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"Wer erinnert sich noch an Herbert Grönemeyers 'Kinder an die Macht'? Von wegen 'gebt den Kindern das Kommando, sie berechnen nicht was sie tun' usw.
Ich weiß nicht, ich weiß nicht: meiner Erinnerung nach ist während meiner Kindheit unter Gleichaltrigen mehr berechnet, intrigiert und sich genussvoll in Grausamkeiten geübt worden als in jeder Zeit danach. Natürlich nur im kleinen Rahmen, aber die Wirkung war trotzdem prägend. Bin ich der einzige, für den 'Kinder an die Macht' nicht wie die Verheißung des Paradieses klingt?" (red)
... oder sind wir zu einem Leben mit Vergehen, Kavaliersdelikten und allerhand Anrüchigkeiten verdammt?
... oder sind die kleinen papierenen Hilfestellungen zwangsläufig missverständlich?
Wo die Wiener U5 so lange bleibt, was Hademar Bankhofer mit Petersilie zu tun hat und das Geheimnis der "Lost Numbers" im Teletext - ein "Dumm(?) gefragt"-Rückblick
... der Titel steht bewusst unter Anführungszeichen, denn unser Gewinner der Woche bezieht sich auf eine regelmäßig wiederkehrende Posting-Variante
Charaktersache oder nicht: Wie aussagekräftig respektive unvereinbar sind die Vorlieben in Sachen Haustier wirklich?
Wir bitten um Beiträge zur jüngst geführten Diskussion, ob sich die Menschheit dem intergalaktischen Publikum zu langweilig präsentiert
... zum Beispiel diese hier - zur wenig abwechslungsreichen Etymologie von Fragewörtern
Oder ist die technologische Entwicklung, die wir nicht mehr kontrollieren können, längst am Laufen?
Nicht auf jede Frage kann es eine Antwort geben - dafür jedoch manchmal tausend
... oder ist es doch eher so, dass bis ans Ende aller Zeiten am System herumgedoktert werden muss?
Wenn die Royal Geographical Society das Thema in großem Rahmen debattiert, dann wollen wir hier natürlich nicht hintanstehen
Unter dem Eindruck der vergangenen Wochen fragt unser Gewinner der Woche, wie alternativenlos die gegenwärtige Struktur der Weltwirtschaft ist
In einer fernen Zukunft könnte der/die PolitikerIn obsolet sein - aber wie müsste dann eine solche Gesellschaft funktionieren? Oder könnte sie das überhaupt?
Nachdem in der universalen Phrasothek unter anderem Fußball, Sex und Essen als "schönste Nebensache der Welt" abgelegt sind ...
Geschichte ist vielleicht nur die halbe Miete - unser Gewinner der Woche schlägt eine ergänzende Schwerpunktsetzung vor
Wäre in einer monochromatischen Welt die Evolution vielleicht in komplett anderen Bahnen verlaufen?
Eine Frage, so verblüffend einfach, wie sie nur ein Kind stellen kann - helfen Sie seinem Vater bei der Beantwortung
Wenn die Erdölreserven dereinst zur Neige gehen, wird nicht nur bei Treibstoffen umgedacht werden müssen
Zum Vergleich steht die Effektivität der Systeme Strafe und Belohnung in Hinblick auf die Verbrechensminderung
"Intelligent Design", Christenparteien, Religions-Terror: Dämmert ein neues Zeitalter der globalen Religiosität herauf?
Nach dem Computer ist die Zeit reif für eine neue Stufe auf der technologischen Entwicklungsleiter - Wie könnte diese aussehen?
Auch eine Art Rückblick: Was hätte einen Science Fiction-Leser der 50er Jahre oder der Jahrhundertwende an unserer Gegenwart erschreckt?
Zur Einschränkung: seit 1900 - eine Frage vor des Volksmunds Hintergrundgemurmel "Früher ist alles viel besser gewesen ..."
Wir befinden uns in einer fernen Zukunft ... und versuchen zu ergründen, was für das Heute am prägendsten war
... welche Gesellschaftsform hätte sich daraus entwickeln können? Entwürfe für ein spekulatives 21. Jahrhundert
Teil 1 eines Fragen-Doppels zum Thema Masse und Gewicht - diese Woche: die Makro-Ebene
"Neuen Kontinent entdeckt!", würden wohl heute die Medien verkünden - Wie und wann jedoch erfuhr die breite Bevölkerung damals davon?
Diese Woche wieder Gelegenheit zum wilden Spekulieren: Wie würde unser Zusammenleben aussehen, wenn wir alle Gedanken lesen könnten?
Ist eine Welt, in der die Forschung alles erklären kann, der Schlüssel zur idealen Gesellschaft oder schlicht der blanke Horror?
Welche Innovation oder Gewohnheit unserer Gesellschaft wird den Menschen der Zukunft am lächerlichsten erscheinen?
Entwerfen Sie das Bild von einer Welt, in der alles das Doppelte wiegt: Wie würden wir dort aussehen, welche Probleme hätten wir?
