Treibstoffpreise schrumpften in Österreich stärker - Preise für Bekleidung zogen an
Im Dezember stieg die Inflationsrate von 0,7 auf 1,0 Prozent
Langfristig sehen die Forscher die Gefahr einer "hohen bis sehr hohen" Inflation durch die massiven Staatsverschuldungen und die expansive Geldpolitik
Analysten sehen keine Inflationsgefahren - Geschäftsaussichten im Gewerbe aufgehellt
Verbraucherpreise 2009 auf 22-Jahres-Tief - Preise ziehen aber an
Zum vierten Mal in Folge stiegen die Verbraucherpreise im November wieder an, laut Statistik Austria sei damit der "Trend nahezu stabiler Preise gebrochen"
hä? wie oder was. zinsen sind hoch, erhöhung der geldmenge ist also im normalen rahmen, bzw. real sogar rückläufig. jedoch der preiseffekt, durch höheres wi-wa entspricht dem klassischem ansatz. und auch während der stagnation war die ezb alles andere als großzügig, im vgl. zur fed, somit kann ich ihre schlussfolgerung nicht nachvollziehen.
Seit Jahren wettere ich, dass die hohe monetäre Inflation (massive Erhöhung der Geldmenge) zuerst zu "gewollten" (?) Erscheinungen führt (Wirtschaft wird angekurbelt, Vermögenswerte, Aktien, etc. steigen im Preis), doch irgendwann zeigt sich die Fratze dieser Politik des leichten Geldes und die monetäre Inflation wandert in die Konsumentenpreise (dies ist bekanntlich nicht ganz so erwünscht). Die Zeit der Abrechnung könnte bevorstehen. Eine Stagnation der Wirtschaft mit steigenden Konsumentenpreisen. Die 1970er Jahre kehren vielleicht zurück…
Ich find nur ganz witzig, dass der selbe Poster (nicht Sie, sondern Ihr Vorposter) wochenlang postet, der Konsum müsse angekurbelt werden, und NUR SO kann die Welt gerettet werden...
... und jetzt schon seit Wochen postet, die Geldmenge müsse reduziert werden, und NUR SO kann die Welt gerettet werden....
hat was sympathisch kindliches, eigentlich eh nett...
... müssen Sie sich halt entscheiden ob Sie's tun wollen, oder nicht, richtig?
Im Philosophicum kann man sich vielleicht als Mittelding positionieren, in der ideologischen Einstellung sowieso.
Aber wenn Sie die konkrete Entscheidung treffen müssen?
man den privaten Konsum ankurbeln kann, ohne die Geldmenge künstlich aufzublähen. GENUG Geld existiert ja, es ist nur nicht in Umlauf, bzw. steht nicht dem Konsum zur Verfügung. Daher ist das eine Scheindiskussion, die Verteilungsgesichtspunkte ausser Acht lässt.
Dass die Bezieher geringerer Einkommen eine Steigerung desselben fast vollständig verkonsumieren ist unbestritten.
Risiko ist galoppierende Inflation und Massenverarmung.
Deshalb versuchen die Klassizisten eher die Geldmenge knapp zu halten, und damit zumindest stabile Verhältnisse zu schaffen, in denen das, was man sich erarbeitet hat (Ersparnisse, etc.), wenigstens sicher ist, und Armut mit Transferleistungen bekämpft werden kann (was bei 200% Inflation auch nimmer geht).
Beide Varianten wurden schon real ausprobiert.
Keynes' Ideen hatten riesen Erfolg in Skandinavien, und haben z.B. Jugoslawien oder halb Südamerika in Armut gestürzt.
Klassizistische Ideen sind Standard in der westlichen Welt, Vor- und Nachteile sind die, die in der aktuellen Tagesdiskusssion angeführt werden.
