Unerhörter Sitzstreik

18. Jänner 2008, 11:14
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Warum ein 59-Jähriger täglich hungernd und frierend am Gehsteig vor dem Justizministerium sitzt

Wien - Er will bleiben, bis er erfriert. Oder aber bis Justizministerin Maria Berger mit ihm spricht: Seit dem 25. Oktober sitzt, hungert und friert Herbert Meixner am Gehsteig vor dem Justizministerium in Wien. Der 59-jährige Ex-Häftling will mit der Ministerin über die schlechten Bedingungen in und nach der Haft reden. Bisher ohne Erfolg.

"Auch der Bundeskanzler kommt fast jeden Tag am Weg ins Amt an mir vorbei. Er hat mir versprochen, sich zu melden oder jemanden zu schicken, der mir zuhört - aber bisher kam niemand." (rott, DER STANDARD Printausgabe, 31.10./1.11.2007)

  • Herbert Meixner, sitzstreikend vor dem Justizministerium
    foto: standard/regine hendrich

    Herbert Meixner, sitzstreikend vor dem Justizministerium

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