Reifentagung: Öko oder sicher?

Redaktion, 18. Oktober 2007, 19:52

Umweltgedanke und Verkehrssicherheit sollen kein Widerspruch sein

Bereits zum fünften Mal führte der ÖAMTC das Symposium "Reifen und Fahrwerk" im Technischen Museum Wien durch. Diesmal lautete das Motto "Öko oder sicher?" Einig war man sich darüber, dass Sparsamkeit und Umweltfreundlichkeit von weiter zunehmender Bedeutung seien, dafür aber nicht die Sicherheit geopfert werden dürfe.

So tief man zum Thema Reifen auch schürfen kann, man darf dabei aber nicht ganz auf die Fahrbahn vergessen. Der Belag beeinflusse ganz erheblich sowohl die Sicherheit als auch die Geräuschentwicklung und den Komfort des Fahrzeugs. Der so beliebte Drain-Asphalt, oft auch Flüster-Asphalt genannt, habe etwa ganz besondere Tücken, durfte man erfahren.

Kompromisse

Seine tollen wasserableitenden Eigenschaften hat er eigentlich nur im Neuzustand. Aber was schlimmer ist: Im Winter friert das Wasser nicht nur an der Oberfläche, sondern bis in eine Tiefe von zehn Zentimetern, was besondere Schwierigkeiten beim Winterdienst mit sich bringt, vor allem extrem hohe Streusalzmengen erfordert. Deshalb käme es im Sinn von Sicherheit, Komfort und geringer Lärmentwicklung darauf an, den richtigen Kompromiss zwischen Offenporigkeit und Haltbarkeit zu finden.

Ein heikler Punkt war auch die Frage nach den Auswirkungen höherer Nutzlasten auf die Haltbarkeit der Fahrbahn, schließlich fordern mehrere Interessensgruppen eine höhere Zuladung für Lkws.

Achsen des Bösen

Das Problem ist, dass die Beanspruchung der Straße mit der vierten Potenz der Achslast zunimmt. Das heißt, dass für die Alterung der Pkw-Verkehr so gut wie keine Rolle spielt, dass eine Erhöhung der Achslast zwar die Kostenstruktur des Lkw-Verkehrs verbessert, jene des Straßenerhalters mitunter aber grob verschlechtert. Kurzum: Wollte man die Nutzlasten erhöhen, benötigt man auch mehr Achsen, um die Fahrbahnbelastung im Rahmen zu halten. (rs, AUTOMOBIL, 19.10.2007)

Leserfragen an:

Rudolf Skarics

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    Elektrische Spannungen und Ströme, aber auch die Elektromotoren selber bergen hohe Risiken

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    Die Trennung von Rad- und Autoverkehr funktioniert nicht wirklich. Radwege mögen das richtige Symbol sein, aber nicht immer die richtige Lösung

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    Autofahren ist vor allem in Ballungsräumen nicht mehr lustig und um das erste verdiente Geld auszugeben gibt es genügend Alternativen zum Auto

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    Die heurige Automobilausstellung in Frankfurt kehrt auf den ersten Blick wieder ziemlich auf den Boden der Tatsachen zurück

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    Das Auto braucht eine Infrastruktur, nämlich Straßen, und die schenken uns die Autohersteller nicht dazu

  • Autofahren mit Biogas [39]

    Biogas wird im Wesentlichen aus landwirtschaftlichen "Abfällen" hergestellt, tritt also nicht in unmittelbare Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion

  • Pendlerpauschale ade? [379]

    Eine hohe Mobilität von Arbeitskräften ist eine Grundlage unseres Wirtschaftslebens. Die CO2-Diskussion betrifft vor allem auch die Pendler

  • Mit den Waffen der Gegner [99]

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  • Abgas-Erregungsakrobatik [19]

    Bis heute spielen die kompromisslosen Autoverteidiger eine lautstark polternde, aber ziemlich nutzlose Rolle

  • Feinstaubalarm beim Ottomotor [81]

    Die Regelung Euro 5 sieht eine Begrenzung der Partikelmasse vor. Aber nur mit der Partikelmenge lässt sich der Feinstaubanteil erfassen

  • Feindbild Automobil (III) [20]

    Die Existenz zu vieler Autos wird zwar beklagt, als Jobmoter sind Autofabriken aber nach wie vor gerne gesehen

  • Feindbild Automobil (II) [103]

    Fahrrad- und Automobilfahrer waren einst Freunde. Die Freundschaft hatte ein Ende, als das Auto dem Rad davonfuhr

  • Feindbild Automobil (I) [71]

    Das Auto hatte es Anfangs ganz und gar nicht leicht, sich durchzusetzen

  • Porsche-Preis fürs Lichtsparen [21]

    Der Prof.-Ferdinand-Porsche-Preis der TU Wien geht dieses Jahr an Wolfgang Huhn (Audi) und Kamislav Fadel (Automotive Lightning)

  • Gasgeben wörtlich genommen [12]

    Mit steigenden Kraftstoffpreisen werden Alternativen zu Benzin und Diesel zusehends interessanter, insbesondere Erdgas

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    Die Hoffnung der Autobranche lautet, in den derzeit noch weniger entwickelten Ländern im Laufe der Zeit auf über 500 wie bei uns aufschließen wird

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    Das diesjährige Wiener Motorensymposium prophezeite revolutionäre Zeiten im Automobilbau

  • Flexibler Motorenpapst [43]

    Es werden nur jene technischen Lösungen kommen, für deren Erforschung und Umsetzung in die Praxis sehr viel Geld ausgegeben wird

  • Auf ins Energiesparadies [8]

    Wahrscheinlich befinden wir uns jetzt im letzten Drittel des Erdölzeitalters - und auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger

  • Mit dem Rotstift durch die Verbrauchstabelle [60]

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    Mit manuellem Schaltgetriebe, automatischem Doppelkupplungsgetriebe und Wandlerautomatik werden heute in etwa die gleichen Verbrauchswerte erzielt

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