Traumstraßen der Antike

von Redaktion  |  09. Jänner 2008, 15:43
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Kartografisch dort, wo man hin will

Diese Straßenkarte ist ausgesprochen praktisch. Da muss man nicht umständlich ewig blättern oder falten – diesen Plan rollt man einfach auf, bis man kartografisch dort ist, wo man hin will. Und da ist alles drauf, was man für die Reise wissen muss: Knotenpunkte und Etappenorte sind verzeichnet, Raststätten und die Entfernungen dazwischen. Vignetten informieren über Besonderheiten bestimmter Orte und die komfortablen Landhäuser erkennt man mit einem Blick, weil sie mit einem Innenhof dargestellt werden. Einfachere Absteigen sind mit schlichten Fassaden verzeichnet.

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bananaexpress
28.11.2007 17:38

gibt's irgendwo im netz eine "überlagerung" mit realen heutigen Städten, Geländemarken etc.?
tx

Plaats van Samenkomst
27.11.2007 13:40
Rachinger sollte sich nicht publicitygeil auf Fotos drängen,

sondern lieber die Öffnungszeiten des Augustiner-Lesesaals verlängern!

Ret Marut
29.11.2007 20:14
Was wird Rachinger nach Ablauf ihres Vertrags machen?

Es steht leider zu befürchten, dass sie noch auf einem Ministersessel landen wird.

Josh Dos Santos
27.11.2007 07:38
Hinweis

Eine Downloadversion einer Abschrift in relativ hoher (lesbarer) Qualität (21.657 × 930 Pixel) gibt's bei de.wikipedia.org unter Tabula Peutingeriana (suche).

Rumo von Zamonien
27.11.2007 12:51

spannend!

:-)

WDPP
27.11.2007 10:13

Danke für den Tip, warum Sie von jemanden ein Unnötig bekommen haben, verstehe ich ehrlich gesagt nicht.

Krampen
29.11.2007 17:39

wahrscheinlich von den wikipedia-gegnern

WDPP
30.11.2007 11:21

Ich glaub eher von Forumpostern aus anderen Forumteilen wie z.B. Fußball, die nichts von Geschichte halten und einfach allen "zum Schmäh" allen ein Rotes Stricherl geben.

(Ohne das ich was gegen Poster aus dem Bereich Fußball habe, poste selbst oft dort, war nur ein Beispiel).

Frei sein 
20.12.2007 22:21

naja, ich bin kein fan von den Fußballern, aber das traue ich ihnen wieder auch nicht zu

WDPP
03.01.2008 21:48

Nein war vielleicht ein blöder Beispiel aber ich meinte einfach Leute aus einem anderen Forum, die nichts von Geschichte halten.

kermit frosch
28.11.2007 01:09

da hat sich wohl wer verklickt - hoff´ mas....

uni versalis
27.11.2007 10:37
offenbar ertragen es eben nicht etwas nicht zu wissen

was andere wissen und as dann als klugschei**erei.

Atterl 
26.11.2007 22:36

Na bitte, bei denen hatten wenigstens die Vignetten noch Sinn, wenn sie gleichzeitig ein Touristenführer waren.

Heute kosten's nur noch Geld...

Sepp Blatt
26.11.2007 19:30
übrigens auch ...

zu sehen in lienz, da gibt es römische ausgrabungen, darunter reste eines bemerkenswerten bades und auch diese höchst spannende straßenkarte (als kopie). also eh nichts neues!

WDPP
26.11.2007 20:44

Genau, der Archiologiepark Aguntum ist sehr empfehlenswert, manche sachen wie die Stadtmauern oder die Therme gefallen mir in Aguntum besser als im berühmten Carnuntum. Obwohl man sagen muss das Carnuntum auch sehr interessant ist und natürlich auch um einiges bedeutender war.
Es gibt etliche interessante Ausgrabungen zu sehen in Österreich. Carnuntum, Aguntum, auch Lorch (Lauricum).

Weiß zufällig jemand obs von Teurnia (St. Peter im Holz/Kärnten) oder Virunum (Magdalensberg/Kärnten) noch was zu sehen gibt?

a grünes stricherl 
27.11.2007 08:45
ganz zu schweigen von römischen gebäudebestandteilen die bis heute

teil von genutzten gebäuden sind. siehe zb mautern.

http://stefan-ramseier.ch/roemisch/... rblick.htm

http://stefan-ramseier.ch/roemisch/... autern.htm

WDPP
27.11.2007 10:16

Danke, sehr interessanter Link. Ich glaube Sie haben mir schon einmal geschrieben das Mautern sehr interessant ist.
Bin leider nicht dazu gekommen es mir heuer anzusehen (dafür habe ich mir heuer Carnuntum und Lorch angesehen). Werde das mal nachholen.

martial
26.11.2007 22:11

Teurnia ist sehr empfehlenswert wenn man sich für frühe Christen und deren Kirchen interessiert, und es gibt ein sehr nettes kleines Museum (übrigens auch mit einem kleinen Ausschnitt der tabula peutingeriana). In Kärnten sind Globasnitz/Hemmaberg auch noch zu empfehlen, dort gibt es sehr schöne Mosaike und ein paar Sachen aus einem Gräberfeld (wenn sie im Sommer dort sind können sie auch direkt bei den Ausgrabungen vorbeischauen, die sollten dort in der Nähe des Museums noch laufen).