"Oben", "unten" und andere Richtungen, die wir für selbstverständlich halten: In welchem Verhältnis stehen Realität und Darstellung?
... so es sich überhaupt entwickeln hätte können - unser Gewinner der Woche lädt zur Spekulation ein
Schnell, bevor der Jänner aus ist: Unser Gewinner der Woche fordert die globale Inventur
Ein Gedankenspiel mit Klischees und Weltanschauungen als Frage der Woche
... wenn unsere Vorfahren sich rein vegetarisch ernährt hätten? Und wie, wenn wir es ab jetzt täten?
... und was hat die Etablierung einer neuen Massenreligion schon so lange verhindert?
Ein Vierteljahrhundert nach Veröffentlichung der "Gaia"-Hypothese sei sie wieder einmal zur Diskussion gestellt
... und wir reden hier nicht von den Regierungsinstitutionen, sondern vom schmückenden Status an sich
Der thematische Bogen dieser Frage spannt sich vom angeblich versinkenden Tuvalu bis zum sommerlichen Mozart-Streit
... was ist dann ihre Mutter? Oder haben wir einfach nur zuviel "Matrix 2" geguckt?
Lässt sich noch einmal das öffentliche Interesse für Raumfahrt so mobilisieren wie seinerzeit beim Mondflug?
... und müsste man nicht dafür Geld bekommen, während man andererseits für seinen Job zu bezahlen hätte?
... unter der Prämisse allerdings, dass die Menschheit fortbesteht ...
... obwohl wir in ihr leben müssen? Warum schicken wir unsere Kinder in ein Biotop, das wir zerstören?
Kaiser Valentinian III: War Kaiser von Westrom, auch minderjährig. Stand unter Vormundschaft von seiner Mutter und dem Heermeister Flavius Aethius. Stand ebenfalls, auch unter dem Einfluss von Beratern als er Erwachsen wurde. Er selbst tat kaum etwas. Außer das er mit der Ermordung von Flavius Aethius gigantischen Schaden anrichtet.
Andere Beispiel: Romulus Augustus (Augustulus) war der letzte Kaiser Westroms, Vormund war Orestes, Odowakar setzte ihn ab und beendete das Weströmische Reich.
Kinderkaiser schadeten dem Reich eigentlich nur. Es kann nicht gut gehen wenn man den Kindern die Macht überlässt oder das Komando lässt. Außerdem werden sie von den Erwachsenen nicht als "Führung" anerkannt werden. Also keine gute Idee.
Kinder an die Macht. Das wär das Paradies. Stimmt sicher nicht. Es hat ja zum Beispiel schon Kinder als Herrscher gegeben. Natürlich kann ein Kind nicht die Regierung leiten, deshalb gab es meist Leute die sie dabei "unterstützt" haben. Hier einige Beispiel von "Kinderkaisern".
Kaiser Honorius: Minderjährig als er Kaiser Theodosius nachfolgte. Wurde dank seinem Vormund und Heermeister Stilicho ganz gut mit den Germanen fertig. Auch wenn das Römische Reich damals schon große Probleme hatte. Geriet jedoch unter den Einfluss von anderen Beratern und lies Stilicho ermorden, Honorius war da schon erwachsen, jedoch nicht stark genug um selbstständig zu regieren. Nach Stilichos Ermordung eroberten die Westgoten Rom ............................
dass, je größer eine gemeinschaft, desto primitiver wird ihr verhalten gegenüber der umwelt:
während das verhalten einer einzelperson ohne komplexität nicht beschrieben werden kann, ähnelt das eines staates schon eher dem hund, der am gartenzaun kläfft um das fremde zu vertreiben, und die menschheit als ganzes nur noch einer amöbe, die einfach vor sich hin wabert und alles aufschluppt, was ihr unterkommt..
also, welchen rang nimmt da das kind ein?
Als Einzelperson kann man sich auch nicht hinter der Masse verstecken. Ist doch bezeichnend - und jeder hat es sich wahrscheinlich schon gedacht - dass bei Versuchen rauskommt, dass je weniger Leute in einem U-Bahn Wagon sind, desto mehr Menschen einem (versuchsmaessig) Kollabierenden helfen.
wenns um die interessen der kinder geht, sie mit mehr entscheidungsrecht auszustatten.
wir erleben ein übergangszeit von jener, da man seine kinder geliebt, wenn man sie geformt und geschlagen hat, zu einer, in der man sie mit eigener infatiler vorstellung von idylle überchüttet und ihr eigenleben völlig ignoriert.
leonardo da vinci war schon mit 14 hofmaler und goethe veröffentlichte den jungen werther mit 18 - heute ist man noch mit 50 ein junger künstler :)
man möchte ja nicht böse dinge, wie kinderarbeit aus der vergangheit holen. man verschüttet aber das kind mit dem bade, wenn man es der eigenleistung und dem -sinn beraubt und biedermannverdodelt auf eine infantil idyllische ebene skolastischer "berwertbarkeit" verbannt.
mfg
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