Gleichstellung, aber wie?

30. Oktober 2007, 12:19
14 Postings

Der Vortrag von Ursula Bauer kreist um die Frage, ob Gender Mainstreaming ein maßgebliches Instrument darstellt

Frauen und Männer finden in unserer Gesellschaft unterschiedliche Lebensbedingungen und Chancen vor. Von Entscheidungen und Prozessen der Politik und Verwaltung sowie deren Folgen sind sie unterschiedlich betroffen.

Bei Gender Mainstreaming geht es um Gleichstellung für beide Geschlechter. Was bedeutet, dass geschlechtsspezifische Unterschiede stets mitbedacht werden müssen – im Umgang mit den KundInnen, dem Angebot an öffentlichen Dienstleistungen, im internen Steuerungssystem der Verwaltung ebenso wie bei der Budgetierung.

Um die Umsetzung von Gender Mainstreaming tatsächlich querschnittsmäßig in allen Bereichen der Verwaltung zu ermöglichen, wurde im Wiener Magistrat im September 2005 per Erlass des Magistratsdirektors eine eigene Projektleiterin für die Umsetzung in der Magistratsdirektion – Geschäftsbereich Organisation und Sicherheit eingesetzt. Kann mit dieser Top-Down Ansiedlung der Genderthematik an der Verwaltungsspitze Gleichstellung vom Randthema zum selbstverständlichen Teil aller Entscheidungen und Maßnahmen werden? In allen Bereichen der Verwaltung? Welche Strategien, Strukturen und Verbündete braucht es dazu?

Stellt Gender Mainstreaming ein maßgebliches Instrument für eine verbesserte KundInnenorienterung dar? Was haben KundInnen, d.h. die Bürgerinnen und Bürger, wirklich davon? Ein Vortrag von Mag.a Ursula Bauer (Projektleiterin Gender Mainstreaming (Magistratsdirektion der Stadt Wien, Geschäftsbereich Organisation und Sicherheit)

Zeit und Ort

8. November 2007, 17 - 19 Uhr
Wirtschaftsuniversität Wien, UZA IV
Nordbergstraße 15, 7. Stock, Kern D, Konferenzraum D 706
Um Anmeldung unter Email oder 01/31336/5182 wird gebeten. (red)

  • Bild nicht mehr verfügbar
    Was haben Frauen und Männer von Gender Mainstreaming?
Share if you care.