Rechtsanwaltskammer fordert Verzicht auf flächendeckende Vorratsdatenspeicherung - Internationale Konferenz am Freitag in Wien
Polizei muss bei begründetem Verdacht im Internet "zusehen dürfen"
Gegen Alleingang bei Nicht-Umsetzung - Rechnet mit Verurteilung durch EuGH im April
Funk würde auf verbindliche Entscheidung warten - Auch schonende Umsetzung" Möglichkeit
Vorsitzender des österreichischen Datenschutzrates: Vier wesentlichen Forderungen müssen aufgenommen werden
Grüne brachten entsprechenden Antrag ein - SPÖ soll nun zugestimmt haben
Justizministerin wolle Strafrahmen von einem Jahr zur Grenze machen - Österreich solle "zivilen Ungehorsam" leisten
Ministerin Bures für grundsätzliche Überprüfung auf EU-Ebene
Gesetzesvorhaben noch mangelhaft - Weiter Grundrechts-Bedenken gegen EU-Richtlinie
Rechtsanwälte, Ärzte und Journalisten fürchten um Verschwiegenheit
34.995 Kläger brachten Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz ein
Auch Befürworter rechnen mit Beschränkung - Vor Verhandlung am Bundesverfassungsgericht
Strafverfolgung wichtiger als Streit um Kostenübernahme
Urteil des Verfassungsgerichtshofs veröffentlicht - Unbeteiligte gelangen zu leicht in den Fokus der Behörden
Viele Fragen zur Umsetzung sind noch unbeantwortet, sowohl technische als auch rechtliche
"Grundrechtswidrig bleibt grundrechtswidrig" - Österreich soll Verfahren vor EuGH riskieren
Zeger: "Öffnen Büchse der Pandora" - Begehrlichkeiten für erweiterten Zugriff absehbar
Österreich gibt Widerstand auf und führt Vorratsdatenspeicherung ein
Fordern Rücknahme überschießender Maßnahmen - Gegen Handy-Ortung, Fingerprint-Datenbank und Vorratsdatenspeicherung ohne Kontrolle
Hersteller des Systems sieht Löschverfahren offenbar als Geschäftsgeheimnis an
In Fragen Internetzensur kaum von der ÖVP zu unterscheiden - Umstrittene gemeinsame Resolution im Landtag
Schnellere Ortung von Vermissten und Kriminellen als Ziel - Grüne: "Unsinnige Aktion"
Befürchtungen von Firmen und Privatpersonen hätten sich nicht bestätigt
Chaos Computer Club warnt - "Firmen oder Behörden sind nicht in der Lage, die im Massenbetrieb erlangten Verbindungsdaten sicher zu verwahren"
Bandion-Ortner pocht bei Vorratsdatenspeicherung und Online-Überwachung auf "Verhältnismäßigkeit"
Fortschreitende Aufweichung etwa bei Online-Durchsuchung zu beobachten - Tretter verlangt Rechtsschutzmechanismen
Rechtsschutzbeauftragter fordert neue Grundlage für Internet-Überwachung
Jänner bis September 2008 wurden in Österreich täglich 22 Internetnutzer ohne richterliche Anordnung ausgeforscht
Einmal mehr hat Google mit einem Produkt Anlass für heftiges Google-Bashing geliefert - Gefahr aus der Wolke
Europäischer Gerichtshof weist Klage gegen Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung ab
Deutschland hat die EU-Richtlinie bereits umgesetzt - Österreich säumig
Aufregung über Diskussion mit heimischen Providern - Statt einer dynamischen sollen fixe IP-Adressen zugeteilt werden
3.863 Anfragen durch Exekutive in ersten vier Monaten dieses Jahres - Keine zusätzlichen Mitarbeiter für Rechtsschutz- beauftragten
Sektionschef Vogl: Nur auf staatsanwalt- schaftlichen und richterlichen Befehl - Behörden in "Sandwich-Position"
SIM-Karte wechseln? Oder gleich ganz auf Mobiltelefone verzichten? Wie man sich gegen Handy-Ortung, Internetspionage und andere Überwachungsmethoden wehren kann
"Der, der weiß, dass er das Gesetz umgehen will, weil er etwas Illegales plant, wird das auch machen"
sehr geehrte verbrecher und böse leute,
wenn ihr schon was böses im schilde führt, verwendet doch bitte skype für eure konspirativen tätigkeiten. wir können das nämlich nicht entschlüsseln und abhören. ganz ehrlich! wirklich!
euer um zusammenarbeit bemühtes bka.
Denn so wird auch Otto Normalverbraucher darauf aufmerksam gemacht, dass man auch E-Mails verschicken kann, ohne dass sie digitalen Postkarten gleichkommen und jeder sie im Klartext lesen kann. Wenn einmal die breite Masse anfängt, alles und jedes zu verschlüsseln, DANN kann Herr Ziercke jammern.
der BND aber vielleicht schon :) Sollte euch alle wundern, wenn ein BKA-Präsident sich öffentlich zu so etwas äußert. Da ist gewöhnlich ein Haken dran, denn über Methoden und die Grenzen ihrer Möglichkeiten reden die NIE.
(Ausserdem muß Skype ohnehin mit ihnen zusammenarbeiten und tut das auch -- sie brauchen also gar nichts entschlüsseln, sie können ganz legal abhören. Die Frage ist nur, ob das nur für SkypeOut funktioniert, oder auch Skype-Telefonate zwischen Usern über einen Server gehen, der gezapft werden kann).
