Der Blues der Andalusier

30. Oktober 2007, 12:57
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Puristisch wird es beim in Dornbirn am Samstag startenden tanz ist-Festival für Flamencokunst zugehen

Das jedenfalls verspricht die aus Katalonien stammende Tänzerin Belén Cabanes. Denn ihr Konzert am Donnerstag, das sie gemeinsam mit ihrem langjährigen Bühnenpartner Andreas Maria Germek geben wird, soll aus genau drei Komponenten bestehen: Tanz, Gitarre, Kastagnetten. Vom Ursprung des Flamenco erzählt auch der Dokumentarfilm Poligono Sur (2004), mit dem das Festival heute eröffnet wird. Regisseur Dominique Abel drehte dafür in einer mehrheitlich von Gitanos bewohnten und als gefährlich verrufenen Trabantensiedlung von Sevilla. Sie verfügt aber auch über die größte Flamenco-Dichte.

Am Dienstag gibt Andreas Maria Germek ein Sologitarrenkonzert. Der Titel: Música de Fondo - Hintergrundmusik spielt auf Grundmelodien an, ein Reservoir meist verschüttet geglaubter melancholischer oder freudiger Erinnerungen. Das Festival endet am Samstag, dem 27. Oktober, mit einem Auftritt des Flamencotänzers Juan Carlo Lérida. Seine in Berlin 2006 uraufgeführte und gefeierte Produktion El Arte de La Guerra / Die Kunst des Krieges ist dabei erstmals in Österreich zu sehen. (mh, DER STANDARD/Printausgabe, 20.10.2007))

>> Spielboden Dornbirn, (05572) 219 33. 20.-27. 10.
www.tanzist.at
  • Flamencotänzer Juan Carlos Lérida gastiert mit "El Arte de La Guerra" das erste Mal in Österreich.
    foto: ralf bieniek

    Flamencotänzer Juan Carlos Lérida gastiert mit "El Arte de La Guerra" das erste Mal in Österreich.

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