#61: Das weiße Rauschen

3. Oktober 2007, 20:19
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„Im Wahnsinn verschwindet die Grenze zwischen Innen und Außen. So war das auch bei den Dreharbeiten. Die Grenze zwischen Realität und Film löste sich auf. Wir haben ihn gelebt, das gibt dem Film seine Intensität.“ (Hans Weingartner)

Wie kann man Innenleben sichtbar machen? Wie fühlt es sich an, wenn die Grenzen zwischen innen und außen verschwimmen und Trugbilder reale Dimensionen und Gewicht bekommen? Das Kino hat viele Bilder, Verfahren und Effekte erfunden, um (Alb-)Träume oder Halluzinationen visuell umzusetzen, und sich dabei nicht selten nah am Klischee bewegt. Das weiße Rauschen von Hans Weingartner dagegen erzählt die Geschichte vom langsamen Hinüberdriften in einen anderen Zustand vor allem anhand von Konfrontationen mit der Außenwelt. (Isabella Reicher)

 

Ö 2001 Regie & Produzenten: Hans Weingartner, Annette Pisacane Kamera & Buch: Matthias Schellenberg, Tobias Amann, Hans Weingartner Schnitt: Dirk Oetelshoven, Andreas Wondraschke Musik: Marek Goldowski, Andreas Wodraschke

Mit: Daniel Brühl, Anabelle Lachatte, Patrick Joswig, Michael Schütz u.v.m.


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