"Das Leben ist ein Heidenspaß ..."

16. Oktober 2007, 14:42
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Nach nur zwei Jahren und einem heute als heilig verehrten Album, der hochehrwürdigen, den Punk vorwegnehmenden Songsammlung Black Monk Time, warf die Band in ihrer ersten Existenz 1967 das Handtuch

Die in Deutschland unter der Regie zweier findiger, letztlich aber glückloser Manager von ehemaligen US-Soldaten als weltweit erste Konzeptband gegründeten The Monks waren in ihrem radikalen Auftreten und mit ihrer tatsächlich primitiven, grobschlächtigen und also wunderbaren Beatmusik für das damals ausschließlich von jungen Menschen konsumierte Genre der Dschungelbeats aus urbanen Räumen definitiv zu verstörend: "I hate you - but call me!"

Angespornt von so viel kommerziellem Misserfolg zerstreute man sich in alle Winde und ging bürgerlichen Berufen nach. Erst im Rentenalter ist den Monks sozusagen posthum zu Lebzeiten eine späte Würdigung widerfahren. Man gibt in Originalbesetzung exklusive Konzerte. So auch jetzt zum Abschluss des Festivals Kontraste in Krems: "... für Christen ist das nichts." (schach, DER STANDARD/Printausgabe, 10.10.2007)

>> 13. 10., Minoritenkirche, 3500 Krems/Stein. 19.00
  • "I hate you - but call me!" Die jetzt wiedervereinigte legendäre Proto-Punk-Band The Monks aus den 60er-Jahren hackt am Samstag in der Minoritenkirche Krems Holz.
    foto: kontraste

    "I hate you - but call me!" Die jetzt wiedervereinigte legendäre Proto-Punk-Band The Monks aus den 60er-Jahren hackt am Samstag in der Minoritenkirche Krems Holz.

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