Von Fennesz bis Spears

27. September 2007, 19:21
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Techno-Wunderwuzzi, der nicht nur eingefleischte Genrefans zum Frohlocken bringt: James Holden, am Dienstag zu Gast im Wiener Flex

Eingefleischte Technofans frohlocken bei der Erwähnung seines Namens, und selbst Menschen, die ein weniger starkes Naheverhältnis zum Genre besitzen, denken angesichts dieser Klänge ernsthaft an einen musikalischen Konfessionswechsel. Kommenden Dienstag gastiert im Wiener Flex der britische Wunderwuzzi James Holden.

Dabei machte sich der junge Tausendsassa nicht nur mit seinen eigenen Produktionen, die Minimal-Techno unaufgeregt und sphärisch verhandeln, aber dennoch für ein höchst zwingendes Klangbild sorgen, einen Namen. Als Chef des Labels Border Community verlegt der ehemalige Mathematikstudent ebenso zwingende Künstler wie Nathan Fake oder Jake Fairley alias Fairmount, der am Dienstag im Flex für eine Live-Einlage zuständig ist.

Warum James Holden solch ein Ruf vorauseilt, dürfte sich an diesem Abend durch sein DJ-Set erschließen. Ganz dem Eklektizismus verschrieben, wildert Holden in unzähligen Revieren. Zu Elektro über Techno bis hin zu Acid House oder gemächlicheren elektronischen Spielarten darf getanzt werden. Bezeichnend auch sein letztjähriges Mixalbum "At the Controls":

Darauf findet sich sogar Christian Fennesz wieder. Nicht schlecht für jemanden, der sogar schon Britney Spears remixed hat. (lux / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 28.9.2007)

2. Oktober.: Flex, 1., Donaukanal/Augarten- brücke. 22.30
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    foto: flex
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