Ohne aufdringliches Blitzlichtgewitter, aber auch ohne jede Perspektive ist die ausgewiesene Familie Zogaj in den Kosovo zurückgeflogen
Vater hat bei Obsorgerecht grundsätzlich zugestimmt
Dass die Zogajs in den Kosovo zurückmussten, sei bilateral zu respektieren, sagt der kosovarische Innenminister Bajram Rexhepi
"Fall Gjoni" im Burgenland erinnert an "Fall Zogaj"
Die letzten Vorbereitungen für die unfreiwillige Rückkehr der Familie Zogaj in den Kosovo laufen - In Prishtina warten auf die Ausgewiesenen viele Pressevertreter und mühevolle Behördenwege
Die Wiedereinreise Familie Zogajs nach Österreich könnte sich schwierig gestalten - Erste Hürde: das Sorgerecht für die minderjährigen Kinder
Rückkehr ungewiss, vor Schülervisumerteilung muss im Kosovo Sorgerechtsfrage geklärt werden
Flug ohne Probleme verlaufen - Volkshilfe: "Bedauern, dass eine menschliche Lösung nicht möglich war und eine integrierte Familie unser Land verlassen musste"
Nationalratspräsidentin: An der Familie wurde ein Exempel statuiert - Fordert daher Entgegenkommen bei legaler Rückkehr
Optimismus für Schülervisa der Kinder und Wiedereinstellung von Nurie Zogaj in Österreich - Grüne Korun für Bleiberecht
Darabos: Prüfung im Einzelfall - Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen muss geregelt werden
derStandard.at war am Ballhausplatz und berichtete über die Demo mit dem Motto "Genug ist genug" für eine menschenwürdige Asylpolitik
"Aufstand der Anständigen" - Viele wollen sich nicht damit abfinden, dass die Familie Zogaj nach acht Jahren in Österreich in den Kosovo geschickt wird
Demonstration am 1. Juli unter dem Motto "Genug ist genug" am Heldenplatz – Facebookgruppen und Grüne machen mobil
Donnerstagabend wurde am Ballhausplatz unter dem Motto "Genug ist genug" für ein würdiges Menschenrecht und gegen die Ausweisung der Familie Zogaj demonstriert
Ziel der Organisatoren: "Signal, das nicht zu überhören ist" - Fünfstellige Teilnehmerzahl erhofft
Innenministerin ist heute zwei Jahre im Amt - Aufruf zu Kundgebung gegen Fekters Fremdenpolitik
"Unverzügliche Ausreise" heißt nicht sofort - Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck: Familie hat noch Zeit, ihre Angelegenheiten zu regeln
Petition für Verbleib Arigonas - Bundespräsident weiter für humanitäre Lösung
Christian Schörkhuber hilft der kosovarischen Familie weiterhin
Nachträgliche Zweifel an Wahlempfehlung - Glawischnig erwartet sich Fischer-Appel an Fekter
Strache: "Theater" müsse aufhören - Grüne Korun verlangt Klärung der Bedingungen für Wiedereinreise
Für Abschiebung zuständiger Bezirkshauptmann möchte Schulschluss abwarten
"Fallstricke" im Gesetz verhindern humanitären Aufenthalt, kritisiert SOS Mitmensch - Verfassungsrechtler: Negativer Bescheid "wahrscheinlich rechtlich in Ordnung"
Unterschriften sollen Bundespräsident und Kanzler übergeben werden - "Politisches Asyl für Christlichsoziale"
Fordert, dass künftige Asylverfahren "schneller, nämlich innerhalb von zwei Jahren, entschieden werden
Fekters Vorschlag sei "zynisch" - Arigona könne höchstens für ein Jahr hier bleiben, ihre Mutter überhaupt nicht
Was die heimischen Tageszeitungen über die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs und die Rückkehr Arigona Zogajs in den Kosovo schreiben
Laut dem Geistlichen bleibt aber noch Zeit, um den Schulschluss Arigonas abzuwarten
Rückkehrern in den Kosovo schlagen oft Neid und Ressentiments entgegen, und das Geld reicht meist nicht aus
Arigona Zogaj, ihrer Mutter und ihren Geschwistern wird für das Verlassen Österreichs keine Frist eingeräumt - Vielmehr soll sie laut einem am Dienstag zugestellten Schreiben "unverzüglich“ ausreisen
Der VfGH wollte einen Präzedenzfall vermeiden, glaubt Gregor Heißl
Demonstration "für eine menschenwürdige Asylpolitik" am 1. Juli am Heldenplatz
Steierischer SP-Chef Voves kritisiert Urteil - Faymann "bedauert", aber akzeptiert Urteil
Beim Asylgerichtshof ist die Familie aus dem Kosovo im Asylverfahren zweiter Instanz abgeblitzt - und rechtlich jederzeit abschiebbar
Aufzeichnungen vom Beginn einer Integrationsgeschichte, die nicht so recht ins Bild von der gnadenlosen Abschiebe- und Ausgrenzungsrepublik, das die Empörung über den "Zogaj-Skandal" einmal mehr nahelegt, passen will
