"Freund der USA, aber kein Vasall"

Redaktion, 20. Oktober 2007 17:14

Sarkozy spricht sich bei Staatsbesuch in Russland für multipolare Weltordnung aus - Annäherung in der Iran-Politik

Moskau - Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat sich bei seinem Besuch in Russland für eine multipolare Weltordnung ausgesprochen. Die heutige Welt lasse sich nicht nur von einem Land führen, sagte Sarkozy am Mittwoch vor Studenten der Technischen Bauman-Hochschule in Moskau. "Ich bin ein Freund der USA, aber kein Vasall", zitierte die Agentur Interfax Sarkozy, der im Tagesverlauf mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin im Kreml zusammentreffen wollte.

Am Vorabend hatten sich beide Staatschefs in Putins Residenz bei Moskau zu einem informellen Essen getroffen. Sarkozy sagte danach, er habe das Gefühl, dass sich die Positionen beider Länder zum iranischen Atomprogramm angenähert hätten. Das berichtete die Pariser Zeitung "Figaro". Demnach bezeichnete der französische Präsident Putins Teheran-Reise in der kommenden Woche als "sehr nützlich".

"Zahlreiche Annäherungen"

"Unsere Positionen haben sich sehr aufeinander zu bewegt", sagte er am Dienstagabend nach einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau. Es gebe "zahlreiche Annäherungen", sagte Sarkozy. Nähere Einzelheiten wollte er nicht nennen.

Zugleich gebe es aber auch unterschiedliche Auffassungen zu den Absichten des Iran, sagte Sarkozy. "Wir stimmen darin überein, was sie (der Iran) können. Wir haben Differenzen in der Frage, was sie wollen."

Sanktionen

Vor seinem ersten Staatsbesuch in Russland hatte Sarkozy abermals für schärfere Sanktionen gegen Teheran geworben, "um die iranische Regierung zur Vernunft zu bringen". Moskau lehnt eine härtere Gangart im Atomkonflikt bisher ab und hat sich gegen weitere Sanktionen ausgesprochen. Putin reist in wenigen Tagen nach Teheran. Die Reise werde "sehr nützlich", sagte Sarkozy.

Bei dem dreistündigen Treffen am Dienstagabend auf Putins Datscha in Nowo-Ogariewo nahe der Hauptstadt ging es laut Sarkozy auch um Nordkorea, die Zukunft des Kosovo und Putins eigene politische Zukunft. Sarkozy ist der erste führende Politiker aus dem Westen in Moskau, seitdem Putin seine Kandidatur für die Parlamentswahl im Dezember bekanntgegeben hat. Putin wisse, wen er als Nachfolger im Präsidentenamt wünsche, erklärte Sarkozy. Er wolle den Namen seines Kandidaten aber noch nicht nennen.

Handelsbeziehungen

Er habe Putin auch seine Sorge wegen der Ermordung der regierungskritischen Reporterin Anna Politkowskaja vor einem Jahr, wegen der Lage in Tschetschenien und der Rechte von Homosexuellen in Russland geschildert. Das Gespräch war laut Sarkozy "lang, entspannt, tief, offen und leidenschaftlich".

Putin äußerte nach dem Treffen die Hoffnung auf einen Ausbau der Handelsbeziehungen mit Frankreich. (Reuters/dpa/APA)

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11 Postings
orbit orbitian
 
11.10.2007 23:51
na ja

...wer erst sagen muss, was er nicht ist, der hat eigentlich schon verloren. Beisp.:
bitte denken sie nicht an einem grünen Elefanten! Ich hatte doch NICHT denken gesagt....

reza red
10.10.2007 13:27

freund der usa, auch anal

ichdertobi
10.10.2007 13:48

Frankreich? Mit Sicherheit nicht!

der mit der Frauen der Ajatollas Alkohol trinkt.
10.10.2007 15:15

Freund der USA, aber kein Vasall
Das sagen alle die es in Wirklichkeit sind,
Drogensüchtige sagen auch nein nein nehme keine Drogen aber 5 min später drück er sich den Nadel in den Adern.
Frankreich? Mit Sicherheit nicht
Frankreich nach dem Wahlen mit einen Sarkozy ist viel mehr als ein Vasall der Amerikaner er ist wie anderen EU Staaten in warheit jemand der Nur all zu gern die USA in ein 3 Krieg verwickeln würde,und danach sie einfach alleine Stehen lassen würde wie GB spanien usw.

pepitant
10.10.2007 12:28
Vor der Kaste der Großunternehmer

geht er politisch genauso auf die Knie wie seine amerikanischen, deutschen oder anderen Freunderl auch.
Nicht Bush, Sarkozy oder Merkel regieren, sondern die Großaktionäre der börsenotierten Konzerne.
Wenn man was ändern will, muss man folglich auch bei den Herren Soros, Rockefeller und Konsorten ansetzen. Es hat keinen Sinn, den Boten zu prügeln.

Mostbluzza
10.10.2007 11:23
klein napoleon

glaubt wohl er hat den putin um den finger gewickelt.
der fährt nächste woche in den iran und sagt was sache ist, sicher nicht was der franzmann gern hören würde

lieber (selbst) gutverdienender vasall russlands als amis freund und deren konsumrausch finanzieren.

zimbo
 
10.10.2007 16:22
War beim Angeln in den USA auch so.

xx Hour1
09.10.2007 13:34

wir werden nicht nachgeben
Niemand sollte an der Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit Frankreichs in der Frage Zweifel haben

Sarkozy spricht wie ein Verrückter.

So ein Topfen
 
17.10.2007 13:53
das ist ja noch harmlos

im gegensatz zu ahmadinedjads aussetzern...

zimbo
 
10.10.2007 16:22
Einer von Mehreren.

der mit der Frauen der Ajatollas Alkohol trinkt.
09.10.2007 12:26

"Niemand sollte an der Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit Frankreichs in der Frage Zweifel haben", warnte er.

Selber alles bestizen und damit Drohen aber anderen es Verbieten.
toro sananne,das heisst was geht dich das an.

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