Kann mich nicht erinnern, dass ich jemals (zumindest nie absichtlich) ein Anhänger von Keynes war. Austrian School of Economics, freier Markt und Monetarismus sind eher die Theorien, die auf Hausverstand aufbauen! Manche glauben doch, dass je komplizierter die Theorie, desto besser funktioniert sie und desto bessere Ergebnisse bringt sie. Siehe Nobelpreisträger, die mit ihren Hedge Fonds Pleite gingen, weil sie glaubten so gescheit zu sein, dass sie den Markt berechnen können...
Es gibt relativ einfache Zusammenhänge, die immer gelten. Doch viele Wirtschaftstheoretiker bestreiten die einfachsten Dinge (Zusammenhang der Geldmenge mit Konsumpreisen, etc.) und begründen dies mit komplizierten Theorien.
Wortkreation. Z.B. Schumpeter ging in dia Geschichte ein, als der Ökonom mit den meisten Denkfehlern. Er war ein origineller Theoretiker, wenn ich mich recht erinnere, war er doch der Protagonist mit der sog. Lange-Wellen-Hypothese. Können Sie mir empirisch die Richtigkeit eine seiner Hypothesen nennen? Schumpeter war eher ein Repräsentant der Soziologie, Geschichte, Sozialphilosophie und sogar der Bellletristik. So gesehen ist der Ausdruck "Austrian School of Economics" eher ironisch oder als Satire zu verstehen. Bei Keynes gebe ich Ihnen recht,war er doch der Ökonom der das Schuldenmachen verwissenschaftliche. Und ganz nebenbei war ein begnadeter Spekulant, dementsprechend fiel auch der Keynesianismus aus.
dass die mathematiker in der nationalökonomie geputscht haben. Sie haben die wirtschaftstheorie weit weg von der realität geführt und sind für die heutigen und kommenden probleme mitverantwortlich. Im grunde müßte man vielen von denen den prozess machen...
Wahrscheinlich so, wie ihn die USA praktizieren.
Nach außen laut Hayek predigen, aber gleichzeitig außertarifliche Handelbarrieren errrichten, unglaubliche Mengen Staatsgeld (auf Schulden) in die Wirtschaft (Kriegsindustrie u.a.) pumpen, etc.
Lustigerweise funktioniert das ja schon längere Zeit, aber es ist eben purer Keynesianismus.
Keine Wirtschaftstheorie kann die Realität (vernetzte menschliche Gesellschaft) wirklich abbilden und von sich aus behaupten, dass es die exakten Zusammenhänge kennt.
Aber wenn das gelebte System immer mehr Schlagseiten bekommt, so sollte das zu denken geben, dass praktisch dieses System scheinbar nicht auf Dauer funktioniert. Aber schon der normale Hausverstand sagt einem doch, dass Schuldenberge nicht beliebig in den Himmel wachsen können, oder? Trotzdem meinen sehr viele Fachleute (Notenbanker), dass wir kein Problem hätten. Wir haben dann ein riesiges Problem (Vertrauensproblem), wenn es als solches vom Volk erkannt wird…
Wenn sie das was da im Finanzsystem passiert funktionieren nennen…
Das was Keynes gelehrt hat ist genauso reine Theorie und wird doch heute nicht wirklich gelebt, weil es gierige, hoffende und ängstliche Menschen gibt, weil es eine Demokratie und Politiker gibt. Der Mensch versucht was zu steuern (die Geldmenge!) was nicht steuerbar ist, da niemand auf der Welt genügend Informationen dazu hat. Der Markt hat sie.
Es wird einfach zu viel Geld zur Verfügung gestellt. Das führt zu ausufernden Schuldenbergen und all den unerwünschten Auswirkungen der Inflation. Das geht sehr lange gut, aber wahrscheinlich erleben wir noch die Abrechnung.
Wir leisten uns tausende sehr teure Fachleute, die uns tagtäglich erklären, dass es im Finanzmarkt und in der Wirtschaft kein Problem gibt. Ich nenne das vertrauensbildende Maßnahmen, um den Wert des Geldes zu erhalten. Wäre es nicht so, würde das Finanzsystem sofort in einer Hyperinflation zusammenbrechen…
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