Immerhin lässt eine solche körperliche Regung eine marginale Beschäftigung mit dem Thema erkennen. Diese lässt sich vertiefen. Es passt da ganz gut, dass das Wirtschaftsforschungsinstitut gerade eben festgestellt hat: Der Einkommensanteil der unteren Schichten ist merklich zurückgegangen, jener der obersten deutlich gestiegen. Zehn Prozent der Angestellten haben mehr als 3850 Euro im Monat verdient. Wie viel mehr? Diese zehn Prozent durften sich über zusammen 29 Prozent der Einkommen freuen. Mit der Armutskonferenz haben die Forscher, die das errechnet haben, nichts zu tun.
Ihr Befund klingt wie ein Offenbarungseid des Sozialstaates. Jahrzehntelang wurde umverteilt, wurden Hilfs- und Zusatzzahlungen erfunden, und dann das. Die Einkommensschere geht immer weiter auf, so als würde es Wohlfahrtspolitik einfach nicht geben.
Das stimmt doch nicht, werden Politiker einwenden und auf Ausgleichs- und andere Zahlungen verweisen. Falsch: Sie lassen sich in Debatten um 20 Euro mehr für Mindestpensionisten verstricken und ziehen keine Schlüsse aus dem Faktum, dass das Wachstum der Finanz- und Besitzeinkünfte jenes der Lohneinkommen hinter sich gelassen hat. Fällt jemand in der Partei der sozialen Wärme jetzt das Stichwort Erbschaftsteuer ein?
Es besteht Handlungsbedarf. Ein Ziel könnte es ja sein, die Zahl der Armutsgefährdeten in Österreich erst einmal zu halbieren. Dann würde fast nur noch ganz Graz frieren. (DER STANDARD, Printausgabe, 28.11.2007)
Als Kulturministerin kann Claudia Schmied eines ganz vorzüglich: Schweigen
Das Ergebnis der Stichwahl lässt nur die Zusammenarbeit der großen Lager zu, will die Ukraine nicht vollends ins Chaos abdriften
Neue Provokation durch den Iran nährt Unsicherheit und Selbstzweifel im Westen
Washington und London packeln, und Wien ist trotz massiver Vorwürfe gegen einen österreichischen Staatsbürger zum Zuschauen verdonnert
Auch bei den Salzburger Festspielen hat niemand nichts Genaues wissen wollen
An der Parteizentrale kommt man bei der Fehlersuche nicht vorbei
Die Abwicklung von zwei Fällen höchst undurchsichtigen Umgangs mit heiklen Bankdaten könnte nicht idealer zusammenfallen - Von Thomas Mayer
Von Staaten und ihren Geheimdiensten ist keine Hilfe beim Schutz persönlicher Daten zu erwarten - von Helmut Spudich
Auf Kuschelkurs mit Rudolf Leopold
Auf durchs verfreundete Österreich: Wer sagt, was er nicht ist, verrät auch, was er ist
Norbert Darabos ist mehrfach betroffen: Als Verteidigungs- und Sportminister
Der Iran hätte durch eine Zustimmung zum Atomdeal fast nur zu gewinnen
Die Kurdenvertreter wollen am Öffnungsprozess weiter teilnehmen, und sie geben sich trotz des Parteiverbots pragmatisch - Von Adelheid Wölfl
Die Gewissensklausel gehört entrümpelt - noch dazu, wo mittlerweile ein ehemaliger Zivi als Minister das Heer herumkommandiert
Der SP-Aufruf "Nicht mit der FPÖ" kann in den Ländern kaum umgesetzt werden
Wer die Gewissensfrage abschafft, schafft den Zivildienst ab
Hat sich die ÖVP schon einmal bei der SPÖ bedankt, dass sie einen schwarzen Initiativantrag abschmetterte? Jetzt wäre Zeit dafür - Von Harald Fidler
Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt - Es ist Diebstahl - Von András Szigetvari
Auch 4000 Ausbildner ändern innerhalb von Monaten oder auch Jahren nichts an Stammesloyalitäten, korrupten Regierungsbehörden und dem Geld der Taliban
Kauf der CD könnte Nachahmer ermuntern, Datenschutz mit Füßen zu treten - Von Birgit Baumann
Das politischen Systems bietet der Bundesregierung gar nicht die Möglichkeit, große Strukturreformen umzusetzen - Von Günther Oswald
Drei Monate vor dem Urnengang schauen Öffentlichkeit und Medien den Tories erstmals genauer auf die Finger
