Preisregen der Akademie - Neuer Swarovski-Forschungschef

16. Oktober 2007, 21:51
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Preisregen der Akademie
Auch verhältnismäßig kleine Preise, wie die der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), können Forschern Publizität und Geld bringen. Vergangene Woche erhielt der 1973 in Tirol geborene Physiker Wolfgang Dür vom Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) den mit 3700 Euro dotierten Felix-Kuschenitz-Preis für richtungsweisende Beiträge zur Theorie der Quanteninformationsverarbeitung. Der von Rainer Bauböck initiierte Dissertationspreis für Migrationsforschung, dotiert mit 3700 Euro, ging zu gleichen Teilen an Gertrude Eilmsteiner-Saxinger, geboren 1973, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung der Uni Linz, und an Sandra Vlasta (Jahrgang 1976), Doktorandin am Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Wien.

Mit dem Werner-Welzig-Preis für Personen, die sich um das Ansehen der Akademie in der Öffentlichkeit bemüht haben, schließt sich der Kreis wieder: Ihn erhielt Lottelis Moser (geboren 1961) langjährige Leiterin der ÖAW-Verwaltungsstelle für Stipendien und Preise, seit Oktober Leiterin des Bereichs Forschungsservice und Internationale Beziehungen der Universität Wien. (red)

Link
www.stipendien.at

Neuer Swarovski-Forschungschef
Der 38-jährige Chemiker Arno Rettenbacher, seit 2004 in einem Forschungslabor in den USA tätig, wird ab 1. Februar 2008 Leiter der Stabstelle für Innovation und Technologie beim Tiroler Kristall-Konzern Swarovski. Rettenbacher hat nach seinem Physik- und Chemie-Studium an der Universität Innsbruck ein Postdoc-Jahr im US-Bundesstaat South Carolina absolviert. Der Wissenschafter ist mittlerweile Senior Scientist an den Advanced Materials Research Laboratories in Anderson (South Carolina). Nachdem er zunächst im Bereich Nanotechnologie gearbeitet hat, liegt der Forschungsschwerpunkt nun vorwiegend im Bereich Brennstoffzellen. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 17.10.2007)

  • Migrationsforscher Rainer Bauböck.
    foto: der standard/corn

    Migrationsforscher Rainer Bauböck.

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