Das andere LOKal

Redaktion, 19. September 2007, 17:00
Bild 1
foto: derstandard.at/oliver dass
Bild 1 von 11»

Von außen vollkommen unauffällig, erweist sich das LOKal in seinem Inneren als eines der anderen Art. Inmitten von Schallplatten und Büchern auf der Couch sitzend und Kaffee trinkend, könnte man meinen, man befindet sich in einem dieser seit Jahren in Mode gekommenen Lokale mit dualem Konzept. Was auch zutrifft, wenn auch mit einem ganz anderen Hintergrund.

  • Zweites Wohnzimmer

    Café Museum ist 110 [20]

    TitelbildDas von Adolf Loos gestaltete Alt-Wiener-Kaffeehaus wurde 2003 generalsaniert

  • Altwiener Charme [15]

    TitelbildIm Herzen von Meidling, nahe des Schönbrunner Schlossgartens, zeigt sich das Café Raimann als Juwel, das es zu erhalten gilt

  • Ausgehen mit Hirn [12]

    Titelbild"Lebemann und Hirn": Das ist gutes Essen, moderne Musik und moderne Kunst: Ein Lokalkonzept für Lebefrauen und -männer

  • phil good [38]

    TitelbildMehr als bloß ein Szenelokal - Ein vielseitiges Konzept scheint das Geheimrezept des phil in der Gumpendorfer Straße auszumachen

  • Ideen Raum geben [5]

    TitelbildDas Lokal clubblumen zeichnet sich durch Offenheit aus – von der Programmgestaltung bis hin zur Bezahlung

  • Espresso im Espresso? [68]

    TitelbildWer Lust hat, inmitten von skurrilem 50iger-Jahre-Flair eine Kaffeepause einzulegen, ist im Espresso genau richtig

  • Bleibt alles gut [19]

    TitelbildAbtauchen ins Zeitlose: Das Café Jelinek ist wohl deswegen so reizvoll, weil sich hier seit 1910 nicht viel geändert hat

  • Das andere LOKal [6]

  • Für immer Frame [34]

    TitelbildMit ihrem Lokal im 20. Bezirk haben die FilmausstatterInnen Margit und Stefan Herberth die perfekte Szenerie für nette Abende geschaffen

  • Wo das Glück zuhause ist [10]

    TitelbildBei Christian Wrenkh, Österreichs erstem Hauben-Vegetarier, wird nach den Prinzipien der "Glücksküche" gekocht – Auch mit Gästen

  • Hommos, Couscous oder Foul [40]

    TitelbildIm Café Nil können ägyptische und arabische Spezialitäten bei W-Lan und Brettspielen genossen werden

  • transporter [15]

    TitelbildDie Bar im fünften Wiener Bezirk fällt vor allem durch unkonventionellen Stil, ebensolche Veranstaltungen und ihr Getränke-Angebot auf

  • Ort zum Wohlfühlen

    TitelbildDas Traditionscafé Rüdigerhof in einem Jugendstilhaus nahe des Wiener Naschmarkts besteht bereits seit mehr als hundert Jahren

  • Von Gummibär bis Camembert

    TitelbildIm St. Josef geht's ganz ohne Fleisch: Regionales und Biologisches wird hier sowohl verkauft als auch gegessen

  • Lokalsuche: Von Aromat bis Zypresse

    TitelbildUnser Kooperations- partner Lokaltipp.at mit Lokalführer, Tipps und Bildergalerie

martell
22
20.9.2007, 11:43
Schade!

Da es politisch korrekt ist und damit wohl dumm, werde ich das Lokal nicht frequentieren, obwohl mir das Konzept schon gefiele.Politisch korrekt bedeutet nämlich ESTABLISHMENT und das NAchplappern von Vorgekautem und überdies Meinungsterror.Ich wusste auch bisher gar nicht, dass Lokale "politisch korrekt" sein können.Gibt es auch schon p.c.Toilettenanlagen,Bordelle oder politisch korrekte Hydranten?

jesse jönson
11
20.9.2007, 13:37

Sehe ich nicht so. Politische Korrektheit entstand eigentlich als basisdemokratisches Konzept mit strukturalistischem Hintergrund. Das Problem ist nur, dass es mitlerweile sehr negativ besetzt ist.
Mein Eindruck ist, das politische Korrektheit ohnehin kaum mehr von jemandem gefordert wird, sondern meistens gegen "Gutmenschen" oder "PC" polemisiert wird - meistens unreflektiert, also nachgeplappert.

bereit
00
20.9.2007, 11:28

vielen dank für diesen beitrag

eine oase der mitmenschlichkeit im konsumwahnquartier

sehr schön

wird sofort besucht
(lokalkritik folgt)

Florian Holzer
00
20.9.2007, 09:57

das ist fraglos eine ziemlich gute sache. was es aber unter "trinken" sucht, will mir nicht so recht einleuchten.

machtnixx
00
20.9.2007, 11:12
wie richtig

geschrieben - es sucht. Vielleicht weiß es nicht, wo es hin soll...

NegR h.c.
00
19.9.2007, 22:04

Interessant.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.