Lebensmittel-Diskonter Lidl steigt ins Handy-Geschäft ein

29. Februar 2008, 11:48
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Discounttarif für Handy-Auslandstelefonate

Der Lebensmittel-Diskonter Lidl steigt nun auch in Österreich ins Mobilfunkgeschäft ein. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, gibt es ab 6. Dezember 2007 in etwa 100 Filialen in Ost-Österreich eine Wertkarte für Handys zu kaufen. Mit dieser Prepaid-Karte können den Angaben zufolge bei Auslandsgesprächen vom eigenen Handy 70 bis 90 Prozent der Kosten gespart werden, ohne dass dabei der Vertrag gewechselt werden müsse.

Vorbild Hofer

Der Discounter folgt damit seinem Rivalen Hofer, der bereits seit 2005 Mobilfunkverträge vertreibt. In Deutschland bietet Lidl seit Anfang September 2007 Wertkarten für Handys an.

"Wir bieten mit der Handykick Wertkarte nicht nur einen wesentlich bequemeren Ersatz zum Callshop-Besuch an, sondern ermöglichen auch allen Kunden, die aus Kostengründen Telefongespräche ins Ausland nur vom Festnetz zu Hause geführt haben, jetzt extrem preiswert und ganz spontan vom eigenen Handy ins Ausland zu telefonieren. Gerade vor Weihnachten und Sylvester ein echter Vorteil, weil fast jeder Verwandte oder Freunde im Ausland anrufen will," sagte dazu Lidl-Landesgeschäftsführer Hanno Rieger.

Funktioniert mir allen Netzbetreibern

So kostet beispielsweise etwa ein Gespräch nach Deutschland oder in die USA, je nach Handy-Netzbetreiber und Vertrag oft über 70 Cent pro Minute - mit der Handykick Wertkarte ab 9,9 Cent. Die Handykick-Technik funktioniert den Angaben zufolge zu allen Netzbetreibern weltweit mit allen Handys und baut auf Digitalleitungen auf. Die Handykick-Spezialvorwahl funktioniert ohne Internet oder Computer.

Die Karte wird für 9,99 Euro ab 06. Dezember 2007 zunächst in allen Lidl-Filialen in Wien, Niederösterreich, Burgenland und der Steiermark erhältlich sein und damit Auslandsgespräche - je nach Land - von bis zu 100 Minuten ermöglichen.(APA)

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