Viele Transfette bei Backwaren

13. September 2007, 12:46
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Über 800 Lebensmittel untersucht - in jedem fünften wurden leicht bis stark erhöhte Transfettsäure Werte festgestellt

Jena - Wissenschafter der Universität Jena haben vor zu hohen Mengen an schädlichen Fettsäuren in Keksen, Chips und Blätterteig gewarnt. Bestimmte ungesättigte Fettsäuren stehen in Verdacht, Erkrankungen wie Arteriosklerose und Herzinfarkt zu begünstigen.

Gebäck, Snacks und Blätterteig

"Backmargarinen und daraus hergestellte Lebensmittel wie Gebäck, Snacks und besonders Blätterteig weisen teilweise sehr hohe Gehalte von Transfettsäuren auf", sagte der Ernährungswissenschafter Gerhard Jahreis. Handelsübliche Bechermargarinen seien hingegen arm an Transfettsäuren oder enthalten diese gar nicht.

Margarine-Industrie hat reagiert

"Das ist ein Beleg dafür, dass die Margarine-Industrie reagiert hat", so Jahreis. Studien aus den 1980er Jahren hatten noch hohe Werte gerade bei den üblichen Margarinen ergeben. Die Forscher haben mehr als 800 Lebensmittel untersucht. Dabei stellten sie bei etwa jedem Fünften einen leicht bis stark erhöhten Transfettsäure-Gehalt fest. (red/APA/dpa)

  • Gerhard Jahreis von der Universität Jena
    foto: scheere/fsu-fotozentrum

    Gerhard Jahreis von der Universität Jena

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