Keine Eintagsfliege

17. September 2007, 18:55
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Chuck Palahniuk präsentiert am Dienstag seinen jüngsten Roman "Das Kainsmal" im Wiener Rabenhof

Berühmtheit hat der US-Autor Charles Michael - kurz: Chuck - Palahniuk gleich mit seinem provokanten Erstlingswerk Fight Club (1996) erlangt, das seinem Verfasser auch das Etikett "Kultautor" aufdrückte. Dass es sich nicht um eine Eintagsfliege handelte, haben inzwischen sieben weitere Romane bewiesen, die nicht nur Palahniuks Fangemeinde zu begeistern wussten, sondern auch von der Kritik durchaus wohlwollend aufgenommen wurden. Als Mensch bleibt der Autor indes mysteriös. Besonders seine Mitgliedschaft in der Anarchisten-Vereinigung Cacophony Society hat für einigen Gesprächsstoff gesorgt.

Am Dienstag präsentiert Palahniuk seinen jüngsten Roman Das Kainsmal (Heyne Verlag) im Wiener Rabenhof. Er setzt damit den Startschuss für den Literatursalon im Gemeindebau, den in den nächsten Tagen auch zwei heimische Kollegen mit ihrer Anwesenheit beehren. Am Sonntag liest Robert Menasse aus Don Juan de la Mancha (Suhrkamp), kommenden Mittwoch stellt Thomas Glavinic Das bin doch ich (Hanser) vor, unterstützt von seinen Roman-Nebenfiguren Thomas Maurer, Klaus Nüchtern, David Schalko und Thomas Gratzer. (fast /DER STANDARD, Printausgabe, 11.09.2007)

Rabenhof, Wien, 11.9., 20.00
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