"Finanzdienstleister müssen sich im Klaren darüber sein, was sie mit Web 2.0 alles erreichen können. Es wäre ein Kardinalfehler, sich nicht mit dem Thema auseinander zu setzen", meint DBR-Economic-Advisor Stefan Heng gegenüber pressetext. Der Experte weist jedoch darauf hin, dass sich via Web 2.0 nicht generell jede Zielgruppe in Hinblick auf die Produkte gleichermaßen ansprechen lassen. So sei es wichtig, dass interaktive Dienste traditionelle Vertriebskanäle ergänzen und nicht ersetzen. Zudem weist Heng in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Weiterentwicklung der Produktpalette durch die Kunden selbst ermöglicht wird. Vor dem Hintergrund moderner Web-2.0-Kommunikationswelten wie Blogs, Foren und Wikis verändert sich die Informationsbeschaffung der Konsumenten somit nachhaltig.
Wenn Kunden früher verärgert oder unzufrieden mit ihrer Bank oder Versicherung waren, gab es nur wenige Möglichkeiten, die breite Masse am eigenen Unmut teilnehmen zu lassen. Web 2.0 stellt sich für die meisten Finanzdienstleister daher nicht nur als Chance, sondern zeitgleich auch als Herausforderung dar, ist sich der Experte sicher. Laut Heng ist es für Finanzdienstleister ungeachtet der Bemühungen innovativ sein zu wollen jedoch wichtig, nicht unbeabsichtigt angestammte Kundengruppen zu vergraulen. Laut dem US-amerikanischen Meinungsforscher Gartner Research werden rund 75 Prozent der Finanzdienstleister bis 2012 neue Web-Dienste einsetzen und damit ihre Geschäftsaktivitäten ausweiten.
So begnügen sich interaktive Mediennutzer schon längst nicht mehr ausschließlich mit der Rolle passiver Informationskonsumenten. "Aus diesem Grund ist Web 2.0 vor allem für Unternehmen hinsichtlich deren Außenwirkung ein genialer Kanal, um Informationen auszutauschen und den bisher fast ausschließlich schlummernden Gedanken des Wissensmanagements auch tatsächlich wahr werden zu lassen", unterstreicht Heng. Mit dem Einsatz von Web 2.0 liegt ein wesentlicher Vorteil für die Finanzbranche darin, Kunden wie Mitarbeiter noch stärker emotional an das Unternehmen und dessen Produkte heranzuführen und/oder zu binden.
Dennoch sollten (Finanz-)Unternehmen im Kontext ihres Web-2.0-Engagements ihr Image im virtuellen wie auch im "realen" Leben im Auge behalten. Erhebliche Reputationsrisiken sehen die DBR-Experten für Unternehmen immer dann gegeben, wenn sie die Äußerungen im Web 2.0 missachten. Monitoring sowie eine mitarbeiterbezogene Policy seien daher wichtig, da neben Richtlinien für private Mitarbeiteräußerungen auch die Kommunikation im Auftrag des Unternehmens klar zu regeln ist.(pte)
Die vom früheren Eigentümer Bawag hinterlassene Baustelle Cosmos beschäftigt Sanierer seit Jahren. Nun läuft die Zeit davon, denn die Ware wird knapp und das Geld geht aus
Frühwarnsystem hilft im Kampf gegen Manipulation
Chefwechsel eine "absolute Überraschung" - Künftig leitet die Doppelspitze Jim Hagemann Snabe und Bill McDermott den Konzern
Ein Nachfolger wird noch vorgestellt
Vor seinem Wechsel zu Check Point war der Manager bei IBM und Novell tätig
Sämltiche Verfahren wegen Patentverletzungen bei LCD-Schirmen sollen nun eingestellt werden
Rückkehr zu Doppelspitze beim Softwarehersteller - Produktinnovationen soll näher mit Kundenanforderungen zusammengebracht werden
AppFund investiert bis zu 500.000 Dollar Risikokapital pro Anwendung
