich bin auch nur ein Student und deswegen nicht 1000 Studenten.
Die Einführung von Studiengebühren hat "lediglich" für
1) zu einer Selektion geführt
2) für die Bereinigung der Inskriptionslisten von sogenannten 100% Prüfungsinaktiven(Karteileichen) gesorgt.
Ich kann den Schwachsinn mit "doppelt besteuert" nicht mehr hören. Ich zahle ja auch für mein Gehalt Einkommensteuer und dann beim Billa USt. Es geht nciht darum, ob das Geld bereits versteuert wurde, sondern ob ein steuerbarer Vorgang vorliegt. Im übrigen hat der VfGH nicht die Erbschaftssteuer an sich bemängelt, sondern lediglich die tatsächlich nicht nachvollziehbare Besserstellung von Liegenschaften durch die Bewertung anhand eines absurden Einheitswertes.
Der Verfassungsgerichtshof hat sich natuerlich nicht gegen die Vermoegensbesteuerung von Werten, die irgendwannmal vielleicht mal aus Ertraegen entstanden sind, die der Einkommenssteuer unterworfen waren, gestellt. ("vielleicht" deshalb, weil Aufwertungsgewinne aus Aktien und Immobilien selbst innerhalb der Spekulationsfrist wohl von niemandem versteuer werden). Die restliche Welt kennt Vermoegensbesteuerung fast durchwegs auch und so eine einzigartige Verfassung haben wir ja nun wirklich nicht. Die OEVP betreibt hier klare Klientelpolitik fuer die paar Erben von Dichand & co. Wenn deshalb die Senkung der 50% progression als Ziel aufgegeben wird, hat die OEVP bei der naechsten Wahl nur noch bauern und Kleingewerbetreibende als Waehler...
und was ist mit 400.000 - warum wird ein solches haus nicht besteuert u warum eines mit 600.000 schon? ist 400.000 nicht schon ein stattliches haus? das ist steuerfrei, eines mit 600.000 ist aber plötzlich luxus?
dafür gibt es erstens keine sachliche rechtfertigung u wenn sie diese grenze ziehen bleibt ohnehin fast nichts mehr zu besteuern übrig, da große vermögen in stiftungen sind. sie würden damit auf eine nische zugreifen. von verhältnismäßigkeit ob der geringen einnahmen kann man daher nicht mehr sprechen.
eine steuer soll ja den sinn haben einnahmen für den staat zu generieren, nicht einfach aus jux auf leute zuzugreifen.
500.000 insgesamt. Vom Sparbüchl bis zum Haus. Alles.
Alles darüber wird mit x% versteuert. 500.000 Euro scheint mir eine vernünftige Schranke zu sein. Wer mehr als das vererbt hat sowieso genug zum vererben.
Und davon wär sehr viel Kapital betroffen. 1% der Bevölkerung besitzt 1/3(2/3?) des gesamten Volksvermögens.
Steuern sind zum Steuern da. So wie der Name schon sagt.
"Steuern sind zum Steuern da"
habe sie offenbar zuvor falsch verstanden. sie sprechen die lenkungswirkung an, ok - welche lenkungseffekte wollen sie genau erzählen bei ein paar leuten, die sie damit im jahr treffen?
kennen sie die zahlen wieviele leute, die bisherige erbschaftssteuer betroffen hat u wieviel einnahmen aus diesem titel geflossen sind und wie groß diese einnahmen im verhältnis zu den gesamten steuereinnahmen sind u wie groß im vergleich zu anderen steuern wie lohn- oder umsatzsteuer?
"Wer mehr als das vererbt hat sowieso genug zum vererben."
nocheinmal - warum hat jemand, der 400.000 euro erbt NICHT genug zum vererben? was rechtfertigt ihre willkürlich gezogene grenze? ab wann hat jemand genug und ab wann ist bloß einem armen schlucker ein bisschen unter die arme gegriffen?
"Steuern sind zum Steuern da"
selbstzweck also. gut, da haben sie eine andere meinung, ich sehe steuern als möglichkeit den staat zu finanzieren.
- zu alles über 500.000
nochmal: sie greifen auf eine nische zu, ihre einnahmen aus einer solchen regelungen sind peanuts. alle über 500.000 u alles unter einer stiftung bringt ihnen wahrscheinlich nicht einmal den verwaltungsaufwand, geschweige denn vernünftige einnahmen.
"Steuern sind zum Steuern da."
genau. so wie die mehrwertsteuer, die steuert auch ungemein viel. so ein unsinn.
"1% der Bevölkerung besitzt 1/3(2/3?) des gesamten Volksvermögens."
das stimmt nicht. redens da nicht ständig herbeigelogene sachen daher, oder hörens auf zu themen zu posten von denen sie offensichtlich null ahnung haben.