So eine Verschlüsselung kann schon lästig sein, deswegen könnte ein durchtriebender Bundesschädling, sofern es tatsächlich kein behördliches Agreement mit der skypemutter ebay gibt, am Audiomixer mitschneiden und aus Platzgründen in Echtzeit komprimiert werden (ogg 30kbits reicht perfekt für Sprache) was natürlich problemlos geht und die Verschlüsselung nicht zum Problem wird....
Die größte Hürde bleibt aber sowas überhaupt auf den PC zu bekommen. Ich vermute stark, dass es nicht viele gibt die sich am PC weniger auskennen als der Innenminister und seine Schergen:-)
außerdem ist bei skype die gesamte kommunikation verschlüsselt. inklusive filetransfer...
herr platter reduziert die bürgerrechte, um maximal ein paar amateuren mit seiner "online durchsuchung" lästig zu fallen. und solche kann man auch mit "normalen" ermittlungsmethoden dingfest machen.
Was ich an Skype, vorallem im professionellen Umfeld immer so nett finde :
Es gibt jemanden der alle Gespräche entschlüsseln und mithören kann - nämlich die Fa. Skype.
Und die sitzt ja bekanntlich in einem Land, das sich in letzter Zeit bei Datenschutz nicht gerade Lorbeeren verdient hat.
@Georg Geyer
Da hast du aber nur die erste Hälfte der Problematik erkannt.
Das mindestens genausp schwere andere Problem ist, daß Skype sich an keinerlei Network Policy hält, sondern über alle möglichen Ports versucht, eine Verbindung nach Außen aufzubauen und dabei Firewalls etc. zu umgehen.
Weiters ist das Programm durch aufwendige Verschlüsselungs- und Verschleierungstaktiken samt Überprüfungen des Systems auf Debugger etc. sowie zur Laufzeit selbstmodifizierenden Codes sehr intensiv gegen Überprüfungen geschützt.
Solche Taktiken, die sonst nur Trojaner etc. nötig haben und die Geheimhaltung des Sourcecodes spricht nicht gerade für die Seriosität von Skype und läßt berechtigt schließen, daß es wohl etwas zu verbergen hat.
Seit wann ist Skype im professionellen Umfeld zu finden?:-)
Vor der security by obscurity dürfte wohl jeder Admin zwischenzeitlich ausreichend sensibilisiert sein.
Warum Skype für die Onlinedurchsucher uninteressant ist, ist leicht erklärt, deren "Bundesdingens" könnte sich im Zweifelsfall an den Audiomixer hängen und unverschlüsselt mitschneiden und gleich komprimieren (30kbit/s ogg vorbis reicht für perfekte Sprachaufnahmen.)
Eine andere Frage ist ob der böse Terrorist überhaupt skypen würde. Der will ja auch nicht dass das Auktionshaus mithört wann er den nächsten Turm atomisiert^^
Dazu müßte er aber erstmal auf der lokalen Maschine etabliert sein (braucht man für sowas nicht Administratorprivilegien?). Dem stehen Firewall, Betriebssystem und Brain 1.0 entgehen.
Da wäre es natürlich einfacher, wenn man den Datenstrom beim ISP abgreifen und daraus die Kommunikation herausdestillieren könnte. Das scheint aber nicht zu gehen, jednfalls haben sich schon viele an dieser Nuß die Zähne ausgebissen. Skype schützt seine User recht erfolgreich.
Daß die ihre Daten mit der NSA wahrscheinlich teilen, ist unangenehm, aber nicht fatal, weil die wohl kaum ihr Wissen an eine EU-Polizeistelle weitergeben. Und Amerika ist vergleichsweise weit weg, meine Feinde sitzen eher vor Ort.
"Dem stehen Firewall, Betriebssystem und Brain 1.0 entgehen."
sehr richtig dem kolportierten remoteexploit aber auch. brain 1.0 hilft hier noch am effektivsten. Das mit dem Mixer war auch eher eine Gedankenblase für den Fall dass ein BT physisch eingebracht wird.
Der BT in der über die Medien kolportierten Form (remoteexploit) ist lediglich ein behördlicher feuchter Traum.
Vorallem sollte man die Onlinedurchsuchung nicht mit dem BT gleichstellen. Ersteres funktioniert problemlos hat aber nichts mit HDD indizierung zu tun, letzteres funktioniert gar nicht, weil vermeidbar bzw. in der Netzwerkkommunikation quantitativ detektierbar, qualitativ wenn unverschlüsselt.
Denke, dass die Installation von simplen Abhörwanzen sicher billiger kommt und wesentlich effektiver ist!
Meiner Meinung nach reden bei diesem Onlinedurchsuchungs-Thema grossteils nur Leute mit, die keine Ahnung habe, wie man soetwas realsieren kann.
Klar werden sog. "Experten" den Ministerien einreden, sowas ist machbar... diese Experten werden auch die Aufträge und eine grosse Menge an GELD kassieren!
pci/USB/PCMCIA Soundkarte => definitiv kein onboardsound, am besten
creative audigy oder x-fi
vernünftiges headset => sennheiser PC151 oder PC161
Anbindung mind. ISDN besser DSL mit 128kb upload
sein gegenüber auch zu vernünftiger hardware ermutigen und in der Wiedergabesteuerung des recordingmixers unbedingt das micro deaktivieren
Fazit: perfekter Klang => wer probleme hat, hat miserable hardware an skype liegt das nicht!
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