Die "Bevorzugung" der Frauen bei der Lebensmittelhilfe in Haiti ist der Versuch, die Überlebenspakete den Schwachen und Schwächsten zukommen zu lassen
Das massive Schulungsprogramm, das das Arbeitsmarktservice derzeit fährt, ist eine richtige Maßnahme
Statt mit dem Säbel zu rasseln, sollte China die rund 1300 Angriffsraketen abbauen, die es auf Taiwan richtet
Toyota ist unangefochten der Welt größter Autobauer
Der Kern der Taliban kann kein Interesse an einem Ausgleich mit der vom Ausland finanzierten und geschützten Regierung haben - Von Markus Bernath
Konsumationsräume haben die Bevölkerung entlastet, etwa weil die Drogenszene nicht mehr Parks oder sogar Spielplätze belagert
Die UN-Konvention sollte endlich in die Verfassung - und zwar zur Gänze - Von Peter Mayr
Das Angebot eine CD mit Daten von hunderten Steuersündern zu erwerben ist verlockend - doch Finanzminister Schäuble sollte penibel auf die Einhaltung der Gesetze achten
Das Problem scheint eher zu sein, dass die "Großen" zu sehr mit Bedarfserhebung und Organisation und zu wenig mit Hilfe beschäftigt waren
Tiere haben seit 2004 ein bundeseinheitliches Gesetz, der Nachwuchs muss warten
Man muss darüber nachdenken, wie eine angemessene Strafe für Gewalttäter sichergestellt werden kann
Mit iPod und iPhone hat der Apple-Chef bewiesen, das er ein besonderes Gespür für den Markt hat - Jetzt folgt das iPad
Die SPÖ hievte ihr Faustpfand früh auf den Küniglberg - Die ÖVP steht seither fester - Von Harald Fidler
Ein bissel regieren dürfe er schon noch in dieser Stadt, sagte Wiens Bürgermeister Michael Häupl kürzlich
Ob das gepriesene Postgreißlertum große Zukunft hat, bleibt abzuwarten - Von Luise Ungerboeck
Die Entwicklung geht weg von einem Schutzsystem für Verfolgte hin zu einem Internierungs- und damit Abwehrsystem von unerwünschten Fremden
Eine Salzburger Festspielaffäre
Bei einer Rekordverschuldung kann man nicht sehr wählerisch sein
Österreichs Herren ist mit dem Aufstieg in die Hauptrunde die Sensation gelungen - Von Fritz Neumann
Nach Lafontaines Rücktritt könnten sich SPD und deutsche Linke wieder annähern
Österreich krebst bei der Gleichbehandlung bei Einkommen EU-weit auf dem vorletzten Platz herum
Die äußere Erscheinung reiche als Grundlage einer amtlichen Namensänderung nicht aus, hieß es aus dem Innenministerium
Eine einzige Kampagne von Herausgeber Hans Dichand gegen den Brüsseler Moloch würde genügen
Österreich braucht bessere Gesundheitsvorsorge - und einen sichtbaren Minister
Geht es um Krieg und Frieden, kann die SPD beides: einen Kanzler abservieren wie einst Helmut Schmidt oder ihre Parteibasis einen Militäreinsatz schlucken lassen
Ein knappes Zehntel der Österreicher sieht rechts von der FPÖ immer noch Spielraum und hielte eine dort angesiedelte Partei auch für wählbar
Absurd die Kritik an Obamas Vorhaben: Sie sei keine geeignete Reform des Finanzsystems - Von András Szigetvari
Tatsache ist, dass der Abstand zwischen den Terrorangriffen auf Kabul nun immer kürzer wird
Der jetzt geplante Fekter-Sprachkurs spricht eine deutliche Sprache: Wir wollen euch nicht
Dass Neid den österreichischen Volkscharakter prägt, hat schon der Biedermeierdichter Ferdinand Raimund gerügt
Die Krise bei Österreichs Abfahrern öffnet Türen - von Benno Zelsacher
Die Abwahl Juschtschenkos in der Ukraine symbolisiert auch Europas Versagen
Alijew wollte König anstelle des Königs im zentralasiatischen Reich Kasachstan werden
Keiner will mit Bucher dorthin, wo Friedrich Peter einst die FPÖ positioniert hatte - Von Conrad Seidl
Besser geworden sind Zug- oder Busverbindungen in den vergangenen zwanzig Jahren trotz öffentlicher Beteuerungen selten - Von Luise Ungerboeck
