#70: Die papierene Brücke

    3. Oktober 2007, 21:17
    posten

    „Dieser Film versucht sozusagen, aus diesem Zwang zur Entindividualisierung wieder Einzelschicksale herauszuholen.“ (Elfriede Jelinek)

    Die papierene Brücke ist der zentrale Teil einer Filmtrilogie, in der sich die Regisseurin mit jüdischer Identität beschäftigt. Es ist Ruth Beckermanns Reise durch ihre eigene Familiengeschichte, mit der sie zugleich die Geschichte der mitteleuropäischen Juden und die Geschichte einer Region erzählt. Die Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte wird abrupt von Momentaufnahmen in den Straßen von Wien unterbrochen, wo der Antisemitismus freimütig auftritt. Aber die Gefühle zu Wien sind ambivalent; das Wiederkommen ist nicht das Ende der Suche.

     

    Ö 1987 Buch & Regie: Ruth Beckermann Produzenten: Ruth Beckermann, filmladen Ton: Josef Aichholzer, Reinhold Kaier, Heinz Ebner Schnitt: Gertraud Luschützky Kamera: Nurith Aviv Musik: Arvo Pärt

    Mit: Rabbi Wassermann, Herbert Gropper, Salo Beckermann, Robert Schindel, Bronja Svierski, Libby Anninger u.v.m.


    Sie werden zum STANDARD-Shop weitergeleitet. Bestellung, Versand und Verrechnung werden von Hoanzl durchgeführt. Beim STANDARD-Shop registrierte STANDARD-Abonnenten zahlen ab der ersten DVD keine Versandkosten.

    • Artikelbild
    Share if you care.