Michael Aufhauser, Tierretter

Redaktion
18. Oktober 2007, 19:48
  • "Sonst sitze ich ja immer mit der Ölwanne auf." Michael Aufhauser mit Schauspielerin Elke Winkens.
    foto: apa/neumayr

    "Sonst sitze ich ja immer mit der Ölwanne auf." Michael Aufhauser mit Schauspielerin Elke Winkens.

Hoch hinaus am Gnadenhof

Michael Aufhauser, Besitzer von Gut Aiderbichl in Salzburg, hat viele Freunde, nicht nur im Tierreich. Viele Promis unterstützen den prominenten Tierretter. Auf dem "Gnadenhof" leben Tiere, die von den Besitzern längst aufgegeben wurden.

Der Gutsbesitzer fährt

Range Rover.

"Aus gutem Grund: Meine sechs Hunde brauchen Platz. Wir sieben sitzen im Range Rover hoch, bequem und sicher. Sollte uns jemand rempeln, passiert nicht so viel."

Die Wege nach Aiderbichl sind steinig: "Ich kurve über Feldwege und schlechte Straßen, außerdem bin ich oft im neuen Gut Aiderbichl in Kärnten, das liegt ja mitten im Wald."

In Micheldorf entsteht ein "Asyl für von Menschenhand großgezogene Waldtiere, die ja sonst dem Tode geweiht wären". Dass da ein Geländewagen von Vorteil ist, steht außer Zweifel: "Sonst sitze ich ja immer mit der Ölwanne auf, das möchte ich dem österreichischen Wald nicht antun." (juk, AUTOMOBIL, 12.10.2007)

Share if you care
5 Postings
Eine weit verbreitete Einstellung

Range Rover.

"Aus gutem Grund: Meine sechs Hunde brauchen Platz. Wir sieben sitzen im Range Rover hoch, bequem und sicher. Sollte uns jemand rempeln, passiert nicht so viel."

Und umgekehrt? Ist ihm wahrscheinlich egal. Es geht ja nur um seine ausgewälthen Tiere.

Jeden Herbst werden in Deutschland und Österreich mehr als 3.000 Haflinger- und Norikerfohlen versteigert, erstmals von der Mutter weggerissen, in Viehtransporter gestoßen, hunderte Kilometer herumgekarrt und danach in einem Schlachthof,

z.B. in Italien, umgebracht.

Die Fohlen werden oft wie leblose Ware behandelt und versteigert. Mit Gewalt erstmals von der Mutter getrennt, mit Elektroschockgeräten und Schlägen auf Transporter geprügelt - oft gemeinsam mit großen Pferden in einen engen Transporter gepfercht, und dann hunderte Kilometer Richtung Süden. Oft sieht man auch schon bei der Versteigerung verletzte Pferdebabys - die gehen am Schluß noch als "Sonderangebote" weg.

Über 90% der über den Sommer gezüchteten Fohlen finden keinen Ansatz inder Weiterzucht bzw. als Sportwallache und gehen daher zum Schlachter, wenn sie nicht das Glück haben, von Tierfreunden freigekauft zu werden.

Tierquälerische Behandlung ist natürlich nicht in Ordnung.

Wenn dem so ist bitte Anzeige erstatten. Gegen die Verwertung von Tieren - auch von Pferden - als Nahrungsmittel ist nichts einzuwenden. Wer will, soll seine Privatethik ausleben und keine Pferde essen oder ganz auf Fleisch verzichten, aber andere damit unbehelligt lassen.

"Privatethik" ist ein Widerspruch in sich...wenn etwas als ethisch oder unethisch erkannt wird bezieht sich dieses Urteil auf alle potentiellen Handelnden, die sich jemals diese Frage stellen. Allgemeingültigkeit gehört zum Grundwesen von Ethik.

na und?

bei schweinen und rindern gehen 100% diesen weg.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.