Gerhard Dilger ist STANDARD- Korrespondent in Südamerika

Redaktion, 14. Mai 2008, 14:14


Foto: Privat

 

Nach Tätigkeiten als Buchhändler, Lehrer, Autor, Übersetzer und Redakteur wurde Gerhard Dilger Auslandskorrespondent. In den Jahren 1997/98 berichtete er für die kolumbianische Tageszeitung "El Tiempo" aus Deutschland, seit 1999 ist er für deutschsprachige Medien in Südamerika aktiv. Sein Büro liegt im südbrasilianischen Porto Alegre.

 


Kommentar posten
11 Postings
kurt haenel
 
00
21.6.2011, 02:50

wieso steht im standard eigentlich nichts über den Aufstand in ddem Gefängnis Rodeo in der Nähe von Caracas wo sich meuternde Gefangene regelrecht eine SChlacht liefern gegen die Behörden.

Und zwar mit schweren Waffen von denen man sich fragt wie die ins Gefängnis reinkommen konnten.

Dezernat gegen Volksbetrug
00
24.12.2010, 06:23
Tschuldign, hab' das fälschlich mit Dillinger verwechselt!

Ist das ein wichtiger Mann, den wir kennen sollten?

Plasmaball
00
14.2.2010, 10:57
Netter Link. Danke.

...

edith79
10
5.12.2008, 02:24
Streik in French Guiana!

Hat niemand etwas gehört von dem Streik in French Guiana? Ich war letzte Woche dort und es war sehr schwierig fuer mich, das Land zu verlassen. Am Montag begannen sie die Strassen zu blockieren, indem sie in jedem groesserem Dorf bei der Ein- und Ausfahrt jeweils 2 Laster od. ähnliches quer auf die Fahrbahn stellten. Der Verkehr stand bzw. steht laut meinen Informationen aus Kourou noch immer still, die Sachen in den Läden sind ausverkauft, der Flughafen war auch fuer einige Tage gesperrrt, ist jetzt aber wieder offen.
Dieses Land gehört zu EUROPA! Kann es wirklich sein, dass man sogar nicht mal in den französösischen News etwas davon gehört hat? Kann man da von Medienfreiheit sprechen? Der Grund des Streiks: Benzin kostet um 40 % mehr!

dr. kokos
 
03
28.2.2009, 02:07

von medienfreiheit kann man schon sprechen, nur es interessiert halt (leider) hier keine sau, was in guyana passiert.

die medien berichten, wovon sie glauben, dass es die menschen interessiert. und wenn es sie nicht mal interessiert, dass in kolumbien oder guatemala jahrzehntelang hunderttausende abgeschlachtet und vertrieben wurden, wieviel wird sie dann erst ein streik in guyana interessieren?

Kunibert K
02
15.4.2009, 19:53
Terra incognita...

Es interessiert ja schon kaum jemanden, was in Brasilien, Mexiko oder Argentinien vorgeht (obwohl alle drei Länder am G20 Treffen in London beteiligt waren z.B.). Die allgemeine Ignoranz, was den lateinamerikanischen Subkontinent betrifft, ist wirklich verblüffend. Und da steht natürlich Guy(i)ana an allerletzter Stelle. Fast niemand weiss, dass es dieses Land überhaupt gibt.

Student der Magie
21
25.6.2009, 16:34
freie westliche Presse? Selten so gelacht!!!! und, sind wir doch froh

dass Südamerika vom Westen halbwegs verschont wird. Südamerika gilt für die Kapitalisten zum Glück als verlorener Kontinent, weil dort zumeist linke Regierungen gewählt wurden, die recht viel für die Menschen an sich und speziell für die Ärmeren tun.
Ich weiß es vor allem von Brasilien, aber dort geht seit Lula sehr viel weiter. Brasilien hat mittler Weile mehr Volksvermögen als Schulden, baut krankenhäuser, Schulen, Straßen und Universitäten im ganzen Land. in den letzten 4 Jahren wurde das Grundeinkommen vervierfacht,...
Würde sich der Westen noch mehr als jetzt dort einmischen, wie einst, dann würde es den Menschen dort im Großen und Ganzen immer besser gehen.
Also gönnen wir ihnen die westliche medieale Ruhe;)

Kunibert K
00
25.6.2009, 21:46

"Ich weiß es vor allem von Brasilien, aber dort geht seit Lula sehr viel weiter. Brasilien hat mittler Weile mehr Volksvermögen als Schulden, baut krankenhäuser, Schulen, Straßen und Universitäten im ganzen Land. in den letzten 4 Jahren wurde das Grundeinkommen vervierfacht,... "

Genau so ist es. Leider wird man, wenn man das vorurteilsbehaftete Bild von der "unvorstellbaren Armut" in BR bzw. ganz LA nicht bedient, in der Regel auf sehr unsachliche Art und Weise beschimpft - auch und gerade von angeblichen "Linken".

Adolf Ogi
00
Bruttoinlandsprodukt

das BIP pro Kopf ist in Brasilien und Mexiko mittlerweile höher als in den armen EU-Ländern Rumänien und Bulgarien. Länder wie Albanien, Serbien, Mazedonien, Weißrussland und die Ukraine sind noch einmal um einiges darunter, und die sind von Wien nur eine Tagesreise mit dem Auto entfernt. Wo ist also die Dritte Welt heute?

Parkaboy
10
15.5.2009, 17:44
Sehr gutes Beispiel dafür ist BBC World

Es gibt eigene Programme über und für Asien, den mittleren Osten und Afrika, aber nix zu Lateinamerika. Ja sogar im Wetterbericht, in dem lauter Käffer erwähnt werden, die Otto Normalbürger noch nie im Leben gehört hat, wird BsAs, Santiago oder Rio kurz erwähnt und Mittelamerika vollkommen ignoriert.

edith79
00
Danke für die meldung. ich dachte schon, das lest eh niemand. Aber ich kanns immer noch nicht glauben. Das ist EUROPA!

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