Wirtschaftskammer und UBIT warnen erneut vor fehlenden Fachkräften in der IKT-Branche
Konzern steigt damit zum weltgrößten Anbieter bei der Dokumentenverwaltung auf
Startschuss für Branchenkonsolidierung könnte eine mögliche Fusion zwischen bwin und der britischen PartyGaming sein
Ohne Treibstoff um die Erde: Mit dieser Pioniertat will Bertrand Piccard zeigen, dass es "unmöglich" nicht gibt
Starke Nachfrage nach Flachbild-Fernsehern und Kostensenkungen lassen mehr Optimismus zu
Der Konflikt zwischen Amazon und Verlagen über die Preisgestaltung von E-Books führte zu einem Rückzieher des Onlinehändlers
Amat, Samsung und Hynix sollen in Fall involviert sein
Konzernumsatz soll bis 2011 über eine Milliarde Euro steigen
Nach der Übernahme von Sun spielt der Konzern nun in einer Liga mit HP, IBM, Dell und Cisco
Angepeilt werde ein Betriebsergebnis zwischen 15 und 25 Millionen Euro
Sollen mit ChromeOS als Betriebssystem laufen - Zudem E-Book-Reader für europäischen Markt geplant
Nachfrage in China steigt
Führen die Charts an - Gratis-Aktionen in der Verlagsbranche aber heftig umstritten
James Gosling trauert um Sun nach dem Ok der EU für die Übernahme durch Oracle
Aufrüstung bei drahtlosem Internet beschert Netzwerkausrüster mehr Umsatz und Gewinn
Java ist Teil der 7,4-Mrd.-Dollar-Übernahme - Wettbewerbshüter hatten Bedenken wegen Datenbank-Lösung MySQL
Erste freie Top-Level-Domains in Österreich wohl erst Ende des nächsten Jahres zu erwarten
Kostensenkungen im TV- und Mikrochip-Geschäft
Computerkonzern zieht mit viel Optimismus ins neue Jahr - Jahresprognose erhöht
Mehr Internet- und Telefonkunden
Games und Filme rivalisieren mit Rekord-Budgets um die Gunst des Publikums
Internetkonzern musste HotJobs mit Verlust verkaufen
Murdochs Medienreich News Corp. verdiente dank Avatar mehr als erwartet
Die großen Drei in der IT-Welt suchen stets BewerberInnen - Doch welche Anforderungen muss man erfüllen?
News Corp. übertrifft Analystenerwartungen
US-Markt kollabiert völlig - Kopien und Downloads setzen den Betreibern massiv zu
Häufigste Bedenken drehen sich um Datenschutz
Einzige Ausnahme: Red Hat - Viele Open-Source-Unternehmen teuer verkauft, aber mit unklarem, realen Wert
Land bürgt für 80 Prozent der Summe - Liquiditätsengpässe beseitigt
Dotation: 100.000 Euro
Ein wesentlicher Grund für den starken Rückgang ist der Wirtschaftseinbruch in den exportorientierten Bundesländern
Im Jahresvergleich zogen Umsätze aber kräftig an und legten um 29 Prozent zu
Gasser: Tablet-PC-Angebot "vielleicht im Herbst Thema"
Gericht in New York: Falsche Angaben über finanzielle Lage
Vorstand will bis zu 6,6 Millionen eigene Aktien zum Marktpreis erwerben
Oracle präsentiert Pläne nach der Übernahme von Sun - MySQL unberührt, Java verstärkt, kaum Fokus auf Open Source
Wirtschaftskammer: Jeder zweite IT- und Telekombetrieb klagt
Umsatz stieg im vierten Quartal um 42 Prozent - Gewinnplus von 70 Prozent - Gutes Weihnachtsgeschäft trägt die Zahlen
Konzern verschärft seinen Sparkurs
Auch Umsatz über Markterwartungen
Verkauf von fast 10 Millionen Mobilcomputern in Deutschland erwartet
Autor Nicholas Carr analysiert Paid-Content-Pläne der New York Times
Yahoo lässt sich Facebook durch die Finger gehen - Microsoft rettet Apple
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.