Verfassungsgericht hält Ausweisung für rechtskonform - SPÖ und Grüne hoffen auf menschliche Lösung
Innenministerin: Der Asylgerichtshof sei nun am Zug
Befund für Bundesasylamt: "Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" Suizidalität der Mutter bei Abschiebung
2008 habe es zwei Beinahe-Lösungen im Fall Zogaj gegeben – Platter legte vor Tiroler Landtagswahl Veto ein
Wo ist das Leck? Nach der Schlagzeile der "Kronen Zeitung" zur möglichen Abschiebung der Familie Zogaj ermitteln jetzt die Staatsanwaltschaft Wien und das Büro für Interne Anglegenheiten
Begründung für die drohende Abschiebung: Es gebe keine Asylgründe - Mutter derzeit "kaum ansprechbar"
Die Rücksichtnahme der Politik gegenüber sei in der Kirche zu ausgeprägt, klare Worte Mangelware - Der Geistliche im STANDARD-Gespräch
In Österreich wird das Recht zugunsten Prominenter und Politiker gebogen
In den vergangenen Jahren hat sich der Flughafen in Wien zu einer EU-weiten Abschiebedrehscheibe entwickelt
Zur Asylpolitik der Bundesregierung im Zusammenhang mit der Causa Zogaj: ein offener Brief an Kanzler Faymann - Von Paul Gulda
Der Fall der kosovarischen Familie sorgte für zahlreiche Schlagzeilen
Warum die Kritik am VfGH-Entscheid ins Leere geht - eine Erwiderung von Peter Warta
Wo Arigona Zogaj lebt, haben vor ihr schon viele Zuflucht gefunden - Fehlende Standfestigkeit vieler Akteure und Zynismus haben ihren "Fall" dorthin gebracht, wo wir nun jede Menschlichkeit vermissen - Von Christian Limbeck-Lilienau
Nicht dass in den USA Zuwanderer und Einheimische keine Schwierigkeiten haben, aber man weiß dort, was menschliches Potenzial heißt und dass es zu den kostbarsten Gütern gehört, über die eine Gesellschaft verfügt
Der Zogajs-Ausweisebescheid dokumentiert eine Politik ungerechtfertigter Härte - Von Irene Brickner
Mit dem Spruch eines Höchstgerichtes im Rücken ist leicht stinken - Der Fall Zogaj zeigt: Heimat bist du großer Heuchler - von Günter Traxler
An den Zogajs wird der heimische Antiausländerdiskurs in all seinen Facetten abgewickelt
Der ist ja ein richtiger Cop mit Herz, vergisst heimlich immer Tränen, wenn er wieder mal ein Kind abschieben muss, das die österreichische Sicherheit gefährdet. Wenn erst 1984 so richtig etabliert ist, mit richtiger Überwachung und so, ist das alles nicht mehr nötig.
Korinek hat ganz recht, wenn er vor dieser Polizistenmetalität warnt. Und beim EuGH wird sich Österreich wieder einmal blamieren, aber das tut es ja dauernd.
Ja. Einfach nur zum K*****. Vor allem, weil er ja gleichzeitig eine Reform ablehnt. Würde er sich für eine Verbesserung einsetzen, wärs ja noch glaubhaft. Aber so? Ja, er tut nur seine Pflicht. Aber die Pflicht ist so gestaltet wie er selbst will. Er hätte jederzeit die Möglichkeit sich für eine Entschärfung einzusetze. Solang er das nicht tut, braucht er nicht mit seiner "Ich bin nur Empfehlsempfänger"-Masche anfangen.
soll daran human sein, wenn eine Familie auseinandergerissen wird, was soll daran human sein, wenn ein 15jähriges Mädchen zur Flucht getrieben wird, was ist daran human, wenn die Mutter mit einem Nervenzusammenbruch im Spital liegt, was ist daran human, wenn jemand jahrelang ohne Chance auf Asyl in Österreich geduldet wird und dann abgeschoben wird!
Platter will menschliche Qualitäten haben, nun ja jeder der die ZIB gesehen hat, hat ja wohl gemerkt dass er nie den Namen des untergetauchten Mädchens (Arigona) verwendet hat - dies zeigt dass er sich distanziert - und somit so rechtfertigt wie die Nazi-Scherges es getan haben - "Ich habe nur Anweisungen, Gesetze befolgt".
Wenn es der Staat nicht schafft, in annehmbarer Zeit ein Verfahren zum Abschluß zu bringen, nicht einmal die vom EGMR aufgestellten Fristen einzuhalten, ist zu fragen, wozu all die angeblichen Reformen der letzten Jahre gut waren. Offensichtlich dienten sie überwiegend dazu, den BZÖ-Zwergen zur Geltung zu verhelfen.
Was Platters Eigenlob angeht, sage ich nur: "Eigenlob stinkt , und zwar kräftig".
Die Reform war für eine Sache gut: Das Gesetz wurde verschärft, und der typische FPÖ/BZÖ-Wähler und Kronenzeitungsleser applaudiert. Einfach nur Stimmenfang.
