Mehr als der Wendekreis der Straßenbahn

19. September 2007, 21:38
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Am Leon-Askin-Platz ist nichts – hier wendet die Bim

Den Platz, betonte Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, habe sich Leon Askin einst gewünscht. Er sei eben nicht eitel gewesen: Am Leon-Askin-Platz ist nichts – hier wendet die Bim.

Doch der Schauspieler, der vor den Nazis fliehen musste, aber die Kraft hatte, zurückzukehren und zu verzeihen ohne zu vergessen, verdient mehr als einen Platz ohne Adressaten: Am Dienstag wurde an Askins Wohnhaus in Hütteldorf eine Tafel enthüllt. Und im Jüdischen Museum seiner gedacht. Leon Askin wäre am Dienstag 100 Jahre alt geworden. (rott/ DER STANDARD Prinmtausgabe 20.9.2007)

  • Am Leon-Askin-Platz ist nichts
    foto: rottenberg

    Am Leon-Askin-Platz ist nichts

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