Nun sollen alle BZÖ-Plakate zerstört worden sein. Grosz in einer Aussendung am Mittwoch: "In den letzten 48 Stunden wurden in Graz sämtliche BZÖ-Plakate zur Gemeinderatswahl beschmiert, besprayt und verwüstet. Ebenfalls wurden Plakate heruntergerissen oder einfach gestohlen."
Kärcher statt Besen
Grosz, dessen Bündnis kein Mandat im Grazer Gemeinderat hat, kündigte aber in seiner Aussendung nicht etwa an, wegen Sachbeschädigung Anzeige gegen unbekannt zu erstatten, sondern nahm erneut im Zitate-Fundus eines anderen Anleihe: "Es wird umso notwendiger sein, dass wir in Graz in manchen Gassen solche gewaltbereite (sic) Undemokraten mit dem Kärcher wegspritzen." Nicolas Sarkozy hatte bei den Unruhen 2005 die Pariser Vorstädte "mit dem Kärcher putzen" wollen. Vor kurzem hatte Grosz versucht, via Besen eine Parallele zum kalifornischen Wahlkampf Arnold Schwarzeneggers zu konstruieren. (cms/DER STANDARD, Printausgabe, 29.11.2007)
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ist auch nicht die feine Art, liebes bzö.
Aber während die Steirer gegen Plakatvandalen ankämpfen, gibt der Haider Aufklärungsunterricht in Kärntner Discos, oder ist zu einer Gratulation dort, wie auch immer.
Vielleicht sollte man die Fotos als Plakate hernehmen. Die sind jedenfalls tauglicher und sympathischer als die unsäglichen Rassistenplakate.
… betrunkener jugendicher mit spitzenpolitikern aller couleurs gibt es mehr, als gott glaubt - auch ich bin im besitz solcher. würde sie aber nie veröffentlichen.
aber eins stimmt schon: je höher eine poltiiker in der hierarchie steht, um so mehr muss er aufpassen …
und was die prügelaffäre betrifft: es gibt wohl keine partei in österreich, aus deren reihen nicht schon der ein oder andere straftäter hervorging.
Am umgedrehten Dreieckständer in der Stubenberggasse tragen Westi und Grosz Hitlerbärtchen, es wurde versucht, ein Plakat runter zu reißen, auf einer anderen Seite steht Nazi drauf, usw. Anderes kannst du auch auf anderen Plakatständern sehen … Aber eh klar: wenn für jemand Besenschwingerplakate moralischer Vandalismus sind, wird für diese/n Jemand realer Vandalismus unsichtbar …
das richtigstellen rassistischer provokation als vandalismus anzuerkennen...
das bzö hat ja in seiner plakatserie groß prophezeit, dass sie verhindern wollen, dass dunkelhäutige menschen einem geschäft nachgehen können.
witzig, ich finde das weitaus dramatischer, warum schreien sie da nicht auf?
Und ich bleib dabei: Rassismus, Nazi-Ideologien usw. dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Deshalb ist es richtig, dagegen zu argumentieren. Allerdings offen und nicht versteckt hinter einem Nickname. Das ist genau so undemokratisch und feig, wie seine Ablehnung von Rassismus und Nazi-Ideologie in Vandalismus-Aktionen zu auszuleben. Aber dafür, sich hinzustellen und zu sagen: „Ich, Frau oder Herr XY, verurteile die Aussagen von …, weil … ”, reicht halt der Mut nicht, für Menschrechte und Demokratie persönliche Risken auf sich zu nehmen …
… aber ich bin im gegensatz zu einem "herrgott" über e-mail erreichbar. und da besteht die möglichkeit, mit mir direkt zu diskutieren - und das unter der bedingung der gleichheit, auch mit dem wirklichen namen.
und das mit der anonymität war nicht unbedingt aufs forum gezielt, sondern auf jene, die nächtens ihnen unliebsame plakate beschädigen.
wir sind in einem diskussionsforum, hier wird argumentativ diskutiert oder eben nicht,a ber die anonymität ist prinzip des forums.
ich bin auch "mutig" genug mich direkt bei den verletzern demokratischer grundregeln zu beschweren und meine argumente zu liefern, falls sie möchten kann ich ihnen gerne meinen email-verlauf (meinem real-namen inklusive anschrift) mit frau dr. susanne winter schicken, die auf meine beschwerde ob ihrer rassistischen wortwahl (immerhin) reagiert hat.
beschwerdemails beim bzö werden übrigens ignoriert, genauso wie briefliche beschwerden.
der mut zur diskussion ist nicht teil der bzö-ideologie!
… ich hab das nicht speziell auf Sie gemünzt und ich finde dass mehr Menschen die Zivilcourage aufbringen müssten, um ihre Meinung offen auch jenen zu geigen, deren Aussagen sie als Demokrat beleidigen. Und ja: mich interessiert dieser E-Mail-Verkehr. Was das BZÖ und den Mut zur Diskussion betrifft: ich bin kein BZÖ’ler, hab das aber anders erlebt …
und überzeugt von der wunderbaren argumentation der grandiosen frau winter?
grob zusammengefasst meint diese:
ich werde weiterhin mitmenschen beschimpfen, weil ich meins ja net so..
sprich: man darf frau winter blöde kuh nennen, weil man meints ja eh net böse...
bisher war ich der meinung, dass juristen ganz besonders auf sprache und formulierung zu achten haben...
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