Weihnachtsvollmond

10. Jänner 2008, 15:11
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Um den 14. schnuppen die Geminiden

Der lichte Tag verkürzt sich von 8h40' am 1. auf 8h20' am 22., wenn um 7h07 MEZ die Sonne in ihre niedrigste und kürzeste Tagesbahn tritt, den Anfang des Tierkreiszwölftels Steinbock erreicht und der astronomische Winter beginnt. Bis 31. nimmt die Tageslänge auf etwa 8h25' zu. Die Dämmerungsdauer von Sonnenuntergang bis zur fast vollen Nacht liegt bei rund 1h16'.

Der Mond erreicht am 1. das Letzte Viertel und steht am 6. nahe Venus. Die feine Altlichtsichel zeigt sich am 7. tief in der Morgendämmerung nahe SO, bevor am 9. der Neumond eintritt. Die zarte Neulichtsichel erscheint am 11. tief in der Abenddämmerung im SW und das Erste Viertel fällt auf den 17. Der Vollmond am 24. streift den roten Mars, am 28. steht der Mond bei Saturn und sein zweites Letztes Viertel erreicht der Mond am 31. Dezember.

Merkur ist unsichtbar, Venus strahlt morgens hoch nahe SO und Mars steht zunächst abends niedrig und später höher zwischen NO und O. Jupiter kann bis 3. tief in der Abenddämmerung nahe SW gefunden werden und Saturn steht um Mitternacht vorerst niedrig und später höher zwischen O und OSO im Löwen.

Die Karte gilt für den 7. um 18h50 und für den 21. um 17h55 MEZ. Freiluftplanetarium Sterngarten Georgenberg in Wien-Mauer: Bei Schönwetter am 14. um 20h Geminiden-Schnuppen und Frühwinterhimmel sowie am 22. um 11h20 Wintersonnwende.

Näheres unter der Telefonnummer 01/889 35 41 oder beim Astronomischen Büro. (Hermann Mucke/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 1./2.12.2007)

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    grafik: urania star
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