#65: Charms Zwischenfälle

    29. Oktober 2007, 15:09
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    „Seine Stärken entfaltet 'Charms Zwischenfälle' im hartnäckigen Ausspielen seiner eigengesetzlichen Sketches, man fühlt sich gepackt von einer Aura des Surrealen und Absurden und man muss auch ganz viel lachen.“ (Falter)

    Es ist schwer, jemandem etwas über meinen Film zu erzählen, der ihn nicht gesehen hat. Der Film ist ein guter Film. Manche anderen Filme sind nicht so gut. Der Film „Die versteckte Vernunft“, z.B., ist nicht so gut wie mein Film. Und der Film „Angst vor der Lüge“ ist im Vergleich zu meinem Film ein Nichts. Und die Filme „Helle Krüge“, „After Darkness“ und „Ein Stück von mir“ sind im Vergleich zu meinem Film einfach Seifenblasen. Überhaupt sind alle Seifenblasen im Vergleich zu meinem Film, nur im Vergleich zu „Dr. Schiwago“ ist auch mein Film eine Seifenblase. Deshalb schreibe ich statt über meinen Film über „Dr. Schiwago“. Obwohl dieser Film so groß ist, dass auch über ihn nichts Rechtes zu schreiben ist, weshalb ich doch lieber über meinen Film schreibe. Aber nach „Dr. Schiwago“ über meinen Film zu schreiben, ist irgendwie beleidigend. Deshalb einige Worte über keinen von beiden. MICHAEL KREIHSL NACH DANIIL CHARMS

     

    Ö 1996 Regie & Drehbuch: Michael Kreihsl, basierend auf den Arbeiten von Daniil Charms Produzent: Veit Heiduschka Kamera: Oliver Bokelberg Schnitt: Andrea Wagner, Michael Kreihsl Musik: Otmar Klein, G. F. Händel, M. A. Cesti

    Mit: Johannes Silberschneider, Wolfgang Hübsch, Ela Piplits, Ulrich Tukur u.v.m.


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