Wie berichtet, hat der Falter aus Ermittlungsakten zitiert, denen zufolge unter anderem ein Staatsanwalt und ein Journalist um Hilfe bei der Erledigung von Strafzetteln gebeten haben sollen. Die Betroffenen sagen, es habe sich lediglich um Anfragen gehandelt. Inzwischen gibt es auch bereits interne Ermittlungen gegen die unbekannte undichte Stelle, die der Wochenzeitung den Akt zukommen ließ.
"Alter Freund" Pilz
So kritisch wie heute standen die Grünen dem Verein der Polizeifreunde nicht immer gegenüber. 1995 sagte Pilz als Gemeinderat: "Als alter Freund der Exekutive ist es mir selbstverständlich, unter den vielen Subventionen auch jene an den Verein, der der Polizei Faxgeräte, Schränke und so weiter schenkt, zu befürworten." Die Grünen haben nie gegen eine Subventionierung der "Polizeifreunde" gestimmt. Seit 1974 erhielt der Verein rund eine Millionen Euro von der Stadt Wien.
Die Grünen kündigten an, auch andere Vereine im Kreis der Exekutive, und davon gibt es rund 40, genau unter die Lupe zu nehmen. (simo/ DER STANDARD Printausgabe 25.10.2007)
Im gesamten öffentlichen Dienst liegen die schwarzen Personalvertreter unangefochten an der Spitze
Vom Terrorfahnder zum Privatsheriff: Der Wiener Polizeipräsident Gerhard Pürstl glaubt, dass derartige Wechsel künftig noch häufiger werden
Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl ist eigentlich zufrieden - Sorgen bereiten ihm aber Jugendgewalt und Ausländerkriminalität
Bürgerinnen und Bürgern sollen sich durch Nachrichten vor der Haustüre sicherer fühlen - Kontakt zur Polizei soll verbessert werden
Hundert Polizisten werden eigens für Drogenkontrollen in U-Bahnen abgestellt - Straßenverkauf soll eingedämmt werden
Personalvertreter fürchten Personal- Kollaps - Beamte werden für U-Bahn-Streifen vom Hauptdienst abgezogen
Strasser hat 5000 Polizisten wegrationalisiert - Das Ergebnis: ein Ansteigen der Kriminalität in den Städten und in den Grenzgebieten
also ich finde die ganze diskussion ziemich scheinheilig...
mir sind schon genug leute untergekommen, von denen ich wusste, dass sie kontakte zur polizei für eigene dinge nutzten. anzeigen wurden halt nicht weitergeleitet oder gelöscht, strafzetteln zurückgenommen, ...
jeder weiß, dass es diese dinge gibt (nicht nur bei der polizei), keiner regt sich auf (schließlich leben wir in österreich - "da xx wirds scho richtn"). und wenn das für die "kleinen" schon funktioniert, dann für die "großen" erst recht. also mich wundert das nicht wirklich.
alle, die jetzt so empört aufschreien, dürften bisher recht blauäugig durchs leben gegangen sein, oder sie wollen einfach in den medien aufscheinen...
abstrusen Geschäften und Freundelwirtschaft stellt. Das in Österreich Folter durch die Polizei geduldet wird ist doch bitte der weitaus größere Skandal! Wenn WEGA-Beamte für die Folter an Bakari J. nur 7 Monate INNENDIENST bekommen und dieser dann auch noch auf 4 Monate reduziert wird, dann kann man sich nur an den Kopf greifen. Wie soll ich meinen Kindern Respekt vor den ritterlichen Ordnungshütern beibringen, wenn diese sich doch so effizient als Rücksichtslose, feige und wiederliche Kriminelle präsentieren und dafür von den Vorgesetzten und der Justiz auch noch Rückendeckung erhalten die schon an Lob grenzt?
Es ist unrichtig zu schreiben, die Grünen hätten nie gegen eine Subventionierung des Vereins gestimmt.
Als Smoliner und Alkier fuer das Liberale Forum seinerzeit redeten, haben auch die Grünen - damals MIT Peter Pilz als Gemeinderataabgeordneten - gegen eine Subvention gestimmt - am 9. September 1999 - bisschen besser recherchieren Herr Simo!
Die Polizeigewerkschaft schweigt zum Thema anstatt
ihre Leute zu verteidigen.
http://warteschlange.twoday.net/stories/4380844/
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