Gesetzesänderung
Kindergärten fallen in die Kompetenz des Landes, daher wurde das Kindergartengesetz geändert. Es sieht nun einen verpflichtenden Besuch des Kindergartens im letzten Jahr vor. Umgesetzt soll die Änderung mit Beginn des nächsten Schuljahres werden. Ursprünglich war eine Einführung mit Jahresbeginn 2008 angepeilt worden, die Vorbereitungsarbeiten erfordern jedoch mehr Zeit.
Verwaltungsstrafe
Das "verpflichtende Bildungsjahr im Kindergarten" ist kostenlos. Alle Kinder, die sich ein Jahr vor Schuleintritt befinden, werden für je vier Stunden an vier Tagen pro Woche zum Kindergartenbesuch verpflichtet, heißt es auf Anfrage von derStandard.at aus dem Büro des zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreters Gerhard Dörfler. Wer sein Kind nicht in den Kindergarten schickt, muss mit einer Verwaltungsstrafe in der Höhe von 200 Euro rechnen.
"Ausnahmetatbestände"
"Ausnahmetatbestände", wie es aus Dörflers Büro heißt, sind: "Vorzeitige Einschulung, physische oder psychische Behinderung, medizinische Gründe, unzumutbare Belastung aufgrund schwierige Wegverhältnisse". Kinder gemäß Bildungsplan "häuslichen Kindergartenunterricht" zu erteilen, ist eine weitere Alternative. Ob eine Ausnahmeregelung zum Tragen kommen kann, bzw. ob der häusliche Unterricht ordnungsgemäß erteilt wird, soll vom Kindergarteninspektorat überprüft werden. Über das verpflichtende Kindergartenjahr sagt Dörfler: "Das ist ein bildungspolitischer Meilenstein".
Kärntner ÖVP kritisiert "Zwangskindergarten"
Skeptisch, ob der "Zwangskindergarten" aus verfassungsrechtlicher Sicht haltbar ist, zeigt sich Achill Rumpold, Kärntner ÖVP-Landessekretär im Gespräch mit derstandard.at. "Die Wahlfreiheit der Eltern muss gegeben sein", sagt Rumpold, den Eltern einen Zwang aufzuerlegen sei "mittelalterlich". Für ein verpflichtendes Kindergartenjahr ist die Kärntner ÖVP nur dann, wenn sich nach Sprachtests herausstellen würde, dass dies notwendig sei. Dieses Modell befindet sich derzeit in bundesweiter Planung. (apa/burg/derStandard.at, 22. November 2007)
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die Stadtregierung wird sich hüten sowas vorzuschlagen...
generell muß bei einem derartigen (meines Erachtens sinnlosen) Gesetz mehr getan werden - es muß für jeden leicht möglich sein, sein Kinder in den KG zu bringen/holen - ein KG Platz muß verfügbar sein - dieser Platz sollte nichts kosten (man darf ja niemanden zwingen teures Geld auszugeben)
wie gesagt - meines Erachtens sinnlos - wenn das Angebot stimmt, läuft die Regierung dann sowieso "offene Türen" ein - kein Gesetz - verbesserungen am bestehenden Netz + Unterstützung für Jungfamilien
... das ganze Leben lang auf Erfolg gedrillt, toll.
Mag es für Zuwanderer-Kinder sinnvoll sein, wegen dem Erlernen der Sprache, so ist es für all jene die ohnehin gut Deutsch sprechen, absolut überflüssig.
Man nimmt den Kindern unnötigerweise ein Stück ihrer unbeschwerten Kindheit und unterwirft sie einem Zwang.
Ich finde sowas einfach nur zum Kotzen.
mein Kind bestimmt selbst, ob es in den Kindergarten gehen möchte oder nicht.
Diese wenigen schönen Jahre hat man nur einmal im Leben, und da hat der Staat nichts mitzureden.
Was kommt als nächstes? Zwangsimpfungen? (wie in Italien)
Ich rufe zu zivilem Ungehorsam gegen dieses Gesetz auf.
der ich mich gerne anschließe,ich möchte mich auch nicht bevormunden lasse........eine gewisse Freiwilligkeit sollte uns Bürgern doch wirklich erhalten bleiben.......wenn man auch weiß aus welcher Ecke diese ganzen Taten und Gesetzesvorlagen kommen,na dann Gute Nacht Österreich.........
Diese wenigen schönen Jahre hat man nur einmal im Leben, und da hat der Staat nichts mitzureden............bin ich voll dabei ..........es sollte doch die Betroffenen selbst mal zur Einsicht kommen und sich auch selbst darum kümmern,ob sie der deutschen Sprache mächtig werden oder nicht.........ich kanns schon nicht mehr hören.............zu "Mama lernt Deutsch",sowie es in Wien rennt,könnte Kärnten auch sich überlegen.........ist gut angekommen......
selber ob es in die Schule gehen möchte? Im schlimmsten Fall könnens ihrem Kind eh zuhause was gescheites beibringen und es dann prüfen lassen. Wenn es mit 5 sprechen und gehen kann und nicht mehr in die Hosen macht, wirds den Test wohl auch bestehen. Ansonsten wär der Kindergarten eh nicht das schlechteste.
... ihr kind weiss wohl nicht immer was das beste für es es.... dann sollten sie es zumindest als eltern wissen.
wenn ihr kind mit 14 zum hasch rauchen anfängt reagieren sie sicher ähnlich.... "denn ihr kind bestimmt selbst was es will" und "diese wenigen schönen zugerauchten momente" gibts ja nur wenige im leben ;-))
Ein guter Weg, den Kindern schon vor dem Schulantritt gewisse Umgangsformen und deutsch beizubringen. Ausßedem sind sie mal 4 Stnden pro Tag weg vom Fernseher. Ich wollt ja schon mosern, weil ich nicht wusste, was das wieder kostet. Aber siehe da! Es ist gratis! Nix einzuwenden.
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