Ein kurzer Abriss über die wichtigsten Eckdaten und Ereignisse in der Geschichte des Landes - Eine Chronologie
Kenia zählt zu den bedeutendsten Fundstätten für „Vorfahren des modernen Menschen“. Archäologen gehen davon aus, dass Homo habilis und Homo erectus vor 2,6 Millionen Jahren in Kenia lebten.

Fossile Funde im Nationalarchiv in Nairobi
Kuschitischsprachige Völker aus Nordafrika kommen ungefähr 2000 v. Chr. ins Gebiet des heutigen Kenias, im Verlauf des ersten Jahrtausends n. Chr. Nilotisch- und Bantusprachige Völker.
Ab dem 7. Jahrhundert knüpfen arabische und persische Händler Handelskontakte mit der ostafrikanischen Küste, einige von ihnen lassen sich dort nieder. Die arabischen Staaten beziehen vor allem Holz, Elfenbein, Gold und Sklaven aus Ostafrika.
An der Küste entsteht eine Kette von Handelsstädten, die eng mit der arabischen Welt verbunden ist und von dort den Islam übernimmt. Die Städte an der Küste erleben um rund 1300 ihre Blütezeit: Moscheen und prächtige Häuser der örtlichen Eliten werden errichtet. Einige Städte prägen auch ihre eigenen Münzen. Die wichtigsten Zentren sind Malindi und Mombasa. Ausdruck der afrikanisch-arabische Mischkultur ist die gemeinsame Sprache Kiswahili (von arabisch sawahil, "Küsten"), eine Bantusprache mit zahlreichen arabischen Lehnwörtern, die zunächst mit arabischen Buchstaben geschrieben wird.

Moschee in Mombasa
Ab dem 15. Jahrhundert besiedeln Bantuvölker von Nordwesten und von Süden her das Gebiet des heutigen Kenias, darunter die Kikuyu. Sie siedeln sich vor allem in den fruchtbaren Gebieten im zentralen Hochland an.
>>>>>>Weiter klicken zu: Die Ankunft der Europäer<<<<<<