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Im vergangenen Jahr hatten die 150 Berufsfischer 617 Tonnen Fisch aus dem Bodensee geholt, so wenig wie zuletzt 1955. Auch heuer soll der Ertrag nicht größer sein. Drei Viertel der gefangenen Fische sind Felchen. In den zurückliegenden Jahrzehnten hatte es Jahresfänge von bis zu 1.800 Tonnen gegeben. Auf Antrag der Fischer haben die Behörden einige engmaschigere Netze zugelassen. IBF-Vorsitzender Sigg forderte, deren Zahl weiter zu erhöhen und mehr und größere Netze zu erlauben.
Warnung vor engmaschigen Netzen
Professor Reiner Eckmann von der Universität Konstanz warnte dagegen vor engmaschigeren Netzen. "Kleinere Maschenbreiten sind keine Lösung, sie erreichen das Gegenteil", sagte er beim IBF-Treffen. Langfristig schrumpften die Felchenbestände so weiter. "Die größten Fische werden rausgefischt, darum pflanzen sich besonders die kleinen fort", verwies Eckmann auf Ergebnisse einer neuen Studie seines Instituts. Der Rückgang der Felchengröße sei damit auch Folge der Fischerei selbst. Keinen starken Zusammenhang gibt es nach der Studie dagegen mit der sinkenden Phosphat-Konzentration im Bodensee. Hier müsse sich die Wissenschaft korrigieren, sagte Eckmann. Andere Faktoren seien zu lange übersehen worden. (APA)
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Der Rückgang an Fischerträgen in Binnengewässern ist auch an anderen Orten evident. z.B in den weiter östlich liegenden Seen der Alpen.
Nach Berichten der Sportfischer bzw auch von kommerziellen Fischern brach der Ertrag jeweils nach der Inbetriebnahme von Abwasserreiningung ein.
Keine Scheiße - kein Fressen für die Mirkofauna - kein Fisch!
...na das löst das Problem bestimmt nachhaltig... am besten ein gigantisches und extrem engmaschiges Netz um den gesamten See spannen und zuziehen, das erhöht die Erfolgschancen ungemein...
Also ich glaube das der Fischbestand genau aus den selben Gründen schrumpft aus denen sich die meisten Jäger über Windkraftanlagen aufregen...
Und zwar kann man beobachten, wie manche Fische nahe an die Oberfläche schwimmen und so wie bei den Rebhändeln, werden den Fichen dann die Köpfe von den Rotorblättern abgeschlagen und müssen deswegen sterben-
STOP EATING ANIMALS
fuer die naechsten 10 Jahre beschraenken, dann erholt sich der Fischbestand wieder und man kann getrost wieder ne Weile 1000 Tonnen pro Jahr rausholen. Ebenso bietet sich ein Aufstockungsprogramm als Loesung an. Nur da muesste man was investieren. Sollen die Berufsfischer sich ne Loesung ihres Problemes ueberlegen und nicht rumjammern....
Wenn die Fische nichts zu fressen haben, dann gibts auch kaum Fische. Und die schmackhaften (gefragetn) Fische sind Räuber -diese wollen kleine Fische und Krebschen. Krebschen fressen viel aber kaum Algen.
Also: saubere Gewässer heißt auch rein von Fischen!
Ich wohne auch nahe am Wasser und höre die Beschwerden der Fischer. Und es ist sicher so, daß die Flußbegradigung den Berufsfischern die Existenz gekostet hat. Daß aber die Sportfischer sich beklagen? Da gibts jemanden, der fängt immer noch was. Und ich nenne ihn "Fishermans friend".
Solange der Kormoran nicht verhungert ....
Weil der Herrgott ja beide gleichzeitig (oder zumindest kurz nacheinander) schuf.
Also haben die Menschen immer das Wasser der Fisch`a bissl verschmutzt. (Waschen, Pinkeln,....)
Nur seit dieses Grün-Fundis uns diese Kläranlagen eingeredet haben, seitdem gehts bergab.
Alles klar?
die Kläranlagen sind schuld, die Grünen, der WWF, die Umweltgesetze, aber auf gar keinen Fall die Überfischung der Gewässer. Frage: Welche Fische leben in gekippten Gewässern? Das wäre nämlich passiert, hätte man mit der Gewässerverschmutzung weiter getan, wie es bis zu den 80ern üblich war.
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