WDPP
27.11.2007 10:24

Danke, sehr interessant. Teurnia war ja eine bedeutende Stadt. Sie hatte in ihrer Blütezeit um die 30.000 Einwohner, was für damals ganz schön groß war (Carnuntum hatte um die 50.000 Einwohner). Im Jahr 488 wurde die Hauptstadt von Binnennorikum von Virunum nach Teurnia verlegt (das Weströmische Reich existierte zu dieser Zeit nicht mehr, für mich ein Beweis dass die Leute nicht ganz begriffen, haben das Westrom untergegangen ist).

Der Tipp ist sehr interessant, danke.

martial
28.11.2007 15:14

Das römische Westreich lief noch einige Zeit unter Fremdherrschern (besonders Goten) weiter, die den römischen Verwaltungsapparat fast unverändert übernommen haben, sofern davon noch irgendetwas übrig war (im 5 Jahrhundert gehen diese Funktionen größtenteils auf die Bischöfe über). Die Bevölkerung der Grenzregionen ist zu diesem Zeitpunkt entweder abgewandert oder hat sich in Höhensiedlungen wie eben Teurnia zurückgezogen, das man sich eher als umzäuntes Bauerndorf mit großer Bischofskirche vorstellen sollte. Bevor dann endgültig die Slawen die Romanen verdrängt haben, waren einige Provinzen auch vorübergehend wieder Teil des byzantinischen Reichs.

WDPP
30.11.2007 11:37
Teil 3

"Wiederherstellung des Reichs" aufgebraucht und es begann ein Abstiegsprozess der erst von Kaiser Heraklaios aufgehalten werden konnte. Wärend dieser Zeit stand Ostrom knapp vor dem Untergang.

WDPP
30.11.2007 11:36
TEIL 2

Das das Reich dann Unterging im Jahr 476 machte dann schließlich nicht mehr wirklich viel aus. Die regionalen Machthaber waren sowiso die Germanen. Die Strukturen des Römerreichs waren in dieser Zeit längst in Auflösung.
Römer und Germanen in die Provinzen werden mit der Zeit verschmolzen sein.

Was den Teil der Provinzen betrifft die vorrübergehend in oströmischer bzw byzantinischer Hand waren-hier handelte es sich um die "Wiederherstellung des Römischen Reichs" durch Justinian. Es gelang ihm mit Hilfe von fähigen Feldherren das Wandalenreich in Nordafrika, das Ostgotenreich in Italien und Teile des Westgotenreichs zu erobern. Doch das ganze hielt nicht lange. Die finanziellen Mitteln Ostroms waren nach der ..............

WDPP
30.11.2007 11:31

Gute Analyse. Sie haben durchwegs recht. Die meisten Völker die ins Reich eingewandert sind und ein großer Faktor bei der "Beendigung" des Reichs sind, haben die Strukturen der Römer übernommen.

Schon vor dem Ende des Reichs sind ja viele Völker so gut wie unabhängig gewesen. Die Westgoten: in Gallien und Spanien, die Sueben in Spanien, die Franken in Nordgallien, die Wandalen in Afrika (Unabhängigkeit wurde von den Römern annerkannt) usw.
Als der Skire Odowakar den letzten Kaiser Roms - Romolus Augustulus absetzte, beschränkte sich die Macht des Kaisers ohnehin nur noch auf Italien. Und selbst der Kaiser hatte hier meistens nicht die Macht sondern die (sehr oft Germanischen) Heermeister. ..............................................

plau graut 
27.11.2007 20:25
"nicht ganz begriffen haben......"

wobei die Langsamkeit irgendwelcher Vermittlung ja selbst ein denkwürdiger Inhalt ist, Sinngehalt jener Strassen und Wege.

Pferdes-geschwindigkeit, Laufen eines nicht mit Coca hochgetrimmten Menschen, sein banges, in tiefer trauer ersticktes, oder freudiges Rufen:
"Westrom ist hinnich"

WDPP
30.11.2007 11:46

im Nachhinein gesehen war das aber das Ende des Weströmischen Reich. Das Oströmische bzw. Byzantinische Reich gabs noch bis 1453.

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