Firefox 3.0: Entwickler reagieren auf Artikel der New York Times

1. April 2008, 11:51
83 Postings

Mozilla wirft Autor übertriebene Darstellung dar - Finale Version wird Anwender zufriedenstellen

Äußerst wütend reagierten zwei Entwickler von Firefox 3.0 auf einen Artikel des Technik-Experten Gregg Keizer, in der New York Times. Dem Bericht zufolge sei die Anzahl an Fehlern in der Vorabversion des Webbrowsers viel zu hoch, 80 Prozent der Bugs - so die Überschrift - würden von den Entwicklern bis zur finalen Version nicht mehr behoben. Dass dies eine übertriebene Darstellung der Tatsachen ist, stellten nun Asa Dotzler und Mike Shaver in ihren eigenen Blogs klar.

Bug-Bekämpfung

Erzürnt habe vor allem Dotzler, dass zahlreiche Weblogs dem Artikel folgten und verbreiteten, dass Firefox 3.0 von übermäßig vielen Fehlern befallen sei. Natürlich werde es Fehler geben, doch das sei ganz normal. Mittlerweile habe man 11.000 größere Fehler behoben, weitere 700 sollen bis zur Veröffentlichung der finalen Version folgen, so die Entwickler.

"Blocker"

Shaver räumte Missverständnisse aus dem Weg und erklärt, was es mit dem sogenannten "Blocker Bugs" tatsächlich auf sich hat. "Blocker" sind grundsätzlich gravierende Fehler, was allerdings reine Interpretationssache ist. So sitzen zahlreiche unterschiedliche Entwickler am Code der Software, wobei jeder eine unterschiedliche Auffassung der Problemsituation hat. (red)

  • Artikelbild
    bild: mozilla.org
Share if you care.