Putin: Atomstreitkräfte für Reaktion bereit halten

Redaktion, 1. Dezember 2007, 14:14

Russischer Präsident kritisiert NATO - "Wir können es uns nicht erlauben, gegenüber einem solchen offensichtlichen Muskelspiel gleichgültig zu bleiben"

Moskau - Die russischen Atomstreitkräfte müssen sich nach den Worten von Präsident Wladimir Putin für eine angemessene Reaktion auf einen Angreifer bereithalten. Russland könne dem Muskelspiel der Nato nicht tatenlos zusehen, sagte der Staatschef am Dienstag vor führenden Generälen weiter. Das westliche Militärbündnis habe seine Kräfte dicht an Russlands Grenzen ausgebaut, sagte Putin der Meldung der Nachrichtenagentur RIA zufolge. "Wir sehen, dass die Militärressourcen einzelner Staaten und der Mitgliedsländer der Allianz in Verletzung der früher getroffenen Vereinbarungen und in der Nähe unserer Grenzen verstärkt werden", sagte Putin. "Russland kann es sich nicht erlauben, einem offensichtlichen Muskelspiel gelassen gegenüberzustehen."

Zugleich kündigte Putin eine Erhöhung der Gefechtsbereitschaft der strategischen Atomstreitkräfte an, um eine "rasche und adäquate Reaktion auf jeglichen Aggressor" sicherzustellen; die mit Atomsprengköpfen ausgerüsteten Langstreckenraketen sollten bereit gehalten werden.

Bei dem Treffen der Kommandierenden der Streitkräfte im Verteidigungsministerium, das im Fernsehen übertragen wurde, verteidigte Putin auch den Ausstieg aus dem Abrüstungsvertrag zur Begrenzung der konventionellen Streitkräfte. Die Aussetzung des Vertrags sei eine notwendige Reaktion auf die Muskelspiele der NATO an der Grenze zu Russland. Diesem Bruch früherer Abkommen könne Moskau nicht tatenlos zusehen.

Die Suspendierung des KSE-Vertrags, der die Zahl von Panzern, Flugzeugen, und anderen konventionellen Waffen in Europa begrenzt, sei ebenfalls Teil der Reaktion. Sie soll am 12. Dezember in Kraft treten. "Unsere Partner haben die geänderte Fassung des Vertrags nicht ratifiziert, und einige haben sie noch nicht einmal unterzeichnet." Russland werde Verpflichtungen nicht einseitig einhalten, sagte er.

Während die 1999 beschlossene Neufassung des Abkommens von Russland ratifiziert wurde, machten die USA und weitere NATO-Mitglieder diesen Schritt von einem russischen Truppenabzug aus den früheren Sowjetrepubliken Georgien und Moldawien abhängig. Die russischen Soldaten aus Georgien wurden Mitte November abgezogen. Mit dem Aussetzen des Vertrags reagierte Moskau offenbar auch auf die Pläne der USA für ein Raketenabwehrsystem in Tschechien und Polen. (APA/Reuters)

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Wenn man schon eine russ. Gaspipeline nicht verhindern kann, die an us-beeinflussten Gebieten vorbeiführt, möchte man offenber die Region so unsicher machen, dass die amerikanische Pipeline über die Erdbebengebiete der Türkei wieder attraktiver wird.

macht null sinn

niemand würde Russland angreifen und auch Russland greift niemanden an. Putin spielt hier wieder einmal eine sein Spielchen nach innen und nach außen.

Wahlkampf, von irgend etwas anderem ablenken und vieles mehr.

Die Zeit der Raketen ist vorbei.

Wenn Putin wirklich druck machen wollte, kann er das auf ganz andere Weise mit viel weniger Einsatz. Ist aber dann nicht so spannend und bringt keine Wähler.

Ehrlich in einer Woche haben das alle wieder vergessen und nichts passiert.
Ist wie mit Wahlversprechen.






warum treibt die nato ihre einkreisungspolitik immer weiter fort,

wenn sie gar nicht angreifen will. aber sie haben recht, wenn die russen das zentralasiatische und sibirische öl etc. "herschenken", kommen sie vielleicht ungeschoren davon.

"Die Zeit der Raketen ist vorbei." ???

in den letzten 5 jahren haben die amis 3 staaten angegriffen.

Ja und?
Wann haben die USA jemals Russland ANGEGRIFFEN?

Alle Annahman basieren auf Spekulation und ein Bedrohungspotential hochhalten.

Schade das Europa auf Druck von UK und einiger reichen Kräfte innerhalb Europas sich auf Seite der USA einspannen lässt. Denn es geht ja nicht nur um Polen & Tschechien sondern generell um die NATO und Energie.

Kalter Krieg 2.0

ist langweilig und gar nicht richtig schlimm. Ich erwarte entschieden mehr Bedrohung, irgendwie will sich das gute alte Gefühl aus den 80ern noch nicht wieder einstellen.

Kontratieff-Winter..

..Der wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Niedergang ist dank des Zentralbanken-Systems im vollen Gange und wie schon von hunderten Liberalen und Goldanhängern immer wieder beschrieben beginnt jetzt das Säbelrasseln. Dieses System ist wirklich erbärmlich berechenbar. Fakt ist, sollten wir dieses System nicht ändern (Staaten schreiben Schulden ab, Einführung von Geld mit 100%iger Gold- und Silberdeckung (Parallelstandard), Staaten geben Währungsmonopol ab und schaffen Zentralbanken ab), ist der Weg in den monetären und wirtschaftlichen Zusammenbruch und damit einhergehend den 3.Weltkrieg absolut unausweichlich.

