Energie- und Kostensenkung hat Programm

17. September 2007, 08:02
12 Postings

Richtige Programmwahl, Temperatur und Waschdauer können Geschirrspül- Energiekosten um bis zu 25 Prozent senken

Wer einmal einen Geschirrspüler besessen hat, kennt den Unterschied: Das Gerät erspart Stunden des lästigen händischen Abwaschens. Neben Zeit und Arbeit werden aber auch Energiekosten reduziert: Bis zu 90 Euro werden durch den Einsatz energiesparender Geschirrspüler eingespart und die Umwelt geschont.

****

Moderne Geräte verbrauchen nur noch rund eine Kilowattstunde Strom und dreizehn bis sechzehn Liter Wasser pro Spülgang im normalen Programm mit 65 Grad. Vor fünfzehn Jahren waren noch um 35 Prozent mehr Strom und um 38 Prozent mehr Wasser notwendig. Im Vergleich zur Handwäsche verbraucht der Geschirrspüler um 65 Prozent weniger Strom und um 78 Prozent weniger Wasser.

Heißes Abspülen ist unnötig

Der Verbrauch von Strom und Wasser muss beim Verkauf auf einer EU-weit genormten Energieeffizienzetikette angegeben werden. Maschinen mit A Label sind zu bevorzugen. Abgesehen von den neuen, sparsamen Geräten helfen schon kleine Tricks beim Energiekostensparen im Haushalt. Es ist zum Beispiel unnötig schmutziges Geschirr vor dem Einschlichten in den Geschirrspüler heiß abzuspülen. Einerseits kostet das Energie, andererseits löst sich Eiweiß nur in kaltem Wasser.

Voll beladener Geschirrspüler sparsamer als Handwäsche

Der geringe Arbeitsaufwand das Geschirr effizient einzuräumen zahlt sich aus. Voll beladene Maschinen sind sparsamer als Handwäsche, denn sie brauchen weniger Wasser und Energie. Das Einsparungspotenzial liegt auf der Hand: Ein durchschnittlicher Haushalt wendet ein Viertel seines gesamten Wasserverbrauchs in der Küche auf. Das händische Reinigen der Menge des Geschirrs eines vollen Spülers verursacht einen um 50 Prozent höheren Energieverbrauch.

Neue Geräte passen Wasserverbrauch an

Neue Geräten verfügen über eine Mengenautomatik, die anhand des Wasserstandes ablesen kann, wie viel Geschirr im Spüler ist und gleicht den Wasserverbrauch entsprechend anpasst. Somit bedeutet ein halbvoller Geschirrspüler nicht unbedingt mehr Wasser- und Stromkosten. Wie bei Waschmaschinen ist es trotzdem meist noch günstiger einmal voll, als zweimal halb zu spülen.

Programme richtig auswählen

Die richtige Programmauswahl erspart nocheinmal Energie und Geld. Wie viel Wasser und Strom ein Geschirrspüler braucht, hängt vor allem von der Programmwahl ab. Automatikprogramme können Temperatur und Spüldauer an den Verschmutzungsgrad anpassen.

Darüber hinaus bieten moderne Geschirrspüler Sparprogramme, die bei niedrigeren Temperaturen spülen, und Kurzprogramme mit reduzierter Trockenzeit an. Der Anschluss ans Warmwasser verkürzt die Spülzeit der Maschine und so den Stromverbrauch. Dennoch muss beachtet werden, dass bei gering verschmutztem Geschirr die Auswahl einer niedrigeren Waschtemperatur ausreicht.

  • Voll beladen eingeschaltet ist der Geschirrspüler beim Energie- und Wasserverbrauch sparsamer als die Handwäsche.
    foto: derstandard.at/ped

    Voll beladen eingeschaltet ist der Geschirrspüler beim Energie- und Wasserverbrauch sparsamer als die Handwäsche.

  • Bei gering verschmutztem Geschirr reicht meist ein Sparprogramm, das bei niedrigerer Temperatur spült.
    derstandard.at/ped

    Bei gering verschmutztem Geschirr reicht meist ein Sparprogramm, das bei niedrigerer Temperatur spült.

Share if you care.