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von Redaktion  |  18. September 2007, 11:26

Von Ausgaben über Drop-Out-Raten bis zu Lehrergehältern

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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22 Postings
Chakote
18.09.2007 18:26
Abschlussquote

Was den österreichischen Absolventenschnitt drückt ist u.a. auch, dass in AT nach wie vor bei einem Großteil der Studien mindestens 8 Semester absolviert werden müssen, bevor man einen akademischen Grad erwirbt. Studierende die (aus welchen Gründen auch immer) ihr Studium abbrechen (müssen) haben u.U. viel Zeit investiert und stehen ohne meßbaren Erfolg da. Da hat der angloamerikanische Ansatz (nach 2 Jahren certificate, nach drei Jahren Bachelor, nach 4 Jahren Master degree) schon etwas für sich. Und dadurch erhöhen sich auch die Absolventenquoten. Also einfach durchgängig übernehmen, dass erhöht die Akademikerquote (und ist ohne große Investitionen in Struktur und Angebot möglich). Wer doch was für unsere effekthaschenden Politiker ;-(

flotter denker
19.09.2007 06:18
Im Wesentlichen geht es sowieso in diese Richtung

Seit Jahren führen wir mehr und mehr FHs ein, die auch akademische Titel vergeben. Und jetzt wird flächendeckend das Bachelor-Studium eingeführt, das nach 3 Jahren einen akademischen Titel vergibt.
Ob sich das wirklich besser bewehrt, werden wir aber frühestens in 10-20 Jahren wissen. Wird aber der Statistik nützen.

Dante Alighieri
19.09.2007 02:58

Das mit certificate stimmt allerdings nicht. Wenn Sie in den USA nach drei Jahren abbrechen haben sie gar nichts, denn den Bachelor gibts erst nach vier Jahren (und gute Unis vergeben keine associate degrees). Dasselbe in England: wer an einer halbwegs brauchbaren Uni nach zwei Jahren abbricht bekommt gar nichts, da es den Bachelor erst nach drei Jahren gibt. Insofern würde der Bachelor im Endeffekt nur denen helfen die Probleme mit der Diplomarbeit haben.

schwarzbrot 
18.09.2007 20:08
Ein

weiterer Punkt:
In Österreich bekommt ein HTK/HAK Absolvent nach Studienabbruch einen Job.

Jake Gittes
18.09.2007 17:45

Ich würde sagen, ein gutes, österreichisches System (siehe Eurofighter): Die meisten Kosten, bestenfalls durchschnittliche Qualität.

Simplicius Simplicissimus
18.09.2007 15:51
Einfach umtaufen lassen, ...

... z.B. in Drusius Ingomar, abgekürzt unterschreiben,
und schon ist man Dr.Ing. ...

schwarzbrot 
18.09.2007 20:09
oder

einfach nur den Vornamen in
Magnus.

Chick3
18.09.2007 16:54

und da "Dr. Ing" ja ein häufiger Titel ist, wirds fast keiner bemerken
;-)

Dante Alighieri
19.09.2007 02:59

In Deutschland ist Dr. Ing. sehr häufig.

Simplicius Simplicissimus
18.09.2007 18:40
Leider fällt mir ...

... kein Vorname ein, der mit "Dipl" beginnt.

Cuchullain
19.09.2007 07:34
Diplodocus ???

Na ja, eher ein Artname

Der Wicht
18.09.2007 13:00
Akademikerkinder

Der Anteil von Akademikerkindern an den Hochschulstudenten ist in Österreich 2,5 Mal so hoch, wie es ihrem Bevölkerungsanteil entspricht.

Und so lange nicht die besten, sondern die, die die Möglichkeit haben, weiterstudieren, wird sich an der Bildung im Lande nichts ändern.

Gut, dass die Studenten meistens danach nicht viel können müssen. Der Job bei Mama oder Papa is ja schon reserviert.

