Miro 1.0 erschienen - OpenSource für TV

21. Jänner 2008, 10:51
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Freier Internet- Video-Player soll das Internet- Fernsehen demokratisieren - Für Windows, MacOS X und Linux zum Download

Der freie Internet-Video-Player Miro ist in der Version 1.0 erschienen. Die Grundidee hinter dem Projekt ist die Demokratisierung des Internet-Fernsehens.

Eine gelungene Mischung

Miro wurde einst unter dem Namen "Democracy Player" entwickelt und ist eine Mischung aus Video-Player, RSS-Reader, FTP- und BitTorrent-Client sowie Programmführer. Miro ist sowohl als Client wie auch als Server-Software einsetzbar und bietet dabei unterschiedliche Möglichkeiten: Als Client spielt Miro Videos in verschiedenen Formate in hoher Qualität ab, als Server-Software verwendet, kann jeder Anwender seinen eigenen Internet-Fernsehkanal eröffnen.

Eine gemeinnützige Stiftung

Die gemeinnützige Stiftung "Participatory Culture Foundation" steht hinter Miro. Ihr Ziel ist es, die Welt der Videos im Internet vielseitiger und offener zu machen. Das Projekt hat mit der Moziall Foundation auch einen prominenten Unterstützer an Bord. Miro setzt daher auch auf offene Standards und Open Source.

Unterstützte Formate

Miro 1.0 spielt Videos in unterschiedlichen Formaten - so unter anderem MPEG, Quicktime, AVI, H.264, Divx und Windows Media Flash Video - ab. Miro hat zudem auch einen integrierten BitTorrent-Client zu bieten, der es ermöglicht Videos über das entsprechende Peer-to-Peer-Protokoll herunterzuladen.

Miro 1.0 steht nun offiziell für Windows, MacOS X und Linux zum Download bereit. Außerdem gibt es fertige Pakete für Fedora, Ubuntu und Debian.(red)

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    miro.com
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