Spider: Fehlstart für AMDs Vierkern-Plattform

7. Jänner 2008, 11:45
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Erste Benchmarks zeigen enttäuschende Ergebnisse der High-End-Kombination aus CPU, Chipsatz und Grafikarte - Last Minute-Bugs verderben den Launch

Alles aus einer Hand: Mit der Spider Plattform will der Chip-Hersteller AMD nicht nur alle zentralen Komponenten eines Rechners aus einer Hand anbieten - und so überlegene Performance bieten - sondern auch der Konkurrenz von Intel Marktanteile abluchsen.

Wunsch

Glaubt man ersten Berichten, so scheint es derzeit aber wohl eher bei den frommen Wünschen bleiben: Nicht nur, dass die ersten - von AMD nur auf speziell zusammengestellten Systemen zugelassenen - Benchmarks nicht mit Intels Core 2 Quad mithalten können, hat das Unternehmen auch noch mit einigen Last Minute Problemen zu kämpfen.

Fehlendes...

So waren bis vor wenigen Tagen noch drei Vierkern-CPUs angekündigt, beim jetzigen Launch wurden aber nur der Phenom 9500 (2,2 GHz) und der Phenom 9600 (2,3 GHz) präsentiert. Den bisher als Topmodell geplanten Phenom 9700 mit 2,4 GHz sucht man hingegen vorerst vergebens.

...und Fehler

Zusätzlich musste man eingestehen, dass die aktuellen Phenoms - wie auch die "Barcelona"-CPUs derzeit mit einem Bug in der Hardware ausgeliefert: Der Translation Lookaside Buffer (TLB) des L3-Caches funktioniert nicht so wie er soll, dies lässt sich zwar durch Deaktivieren des TLB umgehen, was aber wiederum mehr als 10 Prozent Performance kosten soll.

Teile

Neben den Phenom-CPUs besteht die Spider-Plattform noch aus einer Grafikkarte der kürzlich vorgestellten HD-38xx-Serie und einem Chipsatz aus der 7xx-Reihe. (red)

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AMD

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