Na, zurück in das 19 Jahrhundert oder haben Sie sich mit Gold eingedeckt?

ach ja..und natürlich hab ich mich mit Gold eingedeckt. Es wär völlig verantwortungslos sich bzw. seiner Familie gegenüber sich auf das staatlich legitemierte Falschgeld zu verlassen, dass früher oder später in der Hyperinflation enden muss. Ich hab bereits am Tiefstand der Gold- und Silberpreise zum Einstieg geblasen, damals hat man mich ausgelacht - heute lacht keine mehr.

Na dann viel Glück, Paul Martin.

Paul Martin...

...lehrt den Debitismus..von daher ist er nicht zwanghafter Gold-Fetischist. Wer Bargeld und Gold hortet ist für alles gerüstet..sowohl Deflation als auch Inflation. Über mehr lass ich mich hier nicht aus, denn außer dämlicher Worthülsen, die ihre Ahnungslosigkeit auf herablassende Art und Weise verschleiern sollen, kommt hier eh nichts von ihnen.

mfg

Sie sind ein kleiner Scherzbold, der vom Funktionieren von Banken und Staaten keine Ahnung hat.
Die Geschichte der Wirtschaft wird an Universitäten gelehrt, und daher auch die Kreditwirtschaft. Machen Sie sich kundig.

Was ist das für ein unfassbares blablabla? Können sie zu meinen Postings auch Stellung nehmen, oder versuchen sie hier nur den großen Professor zu makieren ohne auch nur ein Fünkchen ihres unvorstellbaren Wissens mit mir zu teilen. Ganz abgesehen davon, dass Wirtschaftsstudenten nach abgeschlossenen Studium meist dümmer sind als zuvor.

Die Universität kennen Sie nur aus dem Fernsehen, und wie die Kreditwirtschaft funktioniert, wird dort gelehrt.
Aber vielleicht hilft Ihnen ein Besuch von Goethes Faust.
Die Goldeseleien von Martin sind vorbei, jetzt kommen die nächsten Kasperln im deutschsprachigen Raum. Das ist wie in der Esoterik, wellenförmig und unbeirrt von Wissen und Aufklärung.

gut..sie können also nicht Stellung nehmen..wieder nur wichtigtuerisches Blabla ohne Inhalt..die Diskussion ist damit beendet.

Welche Diskussion? Da hätte ich Sie zuerst einmal ernst nehmen müssen.

Ja, zurück ins 19.Jhdt und damit vorwärts in der menschlichen Entwicklung. Haben sie was Vernünftiges auch zu sagen?

Lassen Sie das Wort Vernunft in Ruhe, es hat Ihnen nichts getan.

Eine wunderschöne Replik!

kreativ und spannend

sie sind gut!

Wann gibt´s den zweiten Teil.

entschuldungen

finden nur über kriege oder inflation statt. beides dürfen wir gerade erleben, der dollar wird inflationiert, die preise steigen immens. weitere kriege müssen stattfinden, umso schneller und stärker der dollar fällt.

die us rezession kann auch durch erhöhten export nicht aufgehalten werden (finanzkrise). alleine aus diesen gründen müssen die usa grössere kriege beginnen/anzetteln und die politik arbeitet darauf hin.
putin weiss genau das.

Das mit dem Abschaffen des Geldmonopols ist eine gute Idee. Habe eh einen guten Drucker, aber auch eine Tastatur, also ein Schreibzugriff aufs Konto würde Bäume schützen.

Das Abschaffen des Währungsmonopols ist natürlich kein Muss...nur die schlechte Erfahrung aus Jahrhunderten Geldwirtschaft zeigt, dass der Staat immer korrupt wird und mehr Geld druckt bzw. drucken lässt als durch Gold hinterlegt ist bzw. die Goldbindung gleich ganz abschafft um hemmungslos zu inflationieren und Staatsschulden aufzubauen. Bei entstaatlichtem Geld dürfen sie durchaus Zettelchen drucken, nur wird sie halt keiner annehmen, wenn sie nicht durch Gold hinterlegt sind. Auch Geld ist eine Ware und funktioniert einwandfrei im freien Markt, was in den kurzen Perioden der menschlichen Geschichte wo Geld "frei" war, ersichtlich ist-bis der Staat wieder das Monopol an sich gerissen hat, dann wars meist vorbei mit Wohlstand und Frieden.

Die Kreditwirtschaft wird sich freuen. Sie sind wirklich ahnungslos.
:-)))))

Das Geld ist nicht das Problem. Einfacher Handel gab es schon immer, und das Papier ersetzt nur die Güter.
Das einzige das abgeschafft gehört ist der Kapitalismus, ein sich bereichern am Handel

Das Papier ersetzt die Güter? Teil 2

Leute wie sie sind es aber dann die bei einsetzender Verarmung und wirtschaftlichen Verwerfungen, die erst durch den Staat verursacht wurden(!) nach dem Staat zu schreien beginnen, auf dass der Zyklus wie schon so oft, im roten oder braunen Sozialismus endet.
Vielleicht sollten sie sich ein bisschen mit unserem Geldsystem und seinen Auswirkungen auseinandersetzen bevor sie dumpfe Kapitalismus-Kritik von sich geben.

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