Empörte iPhone-Kundin verlangt eine Million Dollar Schadenersatz

9. Jänner 2008, 11:42
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Sieht durch Preissturz möglichen Profit bei Wiederverkauf geschmälert

Eine empörte iPhone-Kundin in den USA hat den Hersteller Apple auf eine Million Dollar (702.642 Euro) Schadenersatz verklagt. Die New Yorkerin Dongmei Li wirft dem Konzern vor, mit seiner drastischen Preissenkung für das Mobilfunkgerät von 200 Dollar nur zwei Monaten nach der Markteinführung gegen das Gesetz verstoßen zu haben. Frühe Kunden wie sie könnten das Produkt nicht für den gleichen Profit weiterverkaufen wie Käufer, die das Gerät erst nach dem Preisrutsch erworben hätten, heißt es in der am 24. September eingereichten Klage. Apple wollte zu der Klage nicht Stellung nehmen.

599 Euro

Der Konzern hatte den Preis für das 8-Gigabyte-Modell nur einige Wochen nach der Markteinführung Ende Juni drastisch gesenkt - das Topmodell kostet nun 399 Dollar. Erstkunden mussten noch 599 Dollar zahlen. Sie erhielten aber später einen Gutschein über 100 Dollar. Wer das Telefon bis zu 14 Tage vor der Preissenkung kaufte, erhielt die Differenz von 200 Dollar zurückerstattet. Li kaufte ein 4-GB-Modell und erklärte in ihrer Klage, die Käufer dieser Variante würden schlechter behandelt als die der 8-GB-Modelle.

Warten auf das iPhone

In Österreich wird das iPhone über T-Mobile vertrieben werden. Details zum Start wurden aber noch nicht bekanntgegeben.(APA)

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