Klar gibts Probleme auch bei der Zuwanderung. Nur die Problemlösungen die aus der rechten Ecke kommen sind meistens schlimmer als das Problem selbst.
die Überschrift des Artikels hat in mir so ein Bild erzeugt, wie Platter in Trainingskleidung, verschwitzt in einem Fitnessstudio steht, wie weiland einst Ivan Drago in Rocky und statt "Ich muss dich vernichten" "Ich muss das Fremdenrecht vollziehen" vor sich hin mantraisiert.
Übrigens, wer sich freiwillig zum Innenminister küren läßt, muss sagen "Ich will das Fremdenrecht vollziehen", nicht "Ich muß."
>Deshalb sei das Fremdenrecht auch mit den Stimmen der SPÖ beschlossen worden und müsse auch vollzogen werden.
Na da schau her. Erst wird jahrelang versucht in fremdenrechtsfragen rechts auszen möglichst wenig platz zu lassen und bei der viel zu spät auftretenden kritik wird dann auf den mitstimmenden koalitionspartner verwiesen - nach dem motto - nana, net nur wir san schuld - die andern wollten das ja auch so.
Das ganze ist in meinen augen einfach nur erbärmliches gejammer. Politiker sollten gestalten und
wenn das schon zuviel zu sein scheint - dann zumindest bei dem erkennen von unverständlichen praxen (unnötige abschiebungen und härten) reagieren - vorausgesetzt der wille besteht dazu. Daran wirds wohl eher scheitern.
sobald es um gutmenschen-völkerrecht geht muss dieses unbedingt eingehalten werden. geht es um wto-recht, welches auch zum völkerrecht zählt, muss man demonstrieren.
entweder gesetz ist gesetz und hat zu gelten, oder anarchie, aber wundern´s sich nicht wenn ich dann meine eigenen gesetze mit dem baseballschläger durchsetze.......
naja, nachdem manche eben schlechtmenschen-gesetze (sorry, aber wer binäres vokabular verwendet muss sich bewußt sein teil der schlechten menschen zu sein) unmenschlich sind muss es auch gestattet sein nicht jedes gesetz einfach so zu akzeptieren nur weil es gesetz ist.
hier gehts ja nicht um in stein gemeisselte endgültige punkte, sondern gesetze die sich in der praxis als falsch erweisen.
das letzte was wir brauchen ist ein minister, der nur zum bürokraten geboren ist
...ob Armin Wolfs Fragen sehr angfressen, ein die Antwort verweigernder Minister (keine Stellungnahme zu der Frage Wolfs, was denn die beiden kleinen Buben verbrochen hätten), ein um Verständnis heischender Minister (ich bin ja so arm. ich muss das Gesetz vollziehen). Also, kleiner Feiglung aus Tirol, so ein Rücktritt würde doch dieses Dilemma lösen, und große Wertschätzung der Bevölkerung hervor rufen.
Die Schwarzen wollen die Stimmen der Blauen, die Roten trauen sich nicht gegen die Blattlinie der Kronenzeitung zu handeln, davon abgesehen, dass sie dieses unmenschliche Fremdenrecht selbst mitbeschlossen haben, und von BZÖ und FPÖ rede ich erst gar nicht. Die Grünen sind hier wieder einmal auf verlorenem Posten. Dieses Land wird immer unerträglicher. Arno Gruens "Der Verlust des Mitgefühls" müsste manchen Politikern, nicht nur dem überforderten Platter, zwangsweise vorgelesen werden. Und manchen Postern auch. Zwar, ob es etwas nützen würde?
Das Menschen, die vor einem Krieg flüchten, aufgenommen werden und ihnen geholfen wird, ist wohl klar und auch so geschehen.
Diese Flüchtlinge haben aber von Anfang an gewusst, dass sie in Österreich "Gäste" sind, und das derzeitige Vorgehen ist einzig und alleine ein Ausnutzen dieser Gastfreundschaft.
Einmal abgesehen vom Versuch, den österreichischen Staat zu erpressen...
und damit dieses Gebilde halbwegs reibungslos funktioniert wurden Regeln aufgestellt. Dass diese Regeln nicht immer perfekt sind liegt in der Natur des Menschen.
Trotzdem kommen wir nicht drum herum, uns an diese Regeln zu halten... oder wir beschließen ab sofort, dass jeder einfach das macht, wovon er glaubt, dass es für ihn persönlich am Besten ist (darum geht es hier ja im Grunde...), und dann sehen wir, was unterm Strich dabei heraus kommt...
sondern bei der gesetzl. Lage: Ohne Asylantrag keine Chance auf Einwanderung - würde sich Österr. endlich dazu durchringen zuzugeben, daß es ein Einwanderungsland ist und eine geregelte Einwanderung für Drittlandsangehörige ermöglichen, müssten nicht alle, die sowieso kommen wollen, als Asylwerber darstellen.
lg
Dimple
… wenn die FPÖ 25% hat gibt es wieder eine ÖVP-Alleinregierung mit hochdotierten Posten für die rechten Stiefelknechte.
Am besten wäre es, die Recken der FPÖ auszuweisen - falsch Parken und trinken beim Autofahren tun die auch. Nur wer nimmt den Politmüll freiwillig zur Umweltfreundlichen Deponierung.
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