Jake Gittes
18.09.2007 17:38

Teilweise wahr, teilweise ist aber auch richtig, dass "Dummheit" erlernbar ist, soll heißen, dass Akademikerkinder wahrscheinlich auch häufig mehr drauf haben, nicht aufgrund angeborener Intelligenz, sondern, weil sie mehr gefördert wurden.

kiki smith
18.09.2007 17:17

So ist es. Beispiel: Eine ehemalige Studienkollegin, Akademikerkind, die noch immer studiert (im 14. Semester und wird auch noch 2 Jahre brauchen), muss auch keinen Studentenjob machen, Matura mit Ach und Krach geschafft (mit viel Nachhilfe), ein Studium war aber vorgezeichnet, wollte Papa ja so. Meine Eltern, keine Akademiker, hätten bei dieser "Leistung" gesagt, es reicht gerade für eine Lehre - und mit Recht.

RS69
19.09.2007 11:48

Das "mit Recht" ist so eine Frage.

Ich kenn genauso einige Leute, die mit > 14 Semstern Diplomstudium anschliessend extrem gute Jobs haben, die ihnen ohne Studium nicht so zugänglich gewesen wären.

Umgekehrt kenn ich sehr viele Schnellstudierer, die marginale oder deutlich schlechter bezahlte Jobs haben.

Für mich ein Indikator, dass die Geschwindigkeit des studiums (und auch die Noten) keinen signifikanten Einfluss auf den anschliessenden Berufserfolg haben. (Möglicherweise auf die ersten paar Jahre, langfristig definitiv nicht.)

martial
18.09.2007 17:12
Blödsinn

Das heißt nicht das zuviele Akademikerkinder studieren und der Zugang für diese zu einfach ist, sondern das es für alle anderen zu schwer ist. Ist klar das ich eher zu studieren anfange wenn ich nicht nebenbei halbtags arbeiten muss sondern von meinen Eltern unterstützt werde, aber man kann Eltern ja kaum vorhalten das sie ihren Kindern eine Ausbildung finanzieren.

Liam N.
18.09.2007 14:13
die Doktoren richten sich's halt

wie auch gestern im Kurier zu lesen war... Stockerauer Ärzte mit Behindertenpass in ihrem Porsche 911 unterwegs... und weil's so schön ist, auch einen Behindertenpass für die Gattin im Porsche Cheyenne

nur am Golfplatz sieht man nichts von ihrer Scheinbehinderung... sieht ja auch blöd aus, wenn man protzen möchte

Mahlstrom ins Nichts
18.09.2007 17:35

blablabla... typisch die Fallbeispiele an denen dann wieder jeder gemessen wird.
Und mein Installateur hat für 17 min Arbeit auch 109€ verlangt (davon 12€ Materialkosten), am Freitag zu Werkzeit und 300m Distanz zu meiner Wohnung wohlgemerkt.


Ausbeuter gibts überall....

der saft
18.09.2007 11:47
ÖVP ist gegen intelligenz-bestien

dumme bevölkerung ist leichter zu lenken, leichter zu manipulieren - eben das handling ist leichter
dadurch kann die herrenmannschaft leichter das große geld abschöpfen.

Liam N.
18.09.2007 14:15
das ist nicht ein Sympthom der VP

sondern ein generelles Politiker (bzw. Machthaber) Ziel...
ganz egal ob schwarz, rot oder sonst was...

Bildungsniveau müssen sich die Bevölkerungsschichten selber erstreiten...

abgesehen davon sind alles nur Menschen und sehen größtenteils dann doch gern auf andere runter...

...nicht generell, aber die Mehrheit

Anaxagoras
18.09.2007 11:37
Nachdem jeglicher Vergleich zu anderen Ländern fehlt,...

...schwant mir Fürchterliches.

Radio Eriwan
18.09.2007 11:57
Offenbar stehen Gehaltsverhandlungen bevor.

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