Internet Explorer 7 nun auch frei für illegale Windows-Versionen

29. Jänner 2008, 11:23
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WGA-Gültigkeitsprüfung fällt künftig weg - Kleinere Updates sollen Verbreitung und Zugänglichkeit sichern

Microsoft bietet die siebente Version seines Internet Explorers künftig auch Benutzern nicht-lizenzierter Windows-Versionen an, das erklärte der Konzern aus Redmond nun in eine Blog-Eintrag. Sogenannte Windows Genuine Advantage (WGA) Prüfungen gehören damit - zumindest für den Browser-Download - der Vergangenheit an, was die Verbreitung deutlich erleichtern dürfte.

Beweggründe

Die genauen Beweggründe des erfolgreichen Software-Unternehmens, die im Microsoft-Blog auch genannt werden, sind etwas undurchsichtig. Man wolle, so der Verfasser, mehr Nutzern die Möglichkeit geben den aktuellen Browser zu benutzen. Eine Begründung für diesen Schritt könnte die schleppend vorangehende Verbreitung der Version Nummer Sieben sein. Zwar wird diese bereits automatisch via Windows Update auf heimische Computer geladen, die Resonanz der User scheint allerdings weniger zufriedenstellend. Daher würden nach wie vor eine Menge Anwender zur Vorversion greifen.

Zugänglichkeit

Um Endanwendern den Umgang mit dem neuen Internet Explorer 7 etwas zu erleichtern zeigt dieser nun unter Windows XP standardmäßig die Menüleiste an. Auch wurden - auf Wunsch deder Kunden - MSI-Installer und Online-Tour überarbeitet.

Ohne WGA-Prüfung steht der Internet Explorer 7 nun für Windows XP SP2, Windows XP Professional x64 Edition<,>Windows Server 2003, Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 IA64 zum Herunterladen bereit. (red)

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