"Wer hier studiert hat, soll auch hier arbeiten dürfen", will Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP). Daran erstaunt vor allem, dass irgendjemand das Gegenteil sinnvoll finden könnte
Seit Amtsantritt der schwarz-gelben Bundesregierung im November ist selbige nur am Streiten
Der US-Präsident hat sich im ersten Amtsjahr gut geschlagen, abgerechnet wird erst 2012
Wenn Faymann und Pröll bei der Budgetsanierung die Vermögen aussparen wollen, ist das kein Bonus
Für Haitis enorme Verletzbarkeit tragen auch jene Verantwortung, die jetzt helfen
Der neue Präsident Ivo Josipovic wird nicht die nationale Karte ziehen
Wenn es um Kränkung und Stolz geht, ist man in Ankara sensibel
Den politischen Entscheidungsträgern fehlt es an Mut und Ehrlichkeit für klare Entscheidungen und Schnitte - Von Luise Ungerboeck
Der Pay-Sender Sky bietet für die Erstrechte neun Millionen Euro, zwölf Spiele sollen der frei empfangbaren Konkurrenz überlassen werden - Das Spielchen ist typisch österreichisch
Das Personalproblem der Justiz erschüttert den Rechtsstaat in seinen Grundfesten
Wer sich nichts vorzuwerfen hat und im Alltag nicht weiter auffällt, muss sich auch vor behördlichen Nachforschungen und dem Zugriff auf ihn betreffende Daten nicht fürchten
Dass man da selbst zur Waffe greift, muss nicht verständlich sein, es ist aber nachvollziehbar
Die tausenden in Österreich lebenden Menschen mit Migrationshintergrund werden sich bedanken, dass ihnen kollektiv unterstellt wird, testosterongesteuerte Machos zu sein
Neuen Schwung brächte eine neue, von glaubwürdigen Personen getragene Partei - Von Conrad Seidl
Die magere Treibhausgasbilanz 2008 demonstriert Österreichs Vogel-Strauß-Politik
Bleibt zu hoffen, dass einmal die Zeit kommt, in der offene Fragen beantwortet werden
Politiker haben eine moralische Verpflichtung, dort zu helfen, wo es am dringendsten nötig ist - Von Günther Oswald
Nationalheld ist Hoffmann nie gewesen. Und kaum jemand wirft sich für ihn in die Bresche
Man kann nicht behaupten, dass unsere Gesetze "Frauen vor brutalster Gewalt nicht schützen". Die Frage ist eher: Sind sie ausreichend geschützt?
In den USA gilt die Zustimmung der Republikaner zu einem neuen Vertrag längst nicht als gesichert
Die Finanzakteure, auf die es der US-Präsident abgesehen hat, haben die Krise nicht verursacht - Von Lukas Sustala
Bisher wurden nur isländische Sparguthaben abgesichert, ausländische Anleger erhielten hingegen nichts
Die Menschen fühlen sich sicherer, an Orten, die sie sonst mit dem Gefühl der Unsicherheit verbinden
Wenn durch die Körperscanner die höchst unhöflichen Begrapschungen wegfallen - bitteschön, nur zu. Doch was bringen die Verschärfungen außer sinnlosen Datensammlungen?
Trotz inzwischen gesunkener Rohstoffpreise erhalten die Betreiber alter Biogasanlagen neuerlich einen Zuschlag von drei Cent je Kilowattstunde
Die derzeitige Diskussion um Flüchtlinge, Asylwerber und Erstaufnahmezentren bekommt neue Brisanz
Der Entwurf aus dem Justizministerium wurde Anfang Dezember ziemlich wortlos in die Begutachtung geschickt
Angola ist Südafrika fern und nah zugleich. Wieso sollte Joseph S. Blatter, der Präsident des Fußball-Weltverbands, nun die Augen öffnen
Das beschämende Hickhack zwischen Bund und Ländern werden die Überlebenden des Holocaust und ihre Nachkommen nicht so bald vergessen
Ein Staatsbankrott würde dem Euro schaden, eine Rettungsaktion jedoch noch mehr
Das Grundproblem des Westens mit Peking ist nach 30 Jahren gleich geblieben
Die Kärntner SPÖ erwacht aus ihrem Tiefschlaf - Interessenten für den Parteivorsitz mögen sich endlich melden
In den vergangenen Wochen ist eines wieder ganz deutlich geworden: Am liebsten hätte die deutsche Politik mit dem Einsatz ihrer Soldaten in Afghanistan so wenig wie möglich zu tun.