1% der BV besitzt 13% des geld- und immobilienvermögens. da sind wir von 1/3 ganz weit weg.
http://www.bmsk.gv.at/cms/site/... ichtum.pdf
sie trifft vermögensklassen, nicht einkommensklassen.
u wer am meisten von einer abschaffung profitiert muss man sich genau anschauen - denn ab einer gewissen höhe sind vermögen steuerfrei in stiftungen geparkt.
und ob jemand, der fünf häuser hat noch eines dazu bekommt oder nicht macht meiner meinung nach weniger unterschied als ob jemand nichts hat oder ein haus bekommt, das er sich nicht mehr erarbeiten muss - es kann ein entscheidender unterschied sein, der den vermögensverlauf des gesamten weiteren lebens beeinflusst.
seine argumentation zu eins gefällt mir:
dann muss ich (resp der händler und damit ich vom kaufpreis) auch für meine lebensmittel keine mehrwertsteuer bezahlen, weil der billa/spar/etc hat ja auch schon steuern dafür bezahlt. selbiges für lohnsteuer, denn der arbeitgeber hat ja auch das geld irgendwo her, und daher versteuert. usw usf.
Also ich trauch mich schon behaupten, dass in unserem Fachbereich gute Leute am Werk sind. Aber, damit das Auto fährt, muss man es mit Benzin versorgen! Vergessen Sie das nicht!
Der Ruf eines wissenschaftlicher Standorts ändert sich nicht über Nacht! Denn wenn es darum geht, die Professorenstellen von ausgedienten Professoren zu besetzen, wird sich zeigen von welchem Format die Kandidaten sind. Und mit dem Wasser, das man sich dann ins Boot gießt, fährt man dann noch 30 Jahre!
es mangelt an vielem bei unseren universitäten. das stimmt natürlich und muss man sehen. aber die universitäten und das bildungsssystem im Allgemeinen sind nicht schlecht und muessen den vergleich tatsaechlich nicht scheuen.
diese österreichische "wir sind so schlecht und alles ist mittelmaessig mentalitaet" kann manchmal nerven (und fallt erst so wirklich auf, wenn man ein zeiterl nicht da war).
da haben sie schon recht, allerdings empfinde ich die österr. hochschulausbildung in gewissen punkten als naiv und zu weit weg vom wirklichen forschungsalltag. ich kam zeit meines studiums zu wenig mit aktueller materie in kontakt. da durfte ich dann auch alternativen erleben...sehr beeindruckend.
Stundenten muessen waehrend des studiums an den Gegebenheiten leiden, denn sonst wuerden sie nicht lernen was noetig ist um sicherzustellen dass in diesem Land Universitaeten (zt gerade noch) funktionieren. All das natuerlich trotz und nicht wegen der Politik.
in der gesamten geschichte der menschheit hat in europa noch keine derartige wertschöpfung geherrscht und den menschen wäre es im prinzip möglich ein kulturelles statt eines buchhalterischen wachstums.
und da kommt so ein fuzzi von den aktienfetischsisten und erklärt das ende von humboldt ..
wo wollen denn diese totengräber denn noch hin ?
darstellt.
Das ist alles was ihm dazu einfällt?! Der musste abschreiben - das ist ganz klar.
Glück für den Studienerfolf wäre eher angebracht.
Glück in die Übungen zu kommen, Glück, dass das eine Übung ist die sich zeitlich ausgeht, unvorstellbares Glück, wenn das Thema auch noch interessiert, Wahnwitziges Glück, wenn der/die Vortragende wirklich Zeit hat auf einzelne einzugehen und man so eine wirklich gute Seminararbeit zusammenschustert nach der man das Gefühl hat auch tatsächlich etwas gelernt und seinen Horizont erweitert zu haben.
Das wäre Studienerfolg.
also bei aller bisherigen kritik an hahn, aber daß er in dem chat genauso abschneidet, wie eine gehrer abgeschnitten hätte, hätt ich ihm nicht zugetraut. da ich hahn aber für intelligenter als gehrer einschätze, nehm ich eher an, daß er mit voller absicht derart dämliche antworten von sich gegeben hat. ich erlebe in den chats hier allerhand, aber hahn heute gehört zum allerärgsten jemals...
... Hahn im Politkorb, ist der Misserfolg ein Erfolg.
Leute mit einer Diss, ähnlich der, auf welche Du Stolz zeigst, können dies nicht begreifen. Leider vermehren sich die Kleinkeuschler ähnlich den Karnikel. Zu diesem Irrtum der Natur gratuliere ich
natürlich. Auf dass dieses System scheitert! Also weiter fleißig aufzeigen.
Exakt.
Ich weiß nicht wieso, aber immer wenn es um Hahn geht, muss ich an diesen Aufsatz denken: http://wwwcdf.pd.infn.it/~loreti/s... ience.html
.
und wieder eine stunde heisse luft, wischi-waschi platitüden und ein gesundes mass an präpotenz von oben herab...
er passt perfekt zum gesamtbild......
"Viel Erfolg im nächsten Jahr" klingt wie ein hohn für jemanden der durch die zuwenig angebotenen plätze ein semester verliert......dafür darf man dann auch noch extra zahlen...
ich kann gar nicht soviel essen wie ich ko++en möchte !
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