Update setzt gehackte iPhones außer Gefecht

9. Jänner 2008, 11:42
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150 Megabyte großes Update - "Irreparable Schäden" des Geräts möglich - Benutzer müssen wieder alte Sim-Karte einlegen

Ein - für Apple - wichtiges Update erfährt das iPhone nun mit der Version 1.1.1. Die rund 150 Megabyte große Aktualisierung soll laut Hersteller nützliche Neuerungen bringen, Benutzer hingegen berichten von Maßnahmen gegen die unerwünschten iPhone-Hacks.

iTunes

Steve Jobs kündigte die Aktualisierung bereits vor einiger Zeit an, versprochen wurde mehr Sicherheit und die Unterstützung von iTunes. Diese beiden Versprechen wurden auch eingehalten und so dürfen Benutzer des iPhones nun via iTunes Wi-Fi Store Musik unterwegs bezahlen und herunterladen.

Kampf gegen Hacks

Für die meisten ist aber wohl die Tatsache wichtiger, dass sogenannte "Hacks" nun vorerst nicht mehr möglich sind beziehungsweise automatisch gelöscht werden. Zuvor warnte der Konzern rund um Steve Jobs noch, dass diese zu diversen Problemen mit dem Endgerät führen könnten, was sich nach dem Update bei einigen Nutzern scheinbar auch bestätigte. Das Online-Magazin Gizmodo etwa berichtet, dass zusätzliche - vom Anwender selbst hinzugefügte - Applikationen mit der Aktualisierung automatisch gelöscht werden, auch Sim-Unlocks würden rückgängig gemacht. Berichten zufolge würden Besitzer aufgefordert die Original-Sim-Karte in das Gerät einzulegen, bei manchen funktionierte das iPhone selbst danach nicht mehr.

Keine Fehlerbehebung

Wie Apple und Endanwender weiter verfahren werden ist unklar, allerdings warnte der Hersteller bereits zu Beginn vor Hacks. Laut Jobs könnten diese das iPhone "irreparabel schädigen". (red)

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