ÖVP und SPÖ beweisen eindrucksvoll, dass ihnen die demokratiepolitische Reife fehlt - Von Lisa Nimmervoll
Ausgerechnet jene Ministerin, die sich damals von "Rehlein-Augen unbeeindruckt" gab, greift nun zum Argument der Menschlichkeit
Der wiederkehrende Energiestreit zwischen Moskau und Minsk bzw. Kiew zeigt, wie fragil das Liefernetz ist - Von Johanna Ruzicka
Präsident Basescu hat das Regierungskabinett bekommen, das ihm gefällt. Damit ist es ihm gelungen, die Oppositionsparteien zu spalten.
Bei der AUA wird sich im Laufe des Jahres auch strukturell einiges ändern
Die Nachkriegsordnung ermöglicht eine desaströse Politik, in der alle Beteiligten gefangen sind
Die Hilferufe aus dem zerfallenen Staat bleiben in Washington wie in Brüssel ungehört
Der Rücktritt Connie Hedegaards vom Vorsitz der Tagung wirft kein gutes Licht auf den Konferenzhergang und zeugt von fehlender politischer Standfestigkeit
Westeuropa darf Kroatien in seiner Krise nicht sich selbst überlassen - von Norbert Mappes-Niediek
Als Wolfgang Schüssel im Jahr 2000 - und erst recht mit der gestärkten Mehrheit 2003 - antrat, das Land im konservativen Sinne zu reformieren, war die Pensionsreform ein Kernstück der Agenda
Wenn wieder einmal diskutiert wird, ob Österreich die ÖIAG noch braucht, ist das grundsätzlich gut - Von Luise Ungerboeck
Verhandeln heißt auch, flexibel zu sein
Haiders Erben haben sich mit Haut und Haar an den Wiener Strache verkauft und sogar noch was draufgelegt
Eine Sozialdemokratin ist für die erste Schließung eines Frauenhauses in Österreich verantwortlich - von Thomas Neuhold
Wenn sich kein ernsthafter Gegenkandidat zu Fischer findet, kommen wir dem Demokratiemodell Wahlmonarchie einen Schritt näher
Hans Niessl wäre es mit dem Antrag auf Abschaffung des Proporzes wirklich ernst gewesen
Für ein besseres Bundesheer fehlt Geld - Das zu ändern ist die wahre Herausforderung für Minister Darabos
Respekt vor Würde und Rechten des Einzelnen, Rechtsstaatlichkeit: Erst wenn beides gewährleistet ist, kann es jenes "normale" Leben geben, das sich die Russen so wünschen
Auch unter akuter Terrorbedrohung heiligt der Zweck nicht die Mittel
In ihrer Selbstherrlichkeit übersehen die Regierer, dass sie den Stadtbewohnern nicht mehr Kompetenzen geben, sondern sie ihnen gleichsam entziehen
Banken und Regierungen tragen eine wesentliche Mitverantwortung - Von András Szigetvari
Im Bankensektor wurden zwar kleinere Adaptionen eingeleitet, der große Regulierungseifer ist aber verflogen - Von Günther Oswald
Der wirkliche Grund für die Aufregung in London und im Westen ist nicht die abscheuliche Todesstrafe selbst, sondern die fehlende Transparenz, mit der Chinas Richter über sie entscheiden
Nach dem Klimadebakel kann nur der Druck der Zivilgesellschaft eine Wende bewirken
Die heutigen Regimekritiker in der Ex-Sowjetunion hat der Westen aufgegeben
Bisher kein Pro oder Kontra zu den Plänen, umfassenden behördlichen Zugriff auf Handytelefonierer, E-Mail-Schreiber und Co
Die Anhängerschaft der einstigen Tudjman-Partei hat sich bei dieser Wahl zersplittert und ihrem Kandidaten ein Desaster bereitet
Das BZÖ versteht sich als die Gralshüterin von Haiders Erbe
Adamovich hatte in einem Krone-Interview spekuliert, das Leben in Priklopils Gefangenschaft könnte für Natascha Kampusch "allemal besser gewesen sein als das, was sie davor erlebt hat"
Seit fast drei Jahren befindet sich Elsner nun wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaf - Von Michael Simoner
