
Christian Karembeu fischt Österreich aus dem Glas.
Durban - "Die kenn ich, glaub ich", sagte Österreichs Teamchef Josef Hickersberger, und er meinte die Färöer-Inseln. Hickersberger hatte die Auslosung zur Qualifikation für die WM-Endrunde 2010 nicht vorort, also nicht in Durban mitverfolgt, sondern via TV im Rahmen einer ÖFB-Gala in Wien. Er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. "Ein schönes Los", sagte Hickersberger auch, damit hat er vielleicht nicht die Färinger gemeint, gegen die Österreich in seiner ersten Teamchef-Ära am 12. September 1990 mit 0:1 verloren hatte. Vielleicht meinte er auch Frankreich, Rumänien, Serbien und Litauen, die weiteren Quali-Gegner der Österreicher.
Neun Europa-Quali-Gruppen gibt es, die Gruppensieger kommen direkt zur WM, acht Gruppenzweite kommen in ein Play-off um vier weitere Plätze. Die europäische WM-Quali beginnt im Spätsommer 2008. Weltweit streiten 199 Nationen um 31 WM-Plätze, den 32. hat Südafrika besetzt.
Staatspräsident Thabo Mbeki eröffnete die in 173 Ländern übertragene Show im Congress Centrum in Durban. WM-Geschäftsführer Danny Jordaan versprach: "Wir werden ein Weltklasse-Event erleben." Die WM wird am 11. Juni 2010 im 94.600 Zuseher fassenden Soccer-City-Stadion von Johannesburg eröffnet und am 11. Juli ebendort beendet. 15 der 64 WM-Spiele finden in Johannesburg statt, acht im Soccer-City-Stadium und sieben im Ellis-Park. In Kapstadt und Port Elizabeth werden je acht Partien ausgetragen, in Durban sieben Partien, in Rustenburg, Bloemfontain und Pretoria je sechs.
Hickersberger wird wohl auch 2010 nicht nach Südafrika reisen, er wird seinen Vertrag nicht verlängern, nach einem Vorrunden-Out nicht, nach einem EM-Titel erst recht nicht. Ein Wiedersehen mit den Färingern könnte sich allerdings ausgehen, sein Vertrag mit dem ÖFB endet nicht unmittelbar nach der EURO, sondern erst mit Jahresende 2008. Vielleicht hat Josef Hickersberger am Sonntag auch deswegen gegrinst. (DER STANDARD, Printausgabe, Montag, 26. November 2007, fri, APA)
Europa-Auslosung zur Qualifikation der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli):
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Die neun Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die WM-Endrunde in Südafrika. Der schlechteste Gruppenzweite (es werden nur die Spiele gegen die besten fünf Nationen je Gruppe berücksichtigt) scheidet aus, die restlichen acht Gruppenzweiten ermitteln in Hin- und Rückspiel die weiteren 4 der insgesamt 13 europäischen WM-Teilnehmer.
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Das positivste an diesem Abend fand ich die Ankündigung von Hickersberger, dass er egal wie der EURO ausgehen wird zurücktreten wird (leider erst nach der Euro). Das macht mich schon etwas obtimistischer. Constantini, Jara, Gludovac, Zellhofer, Foda oder Schachner würden es bestimmt besser machen als Hickersberger.
Was die Gegner betrifft: Sicher ein paar schwere Brocken, andererseits wer ist nicht stärker als wir?
Wir müssen halt alles geben und dann sehen wir was herauskommt. Auch wenns mit Frankreich, Rumäninien und Serbien schwer wird.
In Punkto Motivation ist Stickerl für Hicki ein kongenialer Partner .. kaum zu übertreffen die Beiden ...und dazu kommt noch Prohaska und ein XYZ-Reporter im Studio .. und fertig ist das Schlafzimmer!
"Ich träumte .. wir könnten es schaffen, wenn wir wollen würden"
Die Einstellung, die Erwartungen, ..die Leistung ... alles kommt bei uns irgendwie sehr müde rüber!
Zum Vergleich: .. Gestern im ARD: Beckenbauer zu Netzer .. Ja, die Engländer suchen bereits einen Trainer und haben mich nach Jürgen Klinsman gefragt: Genau der wäre richtig, er kann so richtig gut motivieren, so wie Rehagel der das mit seinen .. 80 Jahren auch noch draufhat .. .genau so einer kann sie da jetzt rausreißen!
Und Hicke dem ja schon öfters vorgeworfen wurde kein Motivationskünstler zu sein ..
"Ein Profi der motiviert werden muss ist fehl am Platz" oder... (Gegen England) "Vor so einem Spiel brauche ich niemanden zu motivieren, dass machen die Spieler schon selbst ..
Das Ergebnis haben wir ja gesehen ...!
Leider mussten wir keine Quali spielen sonst waeren wir Hicke schon laengst los.
