Corti kostet Wieners Suppe

28. September 2007, 20:30
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Sein Kommentar: "Wirklich gut." - Für eine echte Portion kam er nach der Probe allerdings zu spät

Natürlich hatte sich Severin Corti vorab etwas zurechtgelegt. Schließlich verkostet man als Restaurantkritiker nicht alle Tage Ausspeisungssuppe für Obdachlose. Doch als der STANDARD-Testesser Freitagmittag mit Plastiknapf und Heilsarmee-Löffel dastand, brauchte er gar keine Kalauer: "Wirklich gut. Und sicher besser als das, was man in 90 Prozent aller Betriebsküchen bekommt", lobte Corti - und sah sich umgehend durch die Realität bestätigt: Die Heilsarmee hatte dem STANDARD einen ziemlich großen Topf jener Kichererbsensuppe geschickt, die Sarah Wiener Anfang der Woche für die Hilfsorganisation kreiert hatte. Doch als Corti nach seinem Verkostungsportiönchen eine "echte" Portion wollte, hatten die Kollegen den Topf längst geleert. Und zwar restlos. (Thomas Rottenberg/DER STANDARD – Printausgabe, 29./30.9.2007)
  • Sarah Wiener kreierte, die Heilsarmee kochte und Corti testete: "Schmeckt ja echt gut!"
    foto: cremer

    Sarah Wiener kreierte, die Heilsarmee kochte und Corti testete: "Schmeckt ja echt gut!"

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