Der Rekordmann hat an Reputation nichts zu verlieren. Geht was schief, wird wohl das Vehikel schuld sein
Der Moment ist gekommen, wo einer die gute Stimmung ruiniert - Von Birgit Baumann
Studentenproteste 2009: Von politischer Verwahrlosung und verlorener Verheißung
Ein schmerzhafter Schnitt für den Finanzminister und Wasser auf die Mühlen von Autofahrern und ihren Lobbyingklubs - Von Johanna Ruzicka
Was Maria Fekter hier mithilfe des ÖVP-Bürgermeisters von Eberau vorgeführt hat, ist im Grunde nichts anderes als eine einzige - 'tschuldigung schon - Verarschung
Die FPÖ ist klar positioniert - und das BZÖ hat seine Rolle verspielt
Dank der innenpolitischen Krise gibt es die Chance, dass sich zumindest in den Nachbarbeziehungen die Vernunft durchsetzt
Förderung der Zugewanderten ist wahrscheinlich noch wichtiger als die Vorabprüfung
die eine frieren und in Salzburg wird pro Tag (lt. Landespressekonferenz - O. Raus ) EIN LKW voll Lebensmittel in den Müll geworfen und die sind zumeist noch original verpackt und vor dem Ablaufdatum! Wer erklärt mir diese Welt!?
bleiben ihm bei insgesamt etwa 40% Abzug etwa 2300. Dafür bekommt er keine der Förderungen, die mit seinen steuerlichen Abzügen für die finanziert werden, die deutlich weniger verdienen. Schaut man dann das reale Einkommen an, dann ist die Differenz wesentlich geringer.
1. der Staat senkt die Mineralölsteuer und den Mehrwertsteuersatz auf die Energie. Da werden die Grünen aber quitschen! 2. Beschwerden sind weiters an das Salzamt in Riad zu richten. Vielleicht steigt die soziale Wärme auch in die Herzen der goldbehängten Scheichs.
ich glaube auch nicht, dass eine der etablierten Parteien irgendetwas besser machen kann und würde. Das hat aber sehr viel damit zu tun, dass die verbindlichen Vorgaben eben aus Brüssel kommen und bekanntlich geht EU - Recht nationalem Recht vor und ist verbindlich in innerstaatliches Recht umzuwandeln, also ein geniales Instrument der wirklich Mächtigen Europas, die Mitglied - bzw Sklavenstaaten nach ihren Wünschen tanzen zu lassen.
irgendwo in europa kommen sie wieder dran, mal die dann die andern.
kasperl und krokodil für die grossen menschen.
die puppen kann man tauschen, wann man will.
die puppenspieler sind unsichtbar und unangreifbar. der kassier bezahlt sie, wenn die stimmung umschlägt verlassen sie die bühne durch den seitenausgang und warten bis sich alles beruhigt hat...
die dummen sind das publikum. die haben bezahlt.
im theater geht man nicht mehr hin...
im echten leben stirbt man am schluss.
von einer övp erwartet man es eigentlich nicht, aber unser "hauptsache ich bin" Kanzler hat doch der ÖVP jahrelang die soziale Wärme abgesprochen, jetzt könnte er sie zeigen, tut er aber nicht.
Also wer ist besser ?
- Ein Dieb
oder
- Ein Dieb der mit dem Finger auf einen anderen Dieb zeigt
Dann sollte man als Kanzler vielleicht die Konsequenz daraus ziehen und die Regierung auflösen, denn offensichtlich hat man versagt. Das Versagen begann allerdings bereits am Verhandlungstisch lange vor der eigentlichen Regierungs(un)tätigkeit. Selbst eingefleischte Sozialisten (ja, gerade sie!) können diesem Bundeskanzler nur totale Inkompetenz zusprechen.
Das Problem ist, dass weder die Politiker noch die Mehrheit der Bevölkerung erkannt hat, dass eine Sozialpolitik, die Schulden verursacht, letztlich genau das Gegenteil der ursprünglichen Intention bewirkt: nämlich eine Umverteilung von arm zu reich.