Genau wie England hat Oesterreich einen unfaehigen Vorstand - OEFB und FA halten sich da recht gut das Wasser - der dann auch einen unfaehigen Trainer eingestellt hat. England hat allerdings das Glueck den Sesselkleber McClaren schon los zu sein waehrend wir immer noch mit unserem ins vollkommen vorhersehbare Unglueck reiten. Seine Hauptqualifikation scheint das Niederreden der Erwartungen zu sein, damit dann der vorprogrammierte Misserfolg nicht so schlimm erscheint.
Wir koennen keine besseren Nationalspieler einstellen aber wir koennen einen guten Trainer anheuern der die besten findet und das beste draus macht. Einen Anti-hicke.
-Färöer:Sicher keine neuerliche schlappe(für so blöd halt ich unser team auch wieder nicht)6Pkt
-Litauen:Immer für eine Überraschung gut.(aber nicht gegen uns)4-6pkt
-Serbien:Gutes Team,aber unkonstant.1sieg ist uns sicher(aber auch eine niederlage)3pkt
-Rumänien:Wird seine Klasse,wie immer,nicht halten können.(leider)"vielleicht" reichts gegen uns???0-6pkt
-Frankreich:1Xerl wär schon was!0pkt
Nicht wirklich realistisch ich sehs so:
Färöer: Mit Hickersberger ein 0:0, ohne sind 2 Siege drinnen
Litauen: Können wir schlagen, mit etwas bemühen 2 Siege.
Serbien: Ist ein schwerer Gegner, auch wenn unkonstantant. Mit sehr sehr viel bemühen 1 Sieg und ein Unentschieden
Bei Rumänien und Frankreich siehts schlecht aus.
Ich sehe kaum Chancen es zu schaffen, aber wir sollten wirklich kämpfen um dabei zu sein. Vielleicht können wir es schaffen.
(inkl.neuem Trainer und bitte oh bitte neuem Präsidenten)
Bin durchaus der Ansicht das bei uns eine vergleichsweise starke Generation von Kickern im heranwachsen ist.
Die allgemeinen Ansicht das auf jeden Fall alles ganz ganz schlimm wird und sowieso niemals eine Chance besteht is einigermaßen bizarr.
Benehmt ihr Leut euch in euren Jobs auch so?
- Färöer sollte Österreich packen.
- Litauen ist auf dem selben Level.
- Serbien hat in der jetzigen EM-Quali nur Junge eingesetzt, und nicht die erwarteten Ergebnisse geliefert.
Die können jedoch nur stärker werden.
- Rumänien ist jetzt schon 2 Klassen stärker.
- Bei Frankreich werden die österreichischen Kicker schon mit voller Hose einlaufen, und wie Lämmer auf der Schlachtbank herumzappeln wie Fußball zu spielen.
Kommt darauf an ob wir gegen Frankreich am Anfang oder am Ende der Qualifikation spielen.
Sollte es am Anfang sein gibt es sicher Chancen, da ab nächstem Jahr nach der EM sicher auch das Team von Frankreich verjüngt wird. Am Ende werden die F sicher Gas geben, dann gibt es wahrscheinlich nichts zu holen...
Trotzdem sind die Chancen Österreichs sehr gering. Mit dem momentanen Team ist da eigentlich nichts zu erreichen. Bei Spieltempo und der taktische Intelligenz von F,RO,SC kann Österreich nicht mithalten.
Statistisch gesehen (wurde ja dieses Jahr per Computeranalyze aufgezeichnet ) laufen die Österreicher extrem viele Kilometer, leider meistens umsonst.
prinzipiell einverstanden! die franzosen werden massiv umbauen müssen, nach der em, da sie sonst mit einem durchschnittsalter von gut 30 jahren antreten...
da wird unser team diese derzeit sehr sehr schmerzhafte phase schon abgeschlossen haben, und mit einer soliden und erfahrenen (relativ) jungen mannschaft auflaufen...
und ja, gerade in der anfangsphase (herbst 08, frühjahr 09) wird es darum gehen, soviele punkte wie möglich einzufahren - keine experimente, kein abwarten!
das potential dieser mannschaft ist in diesem jahr, wenn leider auch sehr selten, durchaus schon schwach aufgeblitzt...
ad serbien: warten wir einmal ab, wie diese mannschaft sich entwickelt - momentan bin ich skeptisch, ob wir uns so fürchten müssen...
Erst wenn das Durschgnittsalter 40 wäre hätten wir eine Chance. Vegiß den Faktor Erfahrung nicht,... diverse Tempowechsel bzw. das Vehalten bei Rückstand etc ... können "die Alten ... Erfahrenen" am besten.
Somit ist das Durschnittsalter von 30 bei den Franzosen sicher kein Vorteil ... die sind dann im besten Fußballeralter und von hinten drängen bereits hochtalentierte Junge nach (und zwingen die Alten-sofern diese noch spielen wollen- zu Höchstleistungen)
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