Freiheit und die Andersdenkenen

11. Oktober 2007, 19:00
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Frigga Haugg spricht in Wien über Rosa Luxemburg und die Kunst der Politik, wie auch ihr neues Werk lautet

Die meisten Menschen kennen den Namen Rosa Luxemburg. Wissen vielleicht auch noch, dass sie ermordet wurde, im Landwehrkanal ertränkt. Einige erinnern ihr berühmtes Wort von der Freiheit, die stets die Freiheit der Andersdenkenden sei. Schon wenige wissen, dass sie in der Geschichte der Arbeiterbewegung eigentlich nie wirklich zum Zuge kam und vor allem, dass in ihren politischen Vorschlägen, ihren zahlreichen Texten Unabgegoltenes steckt für gegenwärtige Politik.

Und so geht es Frigga Haug in ihrem neuen Buch "Rosa Luxemburg und die Kunst der Politik" auch nicht um Historisches und Biographisches. Ihre Perspektive ist vielmehr, wie sich unsere Gegenwart im Spiegel von Rosa Luxemburg vermessen lässt und worin unter dem Vergangenen und Unwiederholbaren die Aktualität der Luxemburgschen Ideen liegt: im Konzept von der revolutionären Realpolitik, im Verhältnis von Partei und Volk und nicht zuletzt in der Aufgabe von politischer Bildung.

Termin
12. Oktober, 19.00 Uhr
Literaturhaus
Seidengasse 13, 1070 Wien

Literatur-Tipp
Haug, Frigga:
Rosa Luxemburg und die Kunst der Politik
Hamburg (Argument) 2007
ISBN 978-3-88619-350-9
16,50 Euro
  • Soziologin Frigga Haug
    foto: der standard
    Soziologin Frigga Haug
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