Wie geht das? Ganz einfach, mit explodierenden Schulden sind explodierende Zinszahlungen verbunden, die wir großteils in Steuern verpackt alle zahlen.
Ein kleiner Teil hat ohne Arbeit immer höhere fixe Zinseinnahmen, ein großer Teil muss immer mehr arbeiten, um über die Runden zu kommen.
Es gibt übrigens keinen Ausweg, ausser ein komplett neues System nach der jetzt schon sicheren Wirtschaftskrise.
Naja - am Beispiel der USA sieht man das auch ein stramm gefuehrter haushalt nicht zu _weniger_ Einkommensschere fuehrt - und dort haben sich die Leute letzten Winter auch kein Oel fuers Heizen leisten koennen (weil die Haeuser zu schlecht isoliert waren).
So einfach ist das also nicht.
Tja, gerade in den USA gabs vor allem unter der Bush-Regierung eine Explosion der Defizite. Mittlerweile beträgt der Staatsverschuldungsgrad über 70%. Dazu kommt noch eine immens höhere Privatverschuldung als in Europa.
Beides zusammen ergibt eine deutlich höhere Durchschnittsverschuldung als in der EU und damit ein schnelleres Wachsen der Einkommensschere.
Sehe in den USA eine Bestätigung dieser Theorie.
"die wir großteils in Steuern verpackt alle zahlen."
Man kann aber nicht behaupten dass die Steuern in den USA hoch waeren - die hohe Verschuldung kommt von Kriegsausgaben.
Im allgemeinen wird in den USA Unternehmertun stark gefoerdert, und der Sozialstaat sehr kurz gehalten - beides typische Kritikpunkte in Europa, um den Sozialstaat hier zu beschneiden (und das glaube ich bei Ihnen zu sehen, und dagegen zu argumentieren).
Die USA sind kein Vorbild fuer eine kleinere Einkommensschere.
Was sind ihre Vorschlaege ?
Ich bin mir nicht ganz klar, ob Sie die USA nun als positives oder negatives Beispiel hinstellen wollen. Der stramm geführte Haushalt in den USA ist nur stramm, wenn es um Sozialleistungen geht, ansonsten wird mit dem Geld (das unsere Kinder und Kindeskinder erst erarbeiten müssen!) sehr locker umgegangen. 20% der US Haushalte leben in Armut, damit 1% in Saus und Braus leben kann. Die Armen werden ärmer, die Reichen reicher, und die Leute, die damit ein moralisches Problem haben, sind in einer solchen Minderzahl, daß sie nicht in der Lage sind, die Situation politisch in irgendeiner Form wirklich zu ändern.
Die Steuern USA/Europa sind nich direkt vergleichbar, da in USA ja viele Sozialleistungen nicht durch Steuern abgedeckt werden. Dafür wird in USA nochmal zusätzlich für Sozialleistungen gezahlt. Zusätzlich zahlen die Amerikaner aufgrund er Privatverschuldung auch höhere Privatzinsen.
Es geht mir aber nicht darum, um den Sozialstaat zu beschneiden, sondern darum, darauf hinzuweisen, dass Sozialleistungen gerade durch die Schuldenpolitik immer geringer werden.
Behaupte, dass es kein Naturgesetz ist, dass ein Staat viele dauerhafte Schulden macht, sondern dass das Politik ist. Außerdem behaupte ich, dass es uns allen ohne Staatsschulden im Schnitt besser gehen würde und dass dann auch mehr Sozialleistungen möglich sind.
Gut, aber man kann die durchschnittlichen Ausgaben fuer private Zusatzleistungen, die in Oesterreich durch den Staat abgedeckt werden, ungefaehr aufaddieren und daraus ein vergleichbares "Nettogehalt" erstellen.
Aber ich sehe, wir sind uns einig: Ich bin auch dafuer, dass keine Schulden gemacht werden - den Sozialstaat beschneiden moechte ich aber nur so weit, wie es dafuer notwendig ist - ich glaube also _nicht_, dass voller Rueckzug des Staates (durch eine Behauptung von erhoehtem Wirtschaftswachstum) zu einer Verbesserung fuehrt.
Schweden ist ein gutes Beispiel fuer einen Sozialstaat, der die Leistungen so beschnitten hat dass er jetzt Schuldenabbau betreiben kann.
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