#98: Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte begangen / Knittelfeld

    3. Oktober 2007, 20:22
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    „Ein irritierender und faszinierender Assoziationsraum von Verschwörung, Tod und Verbrechen“, so die Jury zur Verleihung des Deutschen Kurzfilmpreis zum Film

    In Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte begangen? folgt Friedl den verbrecherischen Verstrickungen und Gebrechen deutscher Wirtschaftsdynastien im 20. Jahrhundert.

     

    Mitglieder einer Familie Pritz, von der im Lauf des Films eine komplizierte Genealogie entworfen wird, verüben Verbrechen verschiedenster Art und Ausmaße. Männer werden erschlagen, weil sie Spielschulden nicht begleichen; Kinder werden misshandelt und ausgesetzt; Werkzeug wird gestohlen und vergraben; Ehemänner werden in Serie unter die Erde gebracht. Die tatsächlichen Tatbestände und die öffentliche Meinung darüber beginnen sich zu überlagern, faktische Wahrheit und deren Gehalt fallen auseinander, und so verhält es sich mit diesem Film, der nicht die Geschichte der Stadt Knittelfeld schreibt, sondern die Geschichte einer Stadt wie Knittelfeld: Das Historische findet auf den Seiten des Chronik-Ressorts statt. (Bert Rebhandl)

    Hat Wolf von Amerongen Konkursdelikte begangen? Ö/D 2004 Regie/Drehbuch/Kamera/Schnitt/Produktion: Gerhard Friedl Produzenten: Laura Einmahl, Natalie Lambsdorff. Ivette Löcker, Evi Stangassinger Co-Produzent: Werner Dütsch/WDR Sprecher: Matthias Hirth

    Knittelfeld – Stadt ohne Geschichte Ö 1997 Regie: Gerhard Friedl Produzenten: HFF München Co-Produzent: Werner Dütsch/WDR Schnitt: Gerhard Friedl Sprecher: Matthias Hirth


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